Die Bezeichnung "Dach der Welt" rührt von der Ansicht der
Geografen her, dass das Pamirgebirge, im Dreiländereck China-Afghanistan-GUS
gelegen, gleich einem Spinnenkörper den Mittelpunkt des Himalaja, Karakorum,
Tien Shan und Kun Lun Shan bildet. Der Pik Lenin liegt an der Grenze zwischen
Kirgistan und Tadschikistan, gehört so eigentlich zur Transalai-Kette
und wurde früher auch Pik Kaufmann genannt.
Schon die Anreise über Almaty (Kasachstan), Bischkek, Osch bis ins
Basislager bietet jede Menge Abenteuer. Und dann erst die Tour selbst! Von
der "Zwiebelwiese" geht's über den "Pass der Reisenden,
den Lenin-Gletscher und den Pik Razdelnaja (6.148 m) bis zum Gipfel. Ein
relativ (!) machbarer 7.000er als Einsteigertour für Höheres und
Schwierigeres.
rot
durchgestrichen = ausgebucht,
orange = nur mehr Restplätze
Leistung:
Im Preisinkludiert: Flug, alle Transfers, Unterbringung in den Städten
in sehr einfachen Hotels auf Basis DZ/Frühstück; Basislager-Zelte
für je zwei Personen (Vollpension), improvisiertes Lager I auf
4.200 m, Besteigungsbewilligung
Nicht im
Preis enthalten: Visagebühr, Versicherung, Trinkgelder, zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
Von
den technischen Herausforderungen wird nicht mehr verlangt als am Mont
Blanc oder Elbrus; die Hauptprobleme liegen erstens in den verhältnismäßig
weiten Distanzen zwischen den Lagern (4-8 Stunden), einem sehr
langen und anstrengenden Gipfeltag (12-14 Stunden) und den mitunter sehr
unwirtlich ausfallenden Wetterumschwüngen insbesondere am
Gipfelgrat. Einige vereiste Steilaufschwünge verlangen gute Steigeisentechnik.
Ab Lager 1 muss auf Grund spaltenreicherGletscher in Seilschaft
gegangen werden.
Gefahren:
Diese
Tour ist nur vollkommen gesunden und trainierten Bergsteigern zu empfehlen,
die zumindest schon hohe 5.000er bestiegen haben. Die Höhe von über
7.000 Metern, die sehr schnell wechselnden Verhältnisse zwischen
Hitze am Tag und nächtlicher Kälte stellen höchste Ansprüche
an Geist und Körper. Höhenkrankheit, Herzprobleme,
Kreislauf-, Magen- und Darmschwierigkeiten gehören
zu den Hauptgefahren. Weiters ist bei Nebel und
Sturm mit Orientierungsprobleme am
Gipfelplateau zu rechnen - GPS! Achtung: Auch im Basislager nur spärliche
medizinische Versorgung!
Matthias
Hake: Expeditionshandbuch.
Planung, Ausrüstung, Krisenmanagement. Pietsch, ISBN 3-613-50490-1
Klaus
Mees: Höhenanpassung.
Höhenkrankheiten und Risiken, Vorbereitung und Training, Bergsteigen,
Trekking, Expeditionen. Bruckmann, ISBN 3-7654-4274-7
Absolut
erstklassige Expeditionsausrüstung: Sturmsicheres Zelt, Daunenbekleidung,
Steigeisen, Seil, Gurt, Kocher, Höhennahrung etc. Hier keine Kompromisse
eingehen! Zur
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