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Mountainbiken rund um Wien

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Familienausflug auf den

Bisamberg

1. Februar 2004

Text/Bilder: Johnny, mit Tanja, Rita + Shin & Nena

Intro

Diesmal stellen wir eine nette Wanderrunde für große und kleine Kinder von 0 bis 99 Jahren vor, die in einem halben Tag von Wien aus leicht zu bewältigen ist. Rund um diese Tour jede Menge Attraktionen für spielfreudige Kinder, geschichtsinteressierte Eltern und gaumenfreudige Heurigenliebhaber ...


Anfahrt & Aufstieg

Langenzersdorf (170 m) - Elisabethhöhe (358 m) - Wirtshaus Gamshöhe, Langenzersdorf

HU ca. 200 m / GZ 1 ½ Stunden

 

 

 

 

Ausgangspunkt ist Langenzersdorf, wobei wir, von der Hauptstraße aus gesehen, auf der anderen Seite des Bahnhofs in einer Seitengasse problemlos das Auto parken konnten.
Damit sei auch gleich daraufhingewiesen, dass die Runde in gleicher Weise vom Bahnhof Langenzersdorf begehbar wäre.

Vom Ausgangspunkt folgt man der roten Markierung und den Wegweisern des Czastkaweges. Dieser führt in etwas steileren Kehren stets durch Wald bis zum ersten Spielplatz, der sich nagelneu und daher auch in einwandfreiem Zustand präsentiert:

Von diesem ausgehend sind es nur mehr wenige Minuten bis zur Elisabeth-Höhe. Dort findet sich auch gleich ein weiterer Spielplatz und ein Denkmal, das 1899 für Kaiserin Elisabeth gestiftet wurde (Infos siehe Kasten).

Von der Elisabeth-Höhe hat man einen wunderschönen Ausblick von Wien bis Korneuburg. Man sieht über der Donau Klosterneuburg und die Berge südlich des Flusses.

Vom höchsten Punkt der Wanderung geht es auf einem breiten Weg hinunter zum Wirthaus Gamshöhe, das auch mit dem Auto erreichbar ist. Von dort rechts durch die hohle Gasse wieder hinab zum Ausgangspunkt.


Elisabethhöhe

Auf der höchsten Erhebung des Bisamberges, der Elisabeth-Höhe, steht als weithin sichtbares Wahrzeichen eine dem spätgotischen Stile nachempfundene Gedenksäule aus Stettner Sandstein, ausgeführt von August von Roschütz, nach einem Plan des Wiener Architekten Maximilian Kropf, Erbauer des Korneuburger Rathauses.
Ehemals stand die Säule innerhalb einer Gitterumfriedung. Die Säule wurde bald nach dem Mord an Kaiserin Elisabeth von Österreich im Jahre 1899 von den "Frauen Korneuburgs und Umgebung" gestiftet, zur Erinnerung an die Kaiserin, die 1857 einen Ausflug auf den Bisamberg machte. Die Elisabethsäule wurde 1945 stark beschädigt, 1963 renoviert und mit 2 Inschrifttafeln versehen. Erwähnenswert ist auch der Blick von der Elisabeth-Höhe auf die Donau und zum Chorherrnstift Klosterneuburg.
(Literaturhinweis: Rudolf MAIER, "Marktgemeinde Bisamberg" Herausgeber: Marktgemeinde Bisamberg, 1982)


Schwierigkeiten:
Keine
Höhenmeter: Etwa 200 in Auf- und Abstieg
Gesamtgehzeit: ca. 1,5 Stunden
Beste Jahreszeit: Außer im tiefsten Winter jederzeit möglich
Kinder: Eine Menge Spielmöglichkeiten und Attraktivitäten machen den Spaziergang kurzweilig. Es besteht die Gefahr, dass man mit Kindern die Runde in einem halben Tag nicht schafft. Bei warmen Wetter wäre auch ein Picknick auf der Elisabeth-Höhe eine attraktive Erweiterung.
Hund und Katz': Gut geeignet
Ausrüstung: Pack-Checkliste >>>
Einkehrmöglichkeiten:

Auf halbem Weg: Wirtshaus Gamshöhe

Empfehlenswert im Anschluss an die Wanderung ist ein Besuch eines der nahen Heurigen von Langenzersdorf, Bisamberg oder Stammersdorf.

Karte: Freytag & berndt "Wanderatlas Wienerwald"
Internet:

www.bisamberg.at
www.bisamberg.net