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Mountainbiken rund um Wien

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Salzburger Nockerln

Mountainbike-Transalp, August 2013, Text/Bilder: © Thomas Rambauske

Die Transalp "Salzburger Nockerln" von Golling-Abtenau bei Salzburg quer durch die Dachsteinregion, die Schladminger Tauern, die Hafnergruppe und die Kärntner Nockberge ans Ufer von Millstätter- und Weißensee im Süden Österreichs ist ein relativ "einfacher" Durchschlupf durch den Alpenhauptkamm nebst zwei ordentlichen Herausforderungen, die Zweitausender Aineck und Goldeck – eine scheinbare "Anfängerroute" ...

Die Etappen

Weit über 2.000 Höhenmeter pro Tag? Bis zu 90 Kilometer am Stück? Über nicht gerade leichte 2.000er? Ist das schaffbar? Wie dafür trainieren? Wie die Kraft, die Ausdauer, die Technik dafür aufbauen? WAlmwegenn man sich eine Alpentraverse vornimmt, geht einem einiges durch den Kopf. Vor allem, wenn man Wiener ist, dem als Trainingsrevier maximal heiße 800er wie der Lindkogel zur Verfügung stehen. Schon allein aus diesem Grund haben wir uns eine Minimalvariante, eine scheinbare "Anfängerroute" ausgesucht: Die Transalp "Salzburger Nockerln" von Golling-Abtenau bei Salzburg quer durch die Dachsteinregion, die Schladminger Tauern, die Hafnergruppe und die Kärntner Nockberge ans Ufer von Millstätter- und Weißensee im Süden Österreichs. Ein relativ einfacher Durchschlupf durch den Alpenhauptkamm, wie es uns schien, nebst zwei ordentlichen Herausforderungen, die Zweitausender Aineck und Goldeck. Dazwischen aber jede Menge liebliche Almlandschaften, urige Hütten, geschichtlich interessante Plätze und rasante Abfahrten – so steht‘s jedenfalls in der dazu gehörigen Literatur (siehe unten) geschrieben. Und weiter: "Da sich einige der langen (Schiebe-)Passagen durch leichteres Gelände umfahren lassen, empfiehlt sich die Tour auch für weniger gut Trainierte". Na bitte. Da müsste doch ein Wanderer, der sich anschickt, die Bergschuhe mit Radpatschen zu tauschen, auch damit zurechtkommen ...

Tag 1: Kulturschock
An sich startet die Originalroute in Salzburg, was wir uns ersparen, da es sich um ein für den Prolog zu schwieriges Teilstück über die Ladenbergalm und den Hintersee bis auf die Zwieselalm handelt. Wir gehen's gemächlich an und steigen optimistisch, gelenkig und gut geölt in Golling-Abtenau aus dem Zug. Die ersten Kilometer gibt die Lammer vor, der wir auf einem schönen Flussradweg am Lammersee und an der Lammerklamm vorbei in die Voglau folgen. Erstmals meldet sich hier der Wanderer in mir, der halt machen und schauen will. Geht nicht, der sprichwörtliche Zug rattert unaufhörlich weiter und über die Pausenwünsche des Wanderers drüber. Noch bleiben wir im Pulk, noch wird geplaudert, gelacht, gescherzt. Bei einer Pferdefarm biegen wir Richtung Edtalm-Zwieselalm ab. Schluss mit lustig. Erstmals geht's ordentlich zur Sache, über 800 Höhenmeter zieht sich nun der Anstieg ins mittlere Stockwerk des Gosaukammes; mit einem Rad unterm Hintern doch etwas anderes als ohne. Die erste Bewährungsprobe also, diZwieselalme ersten Schweißtropfen, erste Absitzer und Flüche – erstmals auch dehnt sich der Tross, aber zerreißt nicht, zerreißt nie. Ottakringer halten eben zusammen. Der Lohn der Mühe ist eine weites Almplateau samt Ausblick ins Tennengebirge und Dachsteinmassiv mit der markanten Bischofsmütze. Durch Wies' und Wald schaukeln wir nun Richtung Skigebiet Gosau-West. Nach vier Stunden – gerade richtig für den ersten Tag – erreichen wir die Zwieselalm (1.430 m) am Gosaukamm. Kulturschock! In der aus dunklem Holz geschnitzten und aus Omas Zeiten stammenden Gasthütte werden auf einem großen Holzherd die Speisen hergestellt, echte Hausmannskost versteht sich. Im Nebengebäude mit unseren Lagern knarrt das alte Holz und duften frühere Zeiten – und Bewohner – nach. Das dritte Gebäude, ein winziges Waschhaus, bietet fließend kaltes Bergwasser für besonders Hartgesottene. Erstklassig das Service: Nette Mädels schupfen hier mit Begeisterung den Betrieb und lassen den Bier-, Zwetschkenkuchen- und Kaiserschmarrnfluss nie verebben. Der Abend klingt aus, wie es sich eben gehört auf der Alm. Es ist still geworden, die letzten Tagesgäste haben die Hütte verlassen, die Farbe der untergehenden Sonne deckt sich mit der Farbe des Bieres, das wir auf einem Tische vor der Hütte kippen.

