| Rainer
Maria Rilke |
Will
dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt. |
| Reinhard
Karl |
Trotzdem
bin ich bei meinem Umweg über die Berge viel weiter gekommen, als
wenn ich den flachen Pfaden gefolgt wäre.
***
Nach
jedem Oben wurde ich ein anderer. Unten. |
| Reinhard
Mey |
Was
ist es, das uns fortzugehen drängt?
Ich
glaub', man braucht die Ferne, um zu sehen,
dass auch der ewig Suchende am Wohlvertrauten hängt. |
| Reinhold
Messner |
Wir
steigen nicht auf Berge, um Gipfel zu erreichen, sondern heimzukehren
in eine Welt, die uns als neue Chance, als ein nochmals geschenktes
Leben erscheint.
Die
tiefsten Gründe auf die Berge zu steigen liegen darin, dass ich die
stärksten Erfahrungen nur haben kann, wenn ich bis an den Rand der
Möglichkeiten gehe. |
| René
Daumal |
Wenn
einen die Füße nicht mehr tragen wollen, dann steigt man mit
dem Kopf auf. Und das ist wahr. Es entspricht vielleicht nicht der natürlichen
Ordnung der Dinge, aber ist es nicht besser, mit dem Kopf zu gehen, als
mit den Füßen zu denken, wie es oft der Fall ist? |
| Roland
Voß |
Genieße
dein Leben!
Mach'
dir doch heut' noch ein paar schöne Tage ... |
| Rolf-Peter
Märtin |
Bergsteiger
haben sich immer als etwas Besonderes gefühlt. Der Nimbus des Todes
und der Gefahr, der sie umgab, erhob sie zur Elite. Diese Elite müssen
sie wieder werden.
Nicht im Tod, sondern im Leben.
Die Erkenntnis, dass im Verzicht und nicht in der Technik die größten
Möglichkeiten des Alpinismus liegen, würde aus Klettermasten
wieder Berge, aus Bergen wieder Kathedralen und aus Bergtouristen wieder
Bergsteiger machen. |
| Seneca |
Was
du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe. |
| Sergio
Bambaren |
Die
einzige Gefahr im Leben besteht darin, niemals ein Risiko einzugehen. |
| Sören
Kierkegaard |
Ich
habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man
nicht weggehen kann. |
| Thornton
Wilder |
Wenn
wir sicher zu Hause sitzen, wünschen wir uns, wir hätten ein
Abenteuer zu bestehen. |
| Toni
Hiebeler |
Wie
glücklich und anspruchslos ein Mensch sein kann! Da streiten sich
Menschen um ganze Länder herum und wollen andere wieder ganze Weltmeere
besitzen - und in einer Wand ist ein Mensch schon zufrieden und glücklich,
wenn er seinen Körper an einem weltenunbedeutenden Felsvorsprung
hochschieben kann, wenn er den Felsen spürt und wenn er mit seinen
Augen ins unendliche Blau schauen kann. |
| Uli
Auffermann |
Halbwertszeit
Was
nur ist der Wert des Tag's, der Stunde -
wenn in einer schnellen Runde
das Leben zieht beschleunigt an -
Die
Frage, die jetzt quält im Grunde
heißt einfach nur, was darf, was kann
erlaubt sein für den eig'nen Sinn -
Am
Ende fällt und bricht der Bann
vernimmt der Berge klare Kunde -
wo geht es her, wo geht es hin - |
| Uli
Sorg |
Die
Berge lassen uns staunen.
Der wahre Segen der Berge liegt nicht darin, dass sie eine Herausforderung
oder eine Arena für uns sind. Sie bieten etwas Sanfteres und unendlich
Machtvolleres: Sie fördern unsere Bereitschaft, Wunder anzuerkennen. |
| Ulrich
Aufmuth |
Mit
jedem gelungenen Kletterzug verschafft sich ein Extremalpinist das erhebende
Gefühl, dem Tod überlegen zu sein. Das ist für Extrembergsteiger
eine Erfahrung, nach der sie zutiefst bedürftig sind. |
| Ulrich
Aufmuth |
Was
Mut wirklich ist: Wenn die Schneeflocke zur Lawine sagt: "Ich mach'
dich platt!" |
| Ulrich
Schmitz |
Was
Mut wirklich ist: Wenn die Schneeflocke zur Lawine sagt: "Ich mach'
dich platt!" |
| Viktor
Blüthgen |
Kannst
du nicht wie der Adler fliegen,
klettre nur Schritt für Schritt bergan;
wer mit Mühe den Gipfel gewann,
hat auch die Welt zu Füßen liegen. |
| Viktor
E. Frankl |
Es
gibt nur einen Rivalen beim Bergsteigen oder Klettern: Man nimmt es
mit sich selbst auf.
***
Genau
darin sehe ich die Funktion, um nicht zu sagen die Mission, des Sports
im Allgemeinen und des Alpinismus im Besonderen: sie sind die moderne,
die säkulare Form der Askese. |
| Vincent
van Gogh |
Nur
wer ein Auge dafür hat, sieht etwas Schönes und Gutes, in jedem
Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön,
liebt alle Jahreszeiten und ist im Grunde damit zufrieden, dass die Dinge
so sind, wie sie sind. |
| Walter
Bonatti |
Man
vergesse nicht, dass die großen Berge den Wert haben, den der
Mensch ihnen zumisst, sonst bleiben sie nur ein Haufen Steine.
***
Das
vielfältige Schauspiel der Berge, die Erinnerungen, aber besonders
das Gefühl, dem Alltag entflohen zu sein, das Gefühl der Freiheit
und der Lebensfreude, waren der Grund meiner Liebe zu den Bergen. |
| Walter
Ludin |
Überleben:
Üb erleben! |
| Wanda
Rutkiewic |
In
den Bergen ist Freiheit. |
Wilhelm von Humboldt |
Man genießt die Natur auf keine andere Weise so schön als beim langsamen, zwecklosen Gehen. |
| Willi
Bauer |
Bergsteiger
genießen Sonnenaufgänge und -untergänge in blendend lichten
Höhen, sie haben Erlebnisse, die anderen versagt bleiben. Was zählt,
ist der Augenblick.
Das Leben ist viel mehr als essen, kämpfen, eine mächtige Position
erreichen.
***
Wenn
jemand bereit ist, seine Sicherheit und Bequemlichkeit gegen Abenteuer
einzutauschen, heißt das noch lange nicht, dass er nicht auch sehr
an seinem Leben hängt. |
| William
Shakespeare |
Wer
steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt. |
| Winston
Churchill |
Die
Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. |