Sir Edmund Hillary, der als erster den Mount Everest bezwang, stirbt im Alter von 88 Jahren am 11. Jänner nach Angaben des Auckland Hospitals an einem Herzinfarkt.
Hillary schrieb Weltgeschichte, als er am 29. Mai 1953 in Begleitung seines nepalesischen Sherpas Tenzing Norgay den Gipfel des Mount Everest erreichte, des mit 8850 Metern höchsten Berges der Welt. (Mehr über die Everest-Erstbesteigung)
Hillarys Tod löste weltweit Trauer aus. Die Sherpas, für deren Wohl er sich zeitlebens einsetzte, planen ein Denkmal für den Mann, den sie ihren "zweiten Vater" nannten. In Neuseeland wehten die Fahnen auf Halbmast.
Der am 20. Juli 1919 in Auckland als zweites von drei Kindern geborene Hillary trat stets bescheiden auf. Unvergessen auch seine Worte beim Abstieg vom "Dach der Welt": "So, den Mistkerl haben wir erledigt."
1957 machte sich Hillary auf zu neuen Abenteuern und leitete eine Antarktis-Expedition. 1960 begab er sich auf die Spuren des mysteriösen Bergwesens Yeti, musste die Expedition aber wegen Krankheit abbrechen.
Der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner bezeichnete Hillary als eine der "ganz großen Bergsteigerpersönlichkeiten", die die Gabe gehabt habe zu wagen.
Die Asche Hillarys wurde über der Meeresküste Neuseelands verstreut.
Februar
2008
Neuer Solo-Speedrekord an der Eiger Nordwand durch Ueli Steck
Ueli Steck; Bild: D. Mader
In nur 2 Stunden, 47 Minuten und 33 Sekunden erreicht Ueli Steck am 13. Februar nach dem Durchstieg der Heckmair-Route den Gipfel des Eiger. Damit ist der Schweizer über eine Stunde schneller als bei seinem eigenen Geschwindigkeitsrekord im Jahr 2007.
Gegenüber seinem letzten Rekord habe sich "die Taktik geändert", erzählt der Schweizer. "Hatte ich mich letztes Jahr noch drei Mal mit 15 Metern Seil gesichert, bin ich diesmal ohne jegliche Seilsicherung durch die Wand gestiegen. Ich benutzte nur eine Schlinge, die mir erlaubte zwischendurch die Haken einzuhängen. Die ganze Ausrüstung wurde dadurch noch einmal 3 kg leichter gegenüber der Rekordbegehung vom letzten Jahr. Außerdem habe ich mein Körpergewicht um 5 kg reduziert", so der 32-jährige Extrembergsteiger über sein Erfolgsgeheimnis.
23 Mal hat Steck mittlerweile die Eigernordwand bestiegen und dabei 49 Tage seines Lebens auf dem Berg verbracht. Mehr über Ueli Steck auf www.uelisteck.ch