Tag 2: A zache G'schicht
Der Morgensport besteht aus einem kurzen Anstieg und einer rasanten Abfahrt zur Rottenhofalm (Jausenstation) und weiter mit grandiosem Blick auf Gosaukamm und Bischofsmütze ins Rauchenbachtal und in die Astau hinunter. Nun auf und ab nach Neuhaus und über die Möseralm zum Langeggsattel hoch. Das ständige Up & Down strengt an und deutet schon den Gesamtcharakter der Alpentraverse an: Auf jede Kletterei folgt schnell eine Abfahrt, die wiederum durch eine lange Auffahrt bezahlt werden muss. Gemütliche Flanier-Passagen finden sich ebenso selten wie hochalpine Gustostückerl. Ist einmal der Langeggsattel (1.314 m) erkämpft, geht es wieder – eh klar – steil bergab nach Reitsteg, wo wir auf der Landstraße Filzmoos (4 Std.) anpeilen. Absitzen! Mittagessen! Denn noch steht uns das schwierigste Stück bevor: die 27 Kilometer und über 1.000 Höhenmeter zur Oberhütte auf 1.860 m hinauf! Zuerst aber folgen wir unangestrengt der Warmen Mandling, dann dem Forstau Bach nach Forstau, wo wieder einmal Schluss mit lustig ist. Panoramareich, aber anstrengend bis zum "Dachsteinblick" hoch, bald danach über etliche Almen durch das zauberhafte Forstautal bis zur Vögei-Alm (1.383 n), wo wir auftanken könnten, es aber nicht tun, da sich hier just heute die ganze Welt zum Almfest versammelt hat. ZuOberhüttensee Polka & Co. sind wir nicht (mehr) aufgelegt. Also weiter entweder im verbissenen Kampfmodus oder schon im Schiebegang, auf jeden Fall bereits am Limit. Bei einem meldet sich das Knie, bei einem anderen die Lunge. Komfortreise wird das keine, meldet sich der Wanderer in mir. Warum das Rad nicht einfach die Wiese runterwerfen und gemütlich weiterwandern? Die Gegend ist viel zu hübsch, um schwitzend einen Haufen Metall hindurchzuschieben. Aber nein, der Gaul gehört nun mal rauf, so lauten die Spielregeln. Wer endlich die Oberhütte am Oberhüttensee in den Schladminger Tauern geschafft hat, hat viel geschafft. Kuhgeläut, ein See, ein Bach, Grasberge, wohin das Auge reicht – Almidylle. Und wo ein Ottakringer einen See sieht, da springt er auch hinein, egal wie kalt ihm oder das Wetter ist. Also im frostigen Abendkühl die Klamotten runter und rein gehüpft. So sind die Spielregeln. Auch wenn man darob die Essens-Sperrstunde in der Hütte verpasst. "Leider nein, Essen nur bis 19 Uhr", antwortet der Wirt zwanzig nach sieben auf das Knurren unserer Mägen. Wovon sich Ottakringer jedoch nicht die Laune verderben lassen. Mit liebstem Wiener Lächeln erpresst er doch neun Kaspressknödelsuppen und neun Brettljausen – alles aus eigener Produktion, ausgezeichnet! Als sich später die Hüttenwirtin zu uns setzt und wir ihr von unserer Tour erzählen, nickt sie mitleidvoll: "Ja, ja, a zache G’schicht." Den Rest des Abends werden die Wunden geleckt und die Mukis mit Bier geölt, so lauten die Spielregeln.

