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Mountainbiken rund um Wien

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Gipfeltreffen Wanderer - Mountainbiker

Schöpfl-Rundwanderung

Wienerwald, 893m, 15. November 2003

Gipfeltreffen Wanderer - Mountainbiker


Guide/Text: Mathilde, Bilder: Bergpeter/Mathilde

Intro

Der Schöpfl - der höchste Berg des Wienerwaldes - ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Wanderziel, schon wegen der Aussicht von der Warte auf dem höchsten Punkt, die bis zu Schneeberg, Rax, Ötscher und den südlichen Erhebungen des Waldviertels reicht.

Der gemütlichste, wenn auch nicht der kürzeste Aufstieg zum Schöpfl nimmt in Schöpflgitter seinen Ausgang. Auf der östlichen Seite des Berges gewinnt man einen guten Eindruck von der Ausdehnung der Wälder, die bis heute reichlich Holz liefern.


Die Route

Ghf. Schöpflgitter - Vorderschöpfl (711m) - Schöpfl (893m) - Schöpfl-Schutzhaus (870m) - Gaisrücken (559m) - Schöpflgitter

HU ca. 480m / GZ 4-4,5 Stunden

Ausgangsort: Gasthaus Schöpflgitter, erreichbar von Wien über die Südost-Tangente bis Knoten Vösendorf, von hier auf die A21 Wr. Außenringautobahn bis Abfahrt Alland. Weiter nach Klausen-Leopoldsdorf und nach Schöpflgitter.

Vorerst herzlichen Dank an Kiowa für die Initiative zu dieser reizenden Wanderung! Wir wünschen dir alle gute Besserung, werde bald wieder gesund!

Trotz trüben Wetters finden sich Elisabeth, Bergfex (Martin), Wolfgang, Alexandra, Gerhard und Mathilde beim Schöpflgitter (412m) ein. Um 9:30 machen wir uns auf den Weg. Ungeachtet des anhaltenden Nieselregens spazieren wir munter plaudernd eine bequeme Forststraße hoch. Auch den anschließend steileren, mit Laub bedeckten Weg überwinden wir mühelos. Um 11:15 erreichen wir das in Nebel gehüllte Schöpfl-Schutzhaus (ca. 850m). Bald danach trudeln, wie vereinbart unsere Radfahrer ein: Bernhard, sowie Bergpeter mit seinen Freunden Wolfgang und Günter.

Wanderer und Mountainbiker sitzen friedlich vereint an einem Tisch. Bei gutem Essen rennt der Schmäh. Plötzlich ein Ausruf von Alexandra:Seht mal, blauer Himmel!
Vor der Hütte nötigen wir einen Wanderer mit allen unseren Kameras ein Gruppenbild festzuhalten.
Danach laufen wir am Gipfelkreuz vorbei (Bergfex meint, zu so einem "schiachen" Kreuz stelle er sich nicht) zur Eduard Matras Warte. Wir stürmen die Treppen des Aussichtsturmes hoch und erfreuen uns an dem vom milden Herbstlicht beleuchteten Panorama des Wienerwaldes.

Herbststimmung

Danach verabschieden sich unsere Radler. Aufgrund der vorgerückten Stunde beschließen wir den gleichen Weg zurückzugehen und erreichen um 15:30 das Schöpflgitter.

Die „narrischen Bergkraxler“ und „Dreitausenderstürmer“ mögen vielleicht die Nase rümpfen. Doch die an dieser Tour Beteiligten erklären einhellig, dass ihnen diese einfache Wanderung sehr gefallen hat.


Schwierigkeiten:
Keine
Höhenmeter: 480m
Gesamtgehzeit: ca. 4-4,5 Stunden
Beste Jahreszeit: Die Tour ist durchaus ganzjährig machbar, also auch im Winter, da das Schöpflhaus wohlig-warme Einkehr bietet.
Kinder: Ab 11
Hund und Katz': Sehr gut geeignet
Ausrüstung: Pack-Checkliste >>>
Einkehrmöglichkeiten: Schöpfl-Schutzhaus: ÖTK-Sektion Wienerwald.
Hüttenadresse: 3053 Laaben, Wöllersdorf 30; Hüttentelefon: 02673 8305; Bewirtschaftung: März bis Dezember (Montag Ruhetag, 2.,3. & 4. Juliwoche Urlaubssperre); im Jänner und Februar an Wochenenden und Feiertagen, aber nach dem 6. Jänner 2 Wochen geschlossen.
Sehens- und Wissenswertes:

Die kleinen Bäche, auf die man entlang des Weges trifft, wurden bis nach dem Ersten Weltkrieg für die Holzschwemme zur Schwechat genutzt. Daran erinnert Klausen, in denen das Wasser gestaut und dann in einem Schwall abgelassen wurde, der die Holzfracht zu Tale bugsierte. Die größte dieser Sperren - bei Klausen Leopoldsdorf - hat man renoviert und als historisches Denkmal erhalten, von etlichen anderen sind noch gut erkennbare Reste vorhanden.

Karte: ÖK 57 "Neulengbach", freytag & berndt WK 011
Internet: Schöpfl-Schutzhaus - historisch