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Wie
schon Jahre zuvor lud die Generali-Versicherung Journalisten und Stargäste
- diesmal den Bundespräsidenten - zu einer Wanderung ein, um die
Verdienste der Österreichischen Bergrettung in Erinnerung zu rufen.
Diesmal am Tourenprogramm: der 2.996 m hohe Dachstein.
Der Dachstein
zeigte sich zwar von seiner abweisendsten und eisigsten Seite, aber
gegen ein Großaufgebot von Bergführern, Bergrettern und Angehörige
der schreibenden Zunft hatte er nun doch keine Chance.
Auch dieses Jahr lud die GENERALI - Versicherer und Unterstützer
der österreichischen Bergrettung - Journalisten, Bergrettung und
diverse Stargäste zu einer Tour mit exklusivem Ziel. Nach dem Großvenediger
und dem Großglockner in den Vorjahren auf dem heurigen Tourenplan:
der 2.996 m hohe Dachstein. Mit von der Partie Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer, Everest-Snowboarder Stefan Gatt und drei Lamas, die
sich übrigens die Spuckerei wirklich nicht verkneifen konnten.
Wie sich auch der Präsident
nicht von seinem urigen Alm-Hütli (Bild links mit Bergrettung-Präsident
Reinhold Dörflinger, Pressesprecherin Astrid Salmhofer und Generali-Vorstand
Luciano Cirinà) trennen wollte, da konnte ihn seine Pressesprecherin
Astrid Salmhofer auch verstecken, wo sie wollte, er landete just wieder
auf dem Haupt des Staatsoberhauptes.
Auch Regen konnte den leidenschaftlichen Bergwanderer Dr. Heinz Fischer
nicht davon abhalten, von seinem Urlaubsdomizil im Salzkammergut anzureisen
und zumindest ein paar Stunden über das Dachsteinplateau mitzugehen.
Und er legte zu aller Erstaunen ein zügiges Tempo hin, als es von
Oberfeld gen Wiesberghaus ging. Da merkte man, dass Fischer der erste
Bundespräsident Österreichs ist, der abseits des politischen
Alltags auch als leidenschaftlicher Bergsteiger unterwegs ist und sich
über dem Tal so richtig wohl zu fühlen beginnt. Dementsprechend
entspannt die Hüttenjause im Wiesberghaus mit anschließendem
Fotoshooting mit den weiteren Stargästen, den besagten drei Lamas
(Bild rechts unten mit Reinhold Dörflinger).
Unter Führung des neuen Generali-Vorstands Dr. Luciano Cirinà
und Bergrettungs-Präsident Reinhold Dörflinger setzte sich
der Tross der schreibenden Zunft in Richtung Simonyhütte in Gang
- dem Basislager für den Gipfelangriff auf den Dachstein.
Bergrettung
in Aktion
Mit der
anschließenden Demonstration moderner Berge- und Einsatztechniken
durch die Oberösterreichische Bergrettungsleute und die Crew eines
Christophorus-Notarzthubschraubers des ÖAMTC wurde auch der Sinn
der Tour unterstrichen: Nämlich die mittlerweile 11.400 hoch engagierten
Bergretter in ganz Österreich in die öffentliche Erinnerung
zu holen und für mehr Akzeptanz
und Würdigung für ihre ehrenamtliche, riskante und oft unbelohnte
Tätigkeit zu sorgen. Was sie Ungeheures leisten, konnte man im
Kleinformat an diesem eisig-kalten Nachmittag in 2.200 m Höhe,
aber auch bei Gesprächen im weiteren Verlauf der Veranstaltung
sehen und hören. Bei
jedem Wetter, in jeder Situation, ob am Gletscher, in der Felswand oder
im Lawinenkegel, wenn der 140er-Notruf eingeht, lassen unsere Bergretter
alles liegen und stehen und haben nur mehr ein Ziel: Menschenleben retten.
Dass sie sich regelrecht durch diverse Ministerien betteln müssen,
ist angesichts ihres heldenhaften Einsatzes eigentlich unverständlich.
"Wir haben jedes Jahr Probleme mit unserem Budget, schließlich
müssen Ausrüstung und Kleidung zugekauft, Stützpunkte
errichtet oder saniert, die Ausbildung finanziert werden",
so Reinhold Dörflinger, Präsident der Österreichischen
Bergrettung. Deshalb auch sein Appell an alle, die sich der Bergrettung
nahe fühlen: Werden Sie Förderer, lassen Sie sich durch einen
Beitrag von nur 22 Euro auch gleich versichern (Infos siehe unten)!
Am Dachstein
Am nächsten
Tag dann der Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes: Der Dachstein.
Begleitet von einem halben Dutzend Obertrauner Bergretter und Bergführern
des Teams
Alpin Austria setzte sich der Tross aus mehr oder weniger geländegängigen
Bürohengsten über den Hallstätter Gletscher in Bewegung.
Die Begleitung durch die professionelle Guides war an diesem Tag auch
notwendig, da sich der sonst harmlose Klettersteig
von der Randkluft über den Gipfelaufbau zum höchsten Punkt
des Dachsteins heuer als eisig, rutschig, also äußerst schwierig
erwies. Unter den Bergführern auch der Expeditionsbergsteiger Dr.
Stefan Gatt (siehe Bild rechts), dem auf dem Cho Oyu eine bahnbrechende
Rettungsaktion in extremer Seehöhe gelang und wenige Jahre die
Befahrung des Mount Everest per Snowboard. Gatt ist staatl. geprüfter
Berg- und Skiführer, Sportwissenschafter, Unternehmensberater und
fühlt sich den Zielen und Anliegen des Österreichischen Bergrettungsdienstes
sehr verbunden.
Die Besteigung
des Dachsteins entwickelte sich für weniger bergaffine Journalisten
zur extremen Mutprobe, wer es trotzdem schaffte, hatte seine (Angst-)Grenze
erheblich erweitert. Einigen Gruppen gelang sogar die Überschreitung
über die Steinerscharte und den Gosau-Gletscher.
 
"Action"!
Ingrid Krawarik (Format) und Erich Heinz (Der Mann von Format) überschreiten
persönliche Mut-Grenzen

Am Gipfel
von l.: Stefan Gatt, Erich Heinz, Ingrid Krawarik (Format), Thomas Rambauske
(Land der Berge) und Peter Schiefer (Presse)
Die gelungene
Veranstaltung fand am Trägerweg von der Simonyhütte zur Bergstation
der Gjaidalm-Bahn ihren sonnigen Abschluss.
PS: Ein
genauer Bericht dieser Dachstein-Tour folgt demnächst.
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Appell
der Bergrettung: Ab- und Anmelden!
Ob
Winter oder Sommer: Sagen Sie bitte immer jemandem (Partner, Familie,
Quartiergeber), in welchem Gebiet Sie unterwegs sind, und wann Sie die
Rückkehr planen. Sie ersparen sich selbst und der Bergrettung zermürbende
und großflächige Such-Aktionen über ganze Täler,
Bergmassive und sogar Regionen, die aus der Sicht der Einsatzkräfte
zum härtesten gehören, was man sich vorstellen kann. Auch
gibt es immer mehr Fehlalarme, weil sich Urlauber auf Hütten oder
bei Angehörigen nicht an- und abmelden.
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