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Mountainbiken rund um Wien

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Surfin' Waldviertel
Granittrail
Landschaft
Gmünd, Weitra, Großgerungs, Bärnkopf, Gutenbrunn, Yspertal, Persenbeug; Juli 2009

Etappe 1 | Etappe 2 | Etappe 3

Text/Bilder: Thomas Rambauske

Intro

Das schönste am Waldviertel ist, ganz einfach gesagt, das genaue Gegenteil des permanenten Superlativs, also die allgegenwärtige Kleinheit. (Othmar Pruckner)

Das Waldviertel ist ein kleines Paradies, in dem man sich findet, nicht verliert, wo sich fast unwirklich schöne Idyllen und Perspektiven, weite Horizonte und kleine Wunderwelten auftun. Die Wälder, Felder und kleinen Ortschaften strahlen eine Geruhsamkeit aus, die den ansteckt, der sich ihnen öffnet. Hier scheint es keine Zeit zu geben, die vergeht, sondern nur eine, die man sich nimmt: Lebens-Zeit. Eine Radtour durchs Waldviertel gleicht einer Radkur. Denn wer in Gmünd auf den Sattel steigt, kommt in Persenbeug als anderer Mensch an.

Gleich vorweg: Der etwas Respekt einflößende Name "Granittrail" impliziert, dass man bei dieser Tour Muskeln wie Granit haben müsse oder granitschwere Anstiege zu bewältigen wären – beides falsch. Die Bezeichnung "Granit" bezieht sich ausschließlich auf die im im Nordwesten Niederösterreichs häufig anzutreffenden "Granitsteine" (Infos siehe unten). In Wahrheit ist die Tour de Waldviertel leicht und von Normalradlern locker zu schaffen, die 850 Höhenmeter der ersten Etappe etwa verteilen sich angenehm auf rund 60 km. Treffender wäre wohl der Name "Waldviertel Surf-Trail", reitet man doch eher beschwingt über flache, weite Geländewellen von Dorf zu Dorf, von Feld zu Feld, von Wald zu Wald – reiner Bike-Genuss also. Es wundert, dass sich die Qualität des Waldviertels als exzellentes Mountainbike-Revier noch kaum herumgesprochen hat.
Fährt man durch das Waldviertel, erlebt man ein raues, stilles Hochland. Die Landschaften beeindrucken mit Weite und Großzügigkeit. Und auch wer Stille und Einsamkeit, elegische Stimmungen und ein wenig Melancholie sucht, findet sie hier in den kleinen Städten und Dörfern. Die tiefen, undurchdringlichen Wälder, die der Region den Namen gaben, erscheinen märchenhaft, mystisch, beinahe etwas unheimlich. Mehr noch: Wer auf Kultur steht, kommt in Weitra und Gmünd auf seine Rechnung.
Im Rahmen der Alpentour Niederösterreich führt der Granittrail auf einer Länge von 153 Kilometern und rund 3.020 Höhenmeter in 3 Etappen vom Waldviertel zur Donau, und zwar von der tschechischen Grenze von Gmünd über Groß Gerungs, Bärnkopf, Gutenbrunn und Altenmarkt nach Persenbeug. Fertig geplaudert! Aufgesessen und losgelegt!

Granittrail

Etappe 1

Gmünd – Wielands – Unserfrau – Weitra – Spital – Oberwindhag – St. Martin – Kleiner Semmering – Bruderndorf – Langschlag – Thail – Groß Gerungs

Fun-Strecke, HU Pfeil up ca. 850 m,60 km,
4 Stunden

 

Wielands
Wielands, das erste der vielen bezaubernden Dörfer am Weg

 

Schloss

 

Weitra
Der Hauptplatz von Weitra mit seinen ...

