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Mountainbiken rund um Wien

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Aconcagua

Top of America
6.962 m, Anden (Argentinien)

Aconcagua - Top of America

Der "weiße Wächter", wie die Inka den Aconcagua nannten, an der Grenze zu Chile in den argentinischen Anden ist mit seinen 6.962 m Höhe nicht nur der höchste Berg des amerikanischen Kontinents, sondern auch der westlichen Hemisphäre. Der eisfreie Normalweg führt vom Plaza de Mulas über Nido de Cóndores, Camp Berlin und die Canaleta-Rinne in ein phantastisches Abenteuer, das allerdings auch mit enormer Höhe, und unberechenbarem Wetter aufwartet. Deshalb ist hier der selbständige Allround-Bergsteiger gefragt.
Der günstigste Ausgangspunkt ist Santiago de Chile. Von dort per Bus über die argentinische Grenze nach Mendoza, wo im Tourismusbüro die Besteigungsgenehmigung gelöst werden muss. Schließlich nach Los Penitentes bzw. Puente del Inca, von wo es endlich durch das Horcones-Tal zum Basislager Plaza de Mulas geht.

Infos

Termine:
10.01. – 01.02.18
18.01. – 08.02.18

rot durchgestrichen = ausgebucht
orange = nur mehr Restplätze
Kosten:
Gesamtpreis: € 3.190,–
Leistung:
Im Preis inkludiert: Flug, Transfers und Hotelaufenthalte bis ins Base und zurück, fünf Tage Verpflegung in Confluencia und Plaza de Mulas, 16 Tage Basislagerzelt

Nicht im Preis enthalten: Versicherungspaket, Permit, persönliche Konsumationen, Bergführer, zusätzliche Mahlzeiten und Getränke, Versicherung, Trinkgelder
Adresse:
Verkehrsbüro Ruefa-Reisen GmbH, "Berge der Welt" Bernhard Letz
Währinger Straße 121, A-1180 Wien
Tel.: +43/1/4061579, Fax: +43/1/4061579 50
E-Mail: bernhard.letz@ruefa.at

Facebook www.facebook.com/bergederwelt
Anforderungen:
Hier ist der selbständige Allround-Bergsteiger gefragt, der mit Kälte und langen Gehzeiten ebenso gut zurecht kommt wie mit Strapazen und der Höhe. Auf dem Normalweg gibt es keine technischen Schwierigkeiten. Die berüchtigte Schuttrinne der Canaleta ist nur anstrengend - sonst nichts. Im Notfall lässt sich das Basislager von sämtlichen Hochlagern sehr schnell erreichen (ca. 1 Stunde vom Nido, 2 Stunden von Berlin).
Gefahren:
Unter normalen Umständen kann die Tour durchaus als Trekking in extremen Höhen bezeichnet werden. Im Vergleich zum Kilimanjaro ist der Aconcagua technisch nicht schwieriger, aber runde tausend Meter höher und kälter. Aufgrund seiner Nähe zum Pazifik kann sich sonnig-ruhiges Wetter sehr schnell in ein arktisches Fiasko mit extremen Stürmen verwandeln. Berüchtigt ist der sogenannte Viento Blanco, der innerhalb weniger Stunden die Verhältnisse grundlegend verändern und starke Schneefälle verursachen kann. Er bricht mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern plötzlich über den Berg herein und hält oft tagelang an. Die Folge: Temperaturen bis minus 30 Grad, Schnee selbst im sommerlichen Basislager, orkanartiger Sturm in höheren Etagen. Die Auswirkungen des Viento Blanco werden ständig unterschätzt und verursachen jährlich Tragödien und nachhaltige Verletzungen wie erfrorene Gliedmaßen.
Medizinische Vorsorge:
Bücher & Karten:
Buchtipps:
Matthias Hake: Expeditionshandbuch. Planung, Ausrüstung, Krisenmanagement. Pietsch, ISBN 3-613-50490-1

Klaus Mees: Höhentrekking und Höhenbergsteigen, 2011, Bruckmann, ISBN 978-3-7654-5493-6.
Alle relevanten Aspekte für Unternehmungen in großen Höhen verständlich und anschaulich; von der Höhenanpassung über die Behandlung häufiger Erkrankungen bis zur Wahl des richtigen Kochers. Die perfekte Vorbereitungslektüre!


Thomas Hochholzer, Martin Burtscher: Trekking & Expeditionsbergsteigen – Ein medizinischer Ratgeber
2011, Panico, ISBN 978-3-936740-73-8
Dieser medizinische Ratgeber versetzt den Leser in die Lage versetzen, sich optimal auf eine geplante Tour vorzubereiten. Dazu haben eine Reihe von Autoren, allesamt Bergsteiger, Bergführer oder Ärzte, beigetragen ...

Eckehard Radehose: Traumberge Amerikas - Von Alaska bis Feuerland, Rother, ISBN 3-7633-3006-2

R. J. Secor: Aconcagua - A Climbing Guide, Mountaineers Books, ISBN 0-89886-669-3

Ernst Holl: Mein Weg zum höchsten Gipfel Amerikas. Akropolis Verlag, ISBN 3-929528-15-0

Klaus Friedrichs: Ost-West-Gipfel - Ein deutsches Bergsteigerleben
Karte:
Ausrüstung:
Trotz der zahlreichen Spuren sollte man daran denken, dass durch plötzliche Schneefälle diese Orientierungshilfen nicht mehr erkennbar sind und man sich in den weiten Hängen schnell verirren kann, was fatale Folgen hätte. GPS-Geräte leisten hier sehr gute Dienste. Auf absolut sturmfeste Zelte, kälteresistente Kleidung (Daunenjacke und -hose, Fäustlinge etc.) und Schalen-Bergschuhe ist unbedingt zu achten. Keine einfachen Lederschuhe! Auf Gletscherausrüstung kann am Normalweg ruhig verzichtet werden.
Tourenbericht:
Wissen:
Satellitenbild:
Uhrzeit vor Ort:
Wetter vor Ort:
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