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Gustaf Sobin; Der Trüffelsucher

 

Gustaf Sobin

Der Trüffelsucher

Roman

BVT, ISBN 3-442-76001-1


Umschlagtext:

Philippe Cabassac, Professor für provencalische Sprache an der Universität in Aix-en-Provence, verliebt sich in die schöne, aber distanzierte Studentin Julieta. Er nimmt sie in seinem Bauernhaus auf, doch schon nach kurzer Zeit stirbt die rätselhafte junge Frau. Der untröstliche Philippe entdeckt, dass er nach dem Genuss von Trüffeln von seiner Julieta träumt. Er wird zum besessenen Trüffelsucher und verliert sich ganz in seiner Traumwelt.

"Die Leidenschaft, mit der Sobin Farben und Düfte der Landschaft heraufbeschwört, gibt seiner Prosa betörenden Zauber." (Der Spiegel)

"Nehmen Sie dieses sinnliche, leuchtende Buch ein wie eine Droge." (The Boston Globe)

"Es liegt ein trüffeliger Geruch in allen Dingen, die Sinne und Kopf anregend, verlockend und intelligent." (Die Welt)


Kommentar:

"Vielleicht verlieben wir uns nicht so sehr in eine Person als in eine Distanz, eine Tiefe, welche diese besondere Person zufällig verkörpert", notiert Cabassac in sein Tagebuch, nachdem er die seltsame Studentin in sein verfallendes Bauernhaus aufnimmt. Es folgt eine Geschichte mit mystischen und sinnlichen Elementen, eine Geschichte, die sich in der Stille der Provence ereignet.

Die Landschaft der Provence, seine Geheimnisse und Mythen, seine Kultur und seine verführerische Ausstrahlung; darin zwei Menschen, die nach den Überresten der provencalischen Sprache und ihrer Erinnerungen an die Eltern suchen. So in aller Kürze das Thema dieses Werks.

Die Beziehung zwischen dem Lehrer und der Studentin verbildlicht sich im Akt des Trüffelsuchens: die Suche nach dem Verborgenen, den tief vergrabenen Schätzen der Erde, des Menschen und seiner Geschichte. Die Trüffel selbst, die größte Kostbarkeit unter den Pilzen, mag für die Suche nach Liebe, Mystik, Geheimnissen, für den Glauben an Schönheit und Vollkommenheit stehen.

Das Buch be- und verzaubert nicht zuletzt durch seine weiche, dahinfließende Sprache. Selbst in der Übersetzung Malte Friedrichs wird noch der Reiz der Provence spürbar, deren Sinnlichkeit und Charisma. Sobin versteht es vorzüglich zu beobachten und dem Leser ein geheimnisvolles Land näher zu bringen. Nahtlos geht bei ihm die Landschaft in den Menschen über und der Mensch in die Landschaft. Sobin verwebt Berge, Menschen, deren Sprache und Gefühle zu einem sinnlichen Kompendium, dem man sich als Leser kaum zu entziehen vermag.

Wer die Provence kennt oder einmal dorthin reisen will, dem sei diese im wahrsten Sinne des Wortes reizende Liebeserklärung wärmstens empfohlen. Ein Buch für Feinschmecker und solche, die es noch werden wollen, ein Buch zum Genießen und Luftholen, ein Buch für alle Sinne.


Zum Autor:

Gustaf Sobin, amerikanischer Lyriker und Erzähler, wurde 1935 in Boston geboren und lebt seit über 35 Jahren in der Provence. Er ist Verfasser mehrerer Gedichtbände und Romane.


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