 

scraffito
... Scrafittofassaden

 

Felder

Von Wien aus empfiehlt sich die Anreise mit der Franz-Josefsbahn bis nach Gmünd, wo man etwa im Hause Laister in Hoheneich nächtigen kann. Von da weg geht es auf dem Rücken des Mountainbikes rund 60 km und ca. 850 Höhenmeter Richtung Groß Gerungs. Es handelt sich um die längste Etappe des Granittrails, der für jede(n) etwas bietet.
Die ehemalige Kuenringerstadt Gmünd selbst ist eine Nächtigung wert. Die Sgraffito-Häuser am Stadtplatz stammen aus dem 16. Jahrhundert, wie sie in ähnlicher Art auch in Weitra vorhanden sind. Außerdem findet man am Stadtplatz das ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammende Alte Rathaus, die alte Schranne. Heute beherbergt es das Stadtmuseum sowie ein populäres Eiscafé.
Vom Bahnhof Gmünd zunächst auf der Gmünder Straße durch die Grenzstadt, nach einem Einkaufszentrum nach links über Geleise. Bis Ehrendorf rollen wir gerade richtig zum Aufwärmen plaudernd und scherzend auf ruhigen Straßen dahin. Durch Wielands zieht scharfe, nach Stall riechende Luft und das Aroma verbrannten Holzes, was einen meiner Rad-Kollegen schwärmen macht, da genau dieses Land-Odeur ihn in Urlaubsstimmung versetze. Ja, es ist so, eine Tagesausfahrt wie diese bedeutet Urlaub, alle Sinne konzentrieren sich auf das Rad und die vorbeiziehende stille, einsame Landschaft. Uralte Vierkanter wechseln mit modernen Häusern Zugereister, die hier in der einstigen Endstation vor dem Eisernen Vorhang ihr Refugium gefunden haben. Bauern ziehen Schubkarren hinter sich her, über das eine oder andere Feld tuckern Traktoren, Katzen streunen über die Gehsteige. Es herrscht hier ein so geruhsames Leben, dass wir mit unseren Rädern fast zu schnell vorkommen. Langsam beginnen sich die Häuser weiträumiger zu verteilen, bis sich die Gehöfte hinter hoch gewachsenem Korn verbergen. Felder bestimmen auch das Bild der nächsten Kilometer. Streicht der Wind durch die Ähren, wird ein leises Rauschen hörbar. Ein Hase huscht über den Weg. Erste kurze, aber kaum schwitzige Steigungen kurz vor Unserfrau. Im Wirthaus "Wia z'haus" würden wir gerne überprüfen, ob wir uns darin wirklich „wia z'haus“ fühlen, wir müssen aber weiter an einer großen Wallfahrtskirche vorbei bis zu einem herrschaftlichen Gebäude am Ufer des idyllischen Schlösslteichs, in dem sich das Museum Alte Textilfabrik befindet. Das Schloss ruft meinen anderen Rad-Kollegen in Erinnerung, dass seine adeligen Vorfahren in dieser Gegend vor 400 Jahren etwa 12 Mühlen besessen hätten. Vom Adel ist bis auf die Papulatur nichts geblieben. Nach einer Stunde etwa erreichen wir die älteste Bierstadt Österreichs, die ehemalige Kuenringersiedlung Weitra. Bremsen! Kultur!
Durch enge, liebevoll erhaltene Gassen rollen wir zum historischen Ortsmittelpunkt dieser sicher schönsten Stadt des Waldviertels. Für Geschichtsinteressierte ein Leckerbissen ob der säuberlich restaurierten Häuser, Gassen und Plätze. Weitra steht für viele andere Waldviertel-Städte: Sie sind nicht sehr groß, haben immer einen schönen historischen Kern mit gotischen und barocken Häusern und wuchern nicht ungebremst in die Landschaft. Und alle bieten sehenswerte Besonderheiten wie Kirchen und Rathäuser, Museen und gepflegte Gastwirtschaften. Vielen Waldviertler Kulturstädten sind auch die sog. Sgrafitto-Fassaden (Verputz aus mehreren Schichten) gemeinsam, die aus der Renaissance stammen und von Gefahren, Abenteuern und den schönen Dingen des Lebens berichten. Sehenswert in Weitra das aus der Kuenringerburg hervorgegangene Renaissanceschloss, das Rathaus mit dem aufgesetzten Uhrtürmchen, das Sgraffitohaus am Rathausplatz, ebendort auch ein gotisches Haus, eine gotische, aus dem 14. Jhd. stammende Zisterne und ein wieteres, einfaches Sgraffitohaus.Weil wir uns am belebten schmucken Hauptplatz wohlfühlen, lassen wir uns in einem der Kaffeehäuser nieder und einen Melange mit Topfelstrudel munden. Der schmeckt vor allem hier vorzüglichst! Obwohl wir hier in der ältesten Bierstadt gerne auch das legendäre "Weitraer Bier", das hier seit 1321 gebraut wird, kosten würden, lassen wir es lieber – Bier und Rad vertragen sich nicht. Lange sichtbar bleibt das Wahrzeichen der Stadt, das mächtige Schloss, das zwischen 1590 und 1606 erbaut wurde, als wir Weitra verlassen.