Tag 3: Am höchsten Punkt
AbstiegAm Morgen merkt der Wanderer Schmerzen an Stellen, von deren Existenz er bislang noch nichts wusste. Angesichts der zu uns herüber lachenden Lungauer Kalkspitze ruft der Wanderer nach Trekkingpatschen, um einfach nur über die Almen auf die Grasberge ringsum zu hüpfen. Der Wanderer schreit nach Langsamkeit und Geruhsamkeit, nach Pausen und FREIHEIT FÜR DEN HINTERN!! Aber nein – rein in die grausliche Radhose mit der ekelhaften Ledereinlage, rein in die Clips, die die Füße an die Pedale fesseln, und rauf aufs Rad, dieses moderne Foltergerät. Ohne lange Vorwarnung senkt sich der ruppige Kuhtrampelweg steil nach unten, gerade richtig für die Freak, die sich in Todesverachtung hinunterzustürzen, derweil der auf Langsamkeit und Vorsicht getrimmte Wanderer hinterherschleicht und seinen Esel lieber trägt, als ihm die Sporen zu geben. Genau diesen Esel auf der einen Seite hinauf- und auf der anderen wieder hinunterschieben – wo ist der Sinn? Und wer ist der Esel?
Dennoch: Die erfrischende morgendliche AlmstiWeisspriachtalmmung tröstet über alle Unbill hinweg; und wer sein Gerät trägt, dem bleibt zumindest etwas Zeit fürs Schauen und Verinnerlichen. Sobald wir auf eine Forststraße treffen, beginnt eine ca. 8 km lange Abfahrt durch das Weißpriachtal, landschaftlich eine der schönsten Abschnitte der Tour und eigentlich wieder viel zu schade, im Höllentempo "durchbrettert" zu werden. Andererseits ist der Wanderer hier froh, am Rad zu sitzen und nicht einen stundenlangen Forststraßenhatscher erleiden zu müssen; so genießt er den Flow entlang des Weißpriach Baches, genießt das lange Gleitstück von Alm zu Alm, Almhütte zu Almhütte, und auch die Freaks verlangsamen ihr Tempo, warten immer wieder brav zusammen, denn auch sie wissen: Dieses Stück gehört zelebriert, gefeiert, genossen. Über Mauterndorf geht‘s ins Murtal. Innerhalb von zwei Stunden also von der hochalpinen Alm in die Lungauer Tiefebene. Ein kurzes Stück entlang der Mur nach St. Michael. Mittagspause. Während es am Vormittag also durchwegs bergab ging, schaute es am Nachmittag ganz anders aus: 1.200 Höhenmeter bergauf, von 1.050 auf 2.220 m, vom tiefsten Murtal auf den höchten Punkt der Tour, das Aineck! Wer sich diese Königsetappe nicht antun möchte, umfährt den Berg über den Katschbergpass (1.641 m), wobei er sich rund die Hälfte der Höhenmeter erspart, aber mit 17% auf der 6 km langen Auffahrt auch einiges zu arbeiten hat.
Wir wollen auf den Berg! Der mächtige Wiesenbuckel zwischen St. Margarethen im Osten, St. Michael im Norden und der Katschberghöhe im Untergeschoss ist für Biker eine Attraktion. Gleich vor St. Michael überqueren wir die Mur und beginnen die lange, aber nicht unbedingt schwere Auffahrt über durchaus fahrbare Serpentinen. Wer hier einmal seinen eigenen Rhythmus findet, schafft den Berg – für einen geübten Wanderer ein Klacks. Pause auf der Kösslbacher Alm, zum Muskelölen ein kleines Bierchen, das haben wir uns verdient. Dann der Schlussanstieg hoch über dem Murtal. Auch hier erleichtert eine Forststraße bis fast zum Gipfelkreuz die Arbeit. Langsam und stetig schrauben wir uns höher – und der Wanderer ist mit dabei! Mit jedem Pedaltritt wundert der sich, was seine Anninger-verwöhnten Wadeln zu schaffen vermögen. Über eine Wiese erreichen wir dann den höchsten Punkt der gesamten Tour, das 2.210 m hohe Aineck.

