Ernest Hemmingways "Schnee am Kilimanjaro" - '... so weit wie
die ganze Welt, groß, hoch und unvorstellbar weiß in der Sonne'
- hat schon viele Bergsteiger inspiriert, den höchsten Berg des afrikanischen
Kontinents zu besteigen. Unsere Tour führt über die Machame-Route
zum Uhuru Peak, dem "Gipfel der Freiheit". Das eigentliche Erlebnis
bei der Besteigung des Kilimanjaros besteht nicht nur darin, dass man das
Dach des afrikanischen Kontinents und damit einen der "Seven Summits"
besteigt, sondern auch darin, dass man in einer mehrtägigen Tour alle
Klimazonen der Erde durchwandert: die fruchtbare Plantagenlandschaft (Anbauzone),
den tropischen Regenwald, die Tundra mit meterhohen Erikastauden (Heidelandschaft),
die vegetationslose, wüstenähnliche Hochgebirgszone und schließlich
die Permafrost-Zone (Gletscher, Eis) im Gipfelbereich des Kibo.
Im
Preisinkludiert: Linienflüge mit QATAR AIRWAYS München
(oder Wien) - Doha - Nairobi - retour, alle Transfers, örtliche Führer
und Träger, Nächtigungen in einem einfachem Hotel in Moshi Basis
Doppelzimmer/Frühstück, am Berg Vollpension, Unterbringung in
Zelten, Nationalparkgebühren Nicht inkludiert:
Visagebühren für Kenia und Tanzania, dzt. jeweils USD 50,-,
Versicherung, Trinkgelder
Die
Machameroute bereitet keine klettertechnischen Schwierigkeiten.
Landschaftlich ist diese Route bei weitem reizvoller als der Normalweg.
Dennoch ist die Überwindung der letzten steilen Geröllfelder
zum Kraterrand sehr anstrengend, die Höhe darf nicht unterschätzt
werden. Die Tagesetappen können bis zu 7 Stunden dauern, die Temperaturen
nachts bis auf -10° fallen. Gott sei Dank sind wenigstens die Rucksäcke
leicht, da die Tour in Begleitung von Trägern erfolgt. Für ausdauernde
Hochgebirgswanderer kein Problem.
Gefahren:
Diese
Tour ist nur vollkommen gesunden und trainierten Bergsteigern zu empfehlen,
die zumindest schon hohe 4000er in den Alpen bestiegen haben. Die Höhe
von knapp 6.000 Metern, die oft unwirtlichen und sehr kalten Verhältnisse
und die Anstrengung stellen höchste Ansprüche an Geist und Körper. Kreislauf-, Magen- und Darmschwierigkeiten gehören
zu den "üblichen" Hauptgefahren einer Kili-Tour.
Während in den Städten und Dörfern rund um den Kili Vorsicht
beim Essen geboten ist, wird am Berg selbst ausgezeichnet - und unbedenklich
- gekocht.
Matthias
Hake: Expeditionshandbuch.
Planung, Ausrüstung, Krisenmanagement. Pietsch, ISBN 3-613-50490-1
Klaus Mees: Höhenanpassung.
Höhenkrankheiten und Risiken, Vorbereitung und Training, Bergsteigen,
Trekking, Expeditionen. Bruckmann, ISBN 3-7654-4274-7
Gediegene
Westalpenausrüstung reicht vollkommen. Robuste Bergschuhe und
solide Gore-Tex-Kleidung (für die kalten Nächte und letzten
Pasagen sogar Daunenbekleidung!) sollten ebenfalls dabei sein. Für
den Gang über den Kraterrand vom Gillmans Point zum Gipfel können Grödeln oder Leichtsteigeisen notwendig sein, da dieser
Teil des Weges vereist sein kann. Zur
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