Felder
Wellenreiten auf zwei Rädern in Reinkultur ...

 

Marterl

 

Rast

 

Pilze
Frau Kapeller erklärt mir die Bewandtnisse rund um ihre Holzpilze ...


Kleiner Semmering


Downwood

Überaus gemächlich und genießerisch weiterpromeniert und auf befestigten Panoramawegen durch blühende Feldern hindurchgeschlängelt, wobei sich der Blick mal über die ausbreitenden Waldviertler Täler weitet, dann wieder auf ein Marterl verengt. Bis an den Horizont hügelt es, ein Habicht kreist über uns, vereinzelt stehende Bäume wirken wie Leuchttürme inmitten einer ausufernden Landschaft. Wir schaukeln, nein: surfen leichtfüßig dahin, spulen die ersten 20 Kilometer beinahe unmerklich ab. Vergnügliches Wellenreiten par excellence!
In Spital pausieren wir unter Schatten spendenden Apfelbäumen. Zwei Bauern stapfen in Gummistiefeln an uns vorbei. Die weiten Ebenen des Waldviertels werden noch immer von kleinen Landwirten bestellt – von industrieller Landwirtschaft Gott sei Dank noch keine Spur. Fast ein Viertel der Bevölkerung lebt hier von den Früchten der Erde. Die Dörfer des Waldviertels sieht man kaum – schüchtern verstecken sie sich in Mulden versteckt, geduckt zum Schutz vor dem rauen Klima.
Kurz nur passieren wir nach Spital moosbedeckten, saftigen und nach feuchter Erde duftenden Wald. Ein bremsenquietschendes Downhillchen führt uns nach Oberwindhag am Fuß der "Steinernen Stube", auch wieder so ein typisches Waldviertler Dorf, wo man nur Menschen zu Gesicht bekommt, wenn man genau hinschaut und hinhört. Von der Landstraße biegen wir wieder in einsame Felder ab.
Durch St. Martin zieht der Duft frisch geschnittenen Holzes einer Tischlerei. Wir folgen ihm bis zu einer Schwammerl-Schnitzerei in Steinbach. Der Hof voller Holz-Pilze in allen Größen und Fassonen, sogar mit Gesicht, mit Namenszug, als Sitzbank oder mit einer Eule drauf. Mittendrin Frau Kapeller, die uns erzählt, wie ihrem Enkel Walter die Idee gekommen war, Pilze zu schnitzen. Als Folge des Sturmes "Kyrill" seien viele Stümpfe im Wald herumgestanden. Ein Versuch daraus etwas Kreatives entstehen zu lassen, hatte schließlich die Idee für die Schwammerl geboren. "Die Pilze dürfen nicht in die Sonne gestellt werden, sondern in den Schatten. Einmal im Jahr müssten sie eingelassen werden." Ich erstehe einen, um meinen Wiener Garten mit einem Waldviertler Pilz zu schmücken.
Weiter aber! Wir folgen dem "Bahnerlebnis-Weg" in einen Wald und zum längsten Bergaufstück, wo wir wohl die meisten der 850 Höhenmeter hochschwitzen. Bei feucht-tiefen Bodenverhältnissen bleibt hier manchmal nichts anderes über, als auf den "Gehgang" zu schalten. Origineller Weise führt der Up-Hill den "Kleinen Semmering" hinauf und erinnert an die Passstraße zwischen Niederösterreich und der Steiermark. Auf einer etwas ebeneren Forststraße versperren uns umgefallene Bäume den Weg. Ein Holzfäller ist gerade dabei, sie zu mit einem "Fichtenmoped" zu zersägen. "Der Sturm gestern hat hier einiges zu Boden gestreckt, ich muss den Weg frei machen für den morgigen Frühschoppen!" ruft er uns zu. Wir bedanken uns für das Service und hanteln uns weiter bergauf, verspüren erstmals heute wirklich Erschöpftheit. Am Waldrand immer wieder große, runde Granitsteine, die dem Trail den Namen gegeben haben. Der Downhill oder besser Downwood hat's dann allerdings in sich. So sehr in sich, dass wir doch glatt erstmals den Weg übersehen und irgendwo in der Botanik landen ...

