www.BergNews.com
www.bergnews.com www.bergnews.com

Mountainbiken rund um Wien

Follow us to facebook

Dieter Seibert: Leichte 3000er

Dieter Seibert

Leichte 3000er

Die 99 schönsten Touren mit Weg

2004, Bruckmann, ISBN 3-7654-4188-0, aktualisierte Neuauflage, 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen

Klappentext:

"3000 Meter" - eine magische Zahl für alle Bergsteiger. Die "leichten 3000er" lassen sich auf angelegten Wegen, Pfaden und Steigen auch von weniger geübten Bergwanderern bezwingen. Aufregende Routen bieten die Ostalpen zwischen Engadin und Hohen Tauern. Dieter Seibert präsentiert die 99 schönsten Touren in einem üppigen Bildband.

Zwischen Silvretta und Bernina, der Ortlergruppe und Brenta, in den Ötztaler, Stubaier und Zillertaler Alpen, den Hohen Tauern, Dolomiten und Nördlichen Kalkalpen warten abwechslungsreiche Anstiege und großartige Gipfelpanoramen auf anspruchsvolle Bergwanderer. Einen Vorgeschmack gibt der Bruckmann-Bildband "Leichte 3000er. Die 99 schönsten Touren mit Weg" von Dieter Seibert, der jetzt in einer aktualisierten Neuauflage erschienen ist. Neben faszinierenden Aufnahmen, übersichtlichen Karten, wertvollen Informationen zum Tourencharakter und zu alternativen Aufstiegsmöglichkeiten bietet der Band vor allen Dingen eine treffende Charakterisierung jedes Berges. Somit ist eine individuelle Tourengestaltung für jeden Gipfelliebhaber möglich.


Kommentar:

"Leicht" ist nicht leicht ...

"Leichte" 3000er - nach dem Gletscherschwund der letzten Sommer ein äußerst problematischer Begriff, genauso wie das Wort "Weg". Der Weg z.B. auf den Piz Boè in den Dolomiten ist fast ein Spaziergang von 1 1/2 Stunden, auf die Marmolada führt ein steiler, ausgesetzter und vor allem bei Eis und Schnee schwerer Klettersteig, für den Hochfeiler in den Zillertalern ist sogar Erfahrung in hochalpinem Gelände notwendig. Dieter Seibert nimmt diese beiden, fast gefährlichen Begriffe auch sehr ernst und beschreibt die "Wege" auf die Dreitausender der Ostalpen sehr offen, wahrheitsgetreu und den jetzigen Verhältnissen entsprechend angepasst. Seine Auswahl an möglichen leichten Wegen trifft er sehr gründlich und gezielt, für jedes Können lässt sich ein passender Dreitausender finden, man kann darauf vertrauen, jene Verhältnisse auch am Berg vorzufinden, die Seibert im Buch beschreibt.
Jeder Berg ist mit der genauen Route, Stützpunkten (Hütten), Gehzeiten und vor allem den vorzufindenden Schwierigkeiten beschrieben. Schon anhand des "Charakters" des jeweiligen Weges lässt sich gut herausfinden, welcher Dreitausender tatsächlich dem adäquaten Können des Lesers entspricht.
Anbei auch informative, anschauliche Bilder und Kartenausschnitte. Ideal für die Tourenplanung und für solche, die sich ihren Traum vom ersten oder weiteren Dreitausender erfüllen wollen.

Abgedeckt werden folgende Gebiete:

Silvretta, Bernina
Ortlergruppe, Brenta
Ötztaler Alpen
Stubaier Alpen
Zillertaler Alpen und Hohe Tauern
Dolomiten
Nördliche Kalkalpen

Einige Schmankerln: Hoher Angelus, Schöneck und Vertainspitze von der Düsseldorfer Hütte aus; Suldenspitze vom Rifugio G. Casati; Funduspfeiler, Hohe Geige, Hochwilde und Kreuzspitze in den Ötztalern; Habicht, Schrankogel, Becher in den Stubaiern, Wilde Kreuzspitze, Hochfeiler, Schönbichlerhorn, Keeskogel, Großer Muntanitz, Ankogel, Hochalmspitze, Großer Hafner in den Zillertalern und Hohen Tauern; Civetta in den Dolomiten; Parseierspitze und Hoher Dachstein in den Kalkalpen.


Zum Autor:

Dieter Seibert, Jahrgang 1940, stammt aus dem oberbayerischen Chiemgau und lebt heute im Allgäu. Seit 35 Jahren arbeitet er als Fotograf und Fachjournalist. Er war sechs Jahre Schriftleiter alpiner Zeitschriften, lange Zeit Mitarbeiter beim Hörfunk und schuf kleine Filme für das Bayerische Fernsehen. Seitdem arbeitet Dieter Seibert vor allem als Buchautor, in erster Linie auf dem alpinem Sektor. In dieser Zeit sind über fünfzig Werke erschienen: große Bildbände, Lehrbücher, Führer für Wanderer, Bergsteiger, Skitourengeher, Arbeiten über alpine Unternehmungen mit Kinder ...

Der Autor lebt seit 50 Jahren für die Berge und ist deshalb besonders vertraut mit der Landschaft, den Menschen und den auftretenden Problemen. Er ist inzwischen wohl der beste Kenner der Ostalpen, weiß in weiten Bereichen über jeden einzelnen Berg Bescheid - und das sind Tausende von Bergen.