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Anfahrt & Aufstieg
Wilhelmsburg/Kreisbach
(321 m) - Ochsenburger Hütte (594 m) - Rudolfshöhe
- In der Oed - Haberegg (693 m) - Katzelhofer Höhe
(613 m) - Kreisbachtal - Kreisbach
HU
ca. 400 m / GZ 3½ - 4 Stunden

Ochsenbauer Hütte

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Anreise
über die Westautobahn (A1), St. Pölten und Wilhelmsburg.
Das Auto kann gleich nach Wilhelmsburg am Kreisbacher Bahnhof abgestellt
werden.
Pfeile
und Markierungen weisen von Anfang an deutlich zur Ochsenburger Hütte.
Gleich nach den letzten Siedlungshäusern betritt man freie Wiesen,
die vor allem im Frühling mit einer gelb-violetten Prachtdecke
aus blühendem Löwenzahn und Obstbäumen bedeckt sind.
Wie der größte Teil des Weges verläuft auch der Anfang
dieser Tour über breite Güterwege, bis man erstmals beispielhaften
Mischwald oder besser: einen Waldlehrpfad betritt. Vogelkirsche, Buche,
Tanne - fast jeder Baum hat hier sein Schild. Kurz vor der Ochsenburger
Hütte, am Rand einer Lichtung die sog. Vierbrüderbuche
mit dem ersten Sagenstein. Diese Geschichte sei hier bloß als
Appetizer erzählt: Ein Blitz soll an dieser Stelle vier Bösewichte
erschlagen haben, die ihr Unwesen unter dem Bauernvolk getrieben haben
sollen. Kurz danach sollen hier vier Buchen gekeimt und ineinander verwachsen
sein.

Die Vierbrüderbuche
Wie am
gesamten Weg laden Bänke, Tische und wie hier auf der Rudolfshöhe
ein Salettl zum Verweilen, Schauen und Rasten ein. Der Blick über
die weiten Wiesen ins Wald- und Weinviertel bis hin zu Ötscher
und Schneeberg hat schon etwas sehr Meditatives an sich, wenn man sich
Zeit und Ruhe nimmt. Apropos Ruhe: Die darf man sich durch Mountainbiker,
die hier zuhauf herumkurven, und Wander-Familien nicht nehmen lassen.
Nach einer Stunde etwa erreicht man schon die Ochsenburger Hütte
(Naturfreunde, 594 m), ein gemütliches Refugium für das Mischvolk,
das sich hier einfindet: Drahtesel-Reiter, Kinder, Senioren - alles,
was Beine und Räder hat, strebt dieser Labestation zu.
Wir verlassen
die Hütte wieder in Richtung Stockerhütte, schlendern
weiter über flache und helle Wiesenplateaus - die Sonne kann hier
nach Herzens Lust ihres Amtes walten: nämlich uns die Wintertristess
aus dem Gemüt zu brennen. Die nächste Sage, nämlich die
von der "Bekehrung des Jägers" wartet bei einer
kleinen Kapelle. Von der Geschichte selbst soll hier nichts verraten
werden - am besten selbst lesen und sich überraschen lassen!
Bei einer Wegkreuzung Richtung Haberegg bzw. Kukubauerwiese
weiter. Das Angenehme an diesem Weg: Er steilt sich nie anstrengend
auf; wenn bergauf, dann sehr schonend und familienfreundlich. "Die
Kartenspieler am Geißriegel" titelt der nächste
Sagenstein. Abwechselnd durch Wald und Wiesen, zwischen Feldern und
durch vereinzelte Gehöfte zum Haberegg, wo man sich nicht
verhauen sollte: Nicht weiter in Richtung Kukubauerwiese, sondern
gen Stockerhütte bzw. Stadelböck.
Ab hier
dominiert bäuerliche Kulturlandschaft, geht es doch über Weiden,
Felder und an mehreren Höfen vorbei. Auf der Katzelhofer
Höhe hat man schließlich die Wahl: Entweder weiter
zur Steinwandleiten und zur Stockerhütte, um von
dort rot markiert und über steile Wiesenwege und das Gehöft
Stadelböck (Parkplatz) wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen
(Gesamtgehzeit: 5 ½ bis 6 Stunden) oder aber von der Katzelhofer
Höhe gleich hinab (rot markiert) und über den Stauberlechner
ins Kreisbachtal und zum Gefährt zurück (3 ½
bis 4 Stunden). Geschmack- und Konditionssache. Der Umweg über
die Stockerhütte wird allerdings mit interessanten Tief- und Weitblicken,
moosbedeckten Sandsteinaufschüssen und einer Einkehr in die Hütte
entlohnt.
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