Downwood
HIn und wieder findet sich doch ein zünftiger Downhill, wo Roger die Sau raus lassen kann ...


Beratung
Wo geht's hier weiter? Der Hohe Rat schwört auf Google und iPhone ...

Straße
Das Maleur ist schnell korrigiert dank guten Karten, GPS und iPhone. Erschöpft erreichen wir Bruderndorf und setzen über den Frauenwieserteich nach Langschlag über. Pause, Einkehr, aufgetankt, denn noch haben wir fast eine Stunde Fahrzeit vor uns.
Von der Landstraße zweigen wir nach links auf den Stierberg ab, wo wir über freie Felder am Kamelstein und am sog. Opferstein vorbeikommen. Solche Steine gehören zu den mystischen Geheimnissen des Waldviertels. Dem Volksmund nach mussten sie für Opferrituale herhalten. Die Schale des Steines ist stets mit Wasser gefüllt. Die Besonderheit an diesem Stein ist seine Doppelschale. Der Kamelstein hat, von der richtigen Stelle aus betrachtet, die Form eines Kameles. Sagenumwobene Steinformationen und "Kraftplätze" wie diesen gibt es im Waldviertel zuhauf, in der Nähe etwa der Mutter-Kind-Stein, die Teufelsmühle, den Fruchtbarkeitsstein.

Nun wieder aufgesessen und zwei letzte kleinere Bergwertungen absolviert. Die eine führt über den Kasberg nach Thail, die andere über die Wiesmühle nach Groß Gerungs. Die ersten 60 km des Granittrails sind geschafft, wir steigen ab, lassen uns ins nächstbeste Gasthaus fallen und nehmen die Karte her, um Teil 2 des Waldviertler Surftrails zu studieren ...

Granit

Granit

Granitsteine sind im Norden des Waldviertels ganz besonders ausgeprägt und häufig zu finden. Man vermutet, dass hier vor Jahrmillionen ein Gebirge verwitterte und die großen Blöcke als letzter sichtbarer Rest darauf hindeuten. Den gewaltigen Steinen traut man geheimnisvolle Kräfte zu, heilende Wirkungen und mythische Bedeutungen. Manche von ihnen werden für Opfersteine gehalten, andere faszinieren, weil sie wackeln ("Wackelsteine"). Diese Granitsteine sind neben den dunklen Wäldern ein Grund für den Ruf des Waldviertels, ein besonders mystisches, fast unheimliches Land zu sein.
Manche Härtlinge und Restlinge weisen an ihrer Oberseite runde und ovale Vertiefungen auf, diese Formen bezeichnet man als Schalensteine (Im Volksmund Blutschalen, Opferschalen, Teufelssitze oder Fruchtbarkeitssteine genannt), deren Entstehung unklar ist. In den Granitblöcken sind meist mit Regenwasser gefüllte Vertiefungen zu sehen. Geologen betonen die natürliche Entstehung dieses Phänomens, Andersgläubige sind sicher, dass es sich um keltische Opferschalen handelt.

Unserfrau

Laut der Legende wurde bei einer Überschwemmung eine Marienstatue angeschwemmt, woraus sich der Name Unserfrau am Sande ableitete und die Anregung zu Wallfahrten gegeben war. Ende des 12. Jahrhunderts entstand die heute noch erhaltene Ursprungskapelle, neben der ab 1250 die Pfarrkirche errichtet wurde, welche zur Zeit der Gotik und des Barock erweitert wurde. Die Blütezeit der Wallfahrt bildete das 17. Jahrhundert, zu dieser Zeit bestand im Ort ein Heilbad, von dem noch die Zisterne am Kirchenvorplatz besichtigt werden kann. Unter Josef II. verebbte die Wallfahrt schließlich.
Die Mariä Geburt geweihte Pfarrkirche - eine ehemalige Wehranlage mit Ostturm, beinhaltet u.a. eine qualitätvolle Marienstatue von 1440, ein Sakramentshäuschen am Übergang von der Gotik zur Frührenaissance von 1525 und einen Christus an der Geißelsäule aus dem 18. Jahrhundert. Die später als Karner benützte Ursprungskapelle enthält qualitätvolle Fresken von 1520.

