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Mountainbiken rund um Wien

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Sinnvolles Wandererlebnis

Glockenberg

Kreuttal, Waldlehrpfad, Juni 2004

Glockenberg

Text/Bilder: Johnny, mit Tanja, Rita + Shin & Nena

Intro

Das Kreuttal liegt im nordöstlichen Niederösterreich mitten im Weinviertel zwischen Wolkersdorf und Mistelbach. Die Ortschaften Hautzendorf, Hornsburg, Ritzendorf und Unterolberndorf, die zusammen die Gemeinde Kreuttal bilden, liegen rund um den herrlichen Kreutwald. Dieser ist beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet von Wien - nicht zuletzt wegen der besonders reinen Luft und vielfältigen Natur.


Anreise und Anfahrtsweg

Mit der Schnellbahn:
Die Schnellbahnlinie S2 von Wien (bzw. Wiener Neustadt) nach Mistelbach hält auch im Kreuttal, und zwar in der Station Schleinbach, die etwas mehr als einen Kilometer von Unterolberndorf entfernt liegt.
Mit dem eigenen PKW:
Die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug aus Richtung Wien erfolgt am einfachsten über die B7 (Brünnerstraße). Auf der B7 bis Wolkersdorf, von dort Richtung Kreuttal sind es noch ca. 10 km.
Alternativ kann das Kreuttal von Korneuburg oder Laa aus über die B6 (Laaer Bundesstraße) angefahren werden. Hier muss in der Nähe des Ortes Hetzmannsdorf in das Kreuttal abgezweigt werden. Nach ca. 3 km gelangt man nach Ritzendorf und von dort weiter nach Unterolberndorf.

Aufstieg

Unterolberndorf (202 m) – Luisenmühle (201 m) – Infostand (360 m) – Aussichtsturm (320 m)

HU ca. 170 m / GZ 2 Stunden

 

 

 

 

 

 


Ein Schmetterling

Johnny, Rita und Shin
Der Schofhirt mit Rita und Shin

 

 

Der Waldlehrpfad am Glockenberg beginnt beim Kunsthaus in Unterolberndorf, einem unübersehbaren Blickfang direkt an der Hauptstraße. Von dort gelangt man am Brückenweg nach wenigen Schritten zum Rußbach. An dieser Stelle beginnt bachaufwärts der lückenlos markierte Waldlehr-Rundpfad.

Eine Klangorgel
Eine "Klangorgel"

Auch eine sogenannte "Klangorgel" (siehe Bild oben) liegt am Weg, wo man mit einem Klöppel auf die hängenden Hölzer schlägt und den unterschiedlichen Klang der Hölzer hören bzw. erkennen kann. Jede Holzart klingt auf Grund seiner spezifischen Härte anders.

Schon bald kommt man zu einer Stelle, an der man die Welt mit den Augen von Insekten beobachten kann. Wenig später, bevor man auf einer kleinen Brücke den Rußbach überquert, erfährt man viele Dinge über das Leben eines Bibers.

Nach einiger Zeit trifft man auf eine Asphaltstraße, auf der man kurz links geht, beim Gutshof Luisenmühle über eine Brücke und gleich danach links in den Wald der roten Markierung folgend. Gleich darauf überquert man ein letztes Mal die Straße und steigt rechts von einem Grundstück etwas steiler an. Schon bald wird auf einer weiteren Infotafel die Vogeluhr erklärt. Wieder ein Stück weiter kann man über das Leben und Treiben in einem Eichenstumpf staunen und danach werden die heimischen Pilzarten aufgelistet.

Dazwischen findet man eine riesige Anzahl an Holztafeln, auf denen die Namen von Bäumen und Sträuchern eingraviert sind. Allerdings sollte man vorsichtig sein, denn so mancher Baum kann angeblich auch gemein sein.

Vorsicht! Gemeiner Baum!
Vorsicht! Gemeiner Baum!

Bald erreicht man einen Platz mit vielen interessanten Informationen über die "Spuren und Fährten heimischer Tierarten", "Die rote Waldameise (Nahrung, Nestbau, Volk, Feinde, ...)", "Das Ökosystem Wald", "Holzaufbau und Wuchsform einheimischer Bäume und Sträucher", "Schmetterlinge" und einiges anderes mehr. An diesem höchsten Punkt der Wanderung hat man bereits zwei Drittel des Weges hinter sich gebracht und daher eignet er sich wunderbar für eine Rast.

Am höchsten Punkt der Tour
Der höchste Punkt der Tour: ein Aussichtsturm

Rückweg

GZ 1 Stunde

Rastplatz

Wenn man den Markierungen des Rundwanderwegs weiter folgt, dauert es ungefähr 15 Minuten, bis man zum eigentlichen Höhepunkt, dem 21 Meter aufragenden Aussichtsturm gelangt, der in den Jahren 1984/85 erbaut wurde.

Zuletzt geht man am Waldrand den Weg bergab zum Ende der Runde, wobei man noch bei einer großen Tafel die verschiedenen Gerüche diverser Holzarten vergleichen kann.
Ein großzügig angelegter Spielplatz rundet das Erlebnis ab. Von dort am Tennisplatz vorbei hinunter und auf der Straße links geht’s zurück zum Kunsthaus.


Schwierigkeiten:
Keine
Höhenmeter: Etwa 170 in Auf- und Abstieg
Gesamtgehzeit: ca. 3 Stunden
Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst
Kinder: Etwa 5 km lange, leichte, informative und lehrreiche Erlebniswanderung.
Hund und Katz': Für große und kleine Hunde geeignet. Letzte Bade- und Trinkmöglichkeit beim Gutshof Luisenmühle.
Ausrüstung: Pack-Checkliste - Wandertag >>>
Pack-Checkliste - Kinder
>>>
Pack-Checkliste - Hunde >>>
Einkehrmöglichkeiten:

Diverse Heurige am Ende der Tour in Unterolberndorf und Umgebung

Karte: Österreichische Karte BEV, Blattnummer 41 (1: 25 000)
Informationen:

Kreuttaler Heurigenkalender
Kreuttaler Gastronomiebetriebe

Internet:

www.kreuttal.at