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Lorenzipechkogel
Am Schneerosenweg

Lorenzipechkogel

Wanderung, Gutensteiner Alpen, März 2011; Text/Bilder: © Thomas Rambauske

Obwohl der Lorenzipechkogel bei Lilienfeld eine Menge Wandergenüsse zu bieten hat, wird er von Autoren und Wanderern beinahe vergessen. Nur Kenner dringen bis zur Felsenkanzel und zur Aussichtsloge der Seerosenwarte vor und empfinden den "Lorenzi" zu Recht als gleichwertigen Gegenpol zum Muckenkogel.

Der Weg

Der Lorenzipechkogel nördlich von Lilienfeld fristet neben den bekannteren Erhebungen wie Muckenkogel, Kloster-Hinteralm oder Hohenstein ein Aschenbrödel-Dasein – sehr zur Freude des ruhesuchenden Wanderers! Aber es ist nicht nur die LandschaftEinsamkeit, die besticht, auch die von den vielen freien Flächen sich eröffnende herrliche Aussicht zu den niederösterreichischen Voralpen und die reichhaltige Flora beeindrucken. Abmarsch in Marktl bei Lilienfeld (Schild > Taurer) und gelb markiert den "Schrattentalsteig" aufwärts an verschiedenen Gehöften vorbei. Man spürt, riecht und hört es Ende März: der Frühling liegt in der Luft. Da duftet die Jauche auf den Ackern, da verfolgen uns paarungsbereite Hofhunde und duellieren sich die Vögel in den schönsten Arien. Nach einem Weidezaun treffen wir auf eine Asphaltstraße, der wir kurz folgen, um dann auf den "Tarscherberg-Weg" einzuschwenken. Beim Taurer treten wir aus dem Wald auf eine offene Fläche mit einem einsamen Gehöft und der alten Taurer-Kapelle. Aufs Schauen nicht vergessen!

Nun nach links und gleich durch den Wald auf den Beginn des Pechkogel-Kamm-Steigs. Schneerosen säumen den Weg, während wir langsam und genießend über den Kamm zuerst den Osterkogel, dann den Höhenberg überschreiten. Nachdem wir kurz in den Zeitelhofsattel abgestiegen sind, geht es auf der anderen Seite wieder hinauf zum 883 m hoch gelegenen Gipfelkreuz des Lorenzipechkogels (883 m). Die hochwachsenden Bäume gewähren uns gerade noch einen Ausblick bis zum Ötscher. SchneerosenAnsonsten herrscht Ruhe und Beschaulichkeit auf diesem mit großem Kreuz, Bankerl und Tisch ausgestatteten Gipferl (ca. 2 Stunden). Man fühlt sich gut hier, es ist frühlingswarm, die ersten Schmetterling wagen einen Ausflug bis zu uns hinauf.
Wir wandern am Schneerosenweg weiter, steigen abwärts und erreichen bald die Schneerosenwarte. Von diesem 1991 errichteten Salettl erspäht man Gippel, Göller und einen Teil der Veitsch und hat einen beeindruckenden Tiefblick auf Stadt und Stift Lilienfeld. Den blumigen Namen haben Weg und Warte nicht umsonst: Im Frühjahr ist die ganze Gegend voll von den weißen Frühlingsboten. Beim Abstieg über den Hundsgruber durch das luftig helle Jungherrntal genießt man die Sicht ins Gölsental und zu den westlichen Erhebungen des Wienerwaldes. Je nach dem, ob man noch etwas entlang der Traisen durch Lilienfeld promenieren oder auf direktem Weg zum Ausgangspunkt absteigen will, wählt man die Straße nach Dörfl oder Marktl.

Weitere Bilder

Kapelle Blumen Schneerosenwarte Blumen Lilienfeld
Vergrößern durch Klick auf Bilder

Lexikon: Die Schneerose

Die Schneerose oder Christrose (Helleborus niger) ist eine Pflanzenart der Gattung Nieswurz (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Diese Art und ihre Sorten mit den auffallend großen, weißen Blüten ist vor allem durch frühe Blütezeit und auch durch die Verwendung als Gartenzierpflanze bekannt. Die immergrüne mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 30 Zentimetern. Der immergrüne Hemikryptophyt hat ein schwarzes Rhizom und schwarze Wurzeln. Individuen können an geeigneten Plätzen bis zu 25 Jahre alt werden.
Quelle: Wikipedia (mehr erfahren >>>)

Video:

 

Ausgangspunkt:
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Route:
Marktl (Lilienfeld) – Taurer – Osterkogel (778 m) – Höhenberg (863 m) – Lorenzipechkogel (883 m) – Schneerosenwarte – Hundsgruber – Jungherrntal – Marktl (oder Dörfl, wenn man noch entlang der Traisen promenieren will)
Gesamthöhenmeter:
Pfeil up pfeil down 700
Gesamtgehzeit (in Stunden):
Pfeil up pfeil down ca. 4½–5
Schwierigkeiten:
Die Markierung ist oft verwirrend und könnte stellenweise etwas besser, vor allem aber einheitlicher sein. Die vielen Wegnamen verwirren, hält man sich jedoch an die Karte und den eigenen Orientierungsinn, kommt man sicher ans Ziel.
Eignung für Kinder:
Wenn gehfreudig und trittsicher, gut geeignet
Eignung für Hund & Katz':
Gut geeignet
Ausrüstung:
Einkehrmöglichkeiten:
Keine
Karte:
Bundesamtskarte 1:25.000 oder 1:50.000, Blatt 55 (Obergrafendorf) und 56 (St. Pölten)
Geocaches:
Wikipedia-Wissen:
Hilfreiche Links:

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