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Edgar Breuss, Wolfgang Weber

Sepp Forcher - I mog die Leut'

Vom Hüttenwirt zum Fernsehstar

(2000, NP, ISBN 3-85326-149-3)


Umschlagtext:

Sepp Forcher - Jede Österreicherin, jeder Österreicher kennt ihn. Er ist das Synonym für die verborgenen Winkel in unserem Land, für die Schönheiten der Landschaft, für die Musik, die aus dem Volk kommt. Er führt uns in seiner Sendung "Klingendes Österreich" liebevoll vom Neusiedler See bis zum Bodensee und vom Waldviertel bis zu den Karnischen Alpen. Wir begleiten ihn auch auf seinen Wegen in seine alte Heimat, Südtirol. Wir kennen seine sonore Stimme, die uns bedachtsam auf Besonderheiten von Land und Leuten hinweist und uns deren äußere und innere Schönheit erkennen lässt. Auf den folgenden Seiten begegenen wir dem Menschen Sepp Forcher, der uns Einblick in sein abwechslungsreiches Leben gewährt.

Hans Peter Hasenöhrl, Edgar Breuss und Wolfgang Weber, seine Freunde, haben die Geschichte und auch die Geschichten seines Werdegangs vom Hüttenwirt zum Fernsehstar zusammengetragen.

Ein Buch voll Freude und voll Lebenslust, voll Schönheit und voll Menschen.


Kommentar BeNe:

Das Buch schildert die erdige Geschichte eines erdigen Menschen. So knorrig und handfest wie sein Erscheinungsbild lesen sich auch die Geschichten unseres Landesopas vom "Klingenden Österreich".

Der mit vielen Bildern ausgeschmückte Band erzeugt Spannung, wenn Forcher beispielsweise die Solo-Besteigung der Pallavicini-Eisflanke am Großglockner oder die Rettung eines in Bergnot geratenen Kletteres schildert, und es lädt zum Lachen ein, wenn "Sepp", der Hüttenwirt, einem feinen Pinkel die eigene Krawatte im Salat serviert. Man spürt, hier wird ein "wilder Hund" beschrieben, der etwas erlebt hat, sei es als Träger, der 60-Kilo-Lasten zu den Berghütten schleppt, sei es als Arbeiter beim Kraftwerk Kaprun, als Hüttenwirt, der mitunter auch Persönlichkeiten wie Karadinal Franz König oder Herbert von Karajan bewirtet, oder sei es als Moderator einer der erfolgreichsten Sendungen des ORF.

In jeder der Geschichten wird seine Liebe zu den Menschen spürbar, zu Helli, seiner Frau, zu den Gästen und Bergfexen, zum Wein, zur Musik, kurz: zu seinem Österreich. So entsteht das kernige Portrait eines "unverwechselbaren, gediegenen, wertbeständigen Unikates", dem man glaubt, dass er "die Leut´ mog".


Steckbrief:

  • Geboren 1930 in Rom.
  • Bis 1950: Werfenweng in Salzburg (Söldenhütte, das heutige Hackel-Haus)
  • Bis 1955: "Baraber" beim Kraftwerksbau in Kaprun, Träger am Heinrich Schwaiger-Haus in Kaprun und der Oberwalderhütte am Großglockner; Vagabund in den Bergen - Matterhorn, Montblanc, Pyrenäen
  • Ab 1955: Hüttenwirt mit "Helli" (Hochzeit 1956) am Berglandhaus in Großarl
  • Ab 1959: Hüttenwirt am Zeppezauer-Haus am Untersberg in Salzburg
  • Ab 1966: Verwalter in Krippenbrunn (Berghäuser) am Dachstein
  • Ab 1971: Stadtwirt im "Platzlkeller" im Herzen Salzburgs
  • Ab 1976: Mitarbeiter beim Österreichischen Rundfunk
  • Ab 1986: Moderator des "Klingenden Österreich"

Lebensphilosophie

  • Ich mag Österreich, es ist das schönste Land, i mog die Leut´, ich respektier´ an jed´n.
  • Der Grund, warum ich auf den Berg geh´, ist nicht der Gipfel. Ich steig´ hinauf, um hinüber zu schauen, ich will wissen, wie´s hinter dem Berg ausschaut ...
  • Wer auf dem Gipfel steht, muss sich Gedanken machen, wie er wieder hinunter kommt.
  • Das ist meine Erfahrung: Der Mensch ändert alle sechs, sieben Jahre seine Ansichten, mehr oder weniger grundlegend, alle paar Jahre denkst du über das eigene Leben und die Zukunft anders, alle paar Jahre ist die Lebenslage anders: Entweder du hast viel Zeit und wenig Geld oder genug Geld und wenig Zeit.

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