Gmünd bei Wikipedia

Mitten durch die alte Ackerbürgerstadt zieht sich die Staatsgrenze zwischen Tschechien und Österreich. Sehenswert das Alte Rathaus am Stadtplatz, ein Renaissancebau aus dem 16. Jhd., die Fassaden der den Platz umrahmdenden Häuser stammen aus dem 19. und frühen 20. Jhd., wobei es sich um klassische "Ackerbürgerhäuser" handelt. Zwei Sgraffitohäuser sind die auffallendesten Bauten. Gmünd ist mit der Bahn ab Wien gut erreichbar.

Weitra bei Wikipedia

Weitra ist sicher eine der interessantesten- und schönsten Städte des Waldviertels. Die 3000-Einwohner-Gemeinde nennt sich "Kuenringerstadt". Weitra wurde als zwischen 1201 und 1208 von Hadmar II als Burgstadt angelegt, die Mauerreste finden sich heute noch. Die KuenringerZeit währte nicht lange: 1296 gingen Burg und Stadt an die habsburgischen Landesfürstenm, in deren Besitz sie bis 1581 blieben. Sehenswert das aus der Kuenringerburg hervorgegangene Renaissanceschloss, das Rathaus, mit dem aufgesetzten Uhrtürmchen. Das Sgraffitohaus am Rathausplatz mit in der Renaissance enstandenen Bildern, die Szenen aus der römischen Frühgeschichte zeigen. Weiter zu sehen ein gotisches Haus, eine gotische, aus dem 14. Jhd. stammende Zisterne und ein wieteres, einfaches Sgraffitohaus. Lange sichtbar bleibt das Wahrzeichen der Stadt, das mächtige Schloss, das zwischen 1590 und 1606 erbaut wurde.
Weitra ist auch die älteste "Bierstadt" Österreichs. Seit 1321 wird hier das Weitraer Bier gebraut, ein gutes wohlgemerkt, und ein mildes, angeblich ein Resultat des weichen Waldviertler Wassers.

Groß Gerungs bei Wikipedia

Groß Gerungs hat mit dem Namen "Kraftarena" wohl ins Schwarze getroffen. Hauptattraktion ist die rund 6 Meter hohe und 16 Meter dicke "Steinpyramide". Aber auch der "Wackelstein. Groß Gerungs gehört wie Langschlag, Arbesbach, Altemelon, Bärnkopf und Gutenbrunn zur Gruppe der "Hochlandorte", wo es im Winter übrigens vorzüglich langlaufen lässt.

Schwierigkeiten:
Schwierigkeiten gibt es auf diesem ersten Teilabschnitt keine. Alle Wege sind durchgehend und ausgezeichnet beschildert, ein Verirren ist kaum möglich. Manche Waldpassagen können steil und unfahrbar sein – einfach in den Gehgang schalten und schon geht's weiter.
Bewertung:
Fun-Strecke, technisch harmlos
Gesamthöhenmeter:
850 m
Gesamtfahrzeit:
4 Stunden
Streckenlänge:
60 km
Einkehrmöglichkeiten:
Gästehaus Sport & Freizeit, Hoheneich bei Gmünd: www.hoheneich.at
Gasthof Einfalt, Kinzenschlag: www.gasthof.einfalt.net
Gasthof Schiefer, Bärnkopf
Bikerpension Seewolf, Gutenbrunn: www.seewolf.at
Marschall Stuben, Gutenbrunn: www.marschallstuben.at
Gasthof Drei Hacken, Yspertal: www.dreihacken.at
Gasthof Böhm, Persenbeug: www.gasthof-boehm.at
Literaturtipp:
Othmar Pruckner: Das Waldviertel. Falter, 2009 (3. Auflage). Alle Infos, alles Wissen, alle Möglichkeiten puncto Waldviertel. Bei Amazon bestellen ...
Karte:
MTB im Waldviertel:

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