AineckAineck

So einen 2.000er muss ein Cycloholic einmal in seinem Leben erreicht haben! Damit hat sich‘s aber auch schon wieder, keucht der Wanderer. Die Abfahrt über die Bergstation der Katschberg-Bahn erfolgt über 19% steile Skipisten nach Katschberg hinunter. Schikanös die bis zu einem halben MeteAbfahrtr tiefen Wasserablaufrinnen, die alle paar hundert Meter die Schotterstraßen queren und einen mit Sicherheit aus dem Sattel katapultieren, wenn man nicht radikal abbremst. Da quietschen die Bremsen und johlen die Freaks! Ohne Rücksicht auf Verluste werfen sie sich mit Todesverachtung in den Abgrund … Der Wanderer indes trägt brav, was er vorher geschoben hat; ihm ist das heile Genick wichtiger als der Rausch der Geschwindigkeit. Hauptsache dem Rad geht’s gut, es hat Höhenluft geschnuppert und darf sich rühmen, von einem Trottel auf einen 2000er und wieder hinuntergetragen worden zu sein. Gelandet wird am Katschbergpass, von wo es auf der Bundesstraße oder standesgemäß nebenher auf Schotterabfahrten nach Mühlbach bei St. Peter im Westen der Nockberge geht.

Tag 4: Die Stunde des Freaks
Die Route über die Torscharte in der Hafnergruppe nach Eisentratten schlägt sich mit weiteren 1.000 Höhenmetern zu Buche, einen Kilometer Schiebepassage vor dem Übergang inklusive. Auf der Habenseite aber tolle Ausblicke und das Gefühl, ganz weit oben zu stehen. Morgensport zur Zickeralm hinauf, was gerade noch fahrend zu packen ist. Wie zum Hohn klingt da das Lachen eines Bauern am Weg: "Nur die Harten kommen bis hierher ins Tal!" Zwar säumen Zirben, Föhren und schöne Aussichtspunkte das Almgelände, ein Traum für einen Wanderer, weniger für einen Wanderer, der ein Rad schiebt. Ein Königreich für ein paar Wanderschuhe und einen Deppen, der ihm den Esel abnimmt! Nur unser Oberfreak stemmt sich mit Ironman-Kraft hoch.

TorscharteTorscharte

Der kann's, der Wahnsinnige. Nach drei Stunden haben wir auch die Torscharte (2.106 m) zwischen Stubeck und Reitereck erreicht. Abgesessen und ins Maltatal geschaut. Was folgt, ist eine schier endlose Speedabfahrt Richtung Gmünd. Am Weg die Frido-Kordon-Hütte, wo die Straße nach Eisentratten beginnt. Rast. Noch ist der Tag allerdings nicht zu Ende. Im Gegenteil! Nachmals heißt es, den inneren Motor anzulassen und sich quer durch den Nationalpark "Nockberge" über 1.100 Höhenmeter hochzuschrauben zum nächsten Törl. Wer sich das nicht zumuten will, umfährt die Millstätter Alpe auf einer Nebenstraße über Perau, Tangern und TschierKlettereiweg. Zurück zu den Freaks: Von Eisentratten geht’s in ein Seitental und entlang des Nöringbaches ewig lang bergauf Richtung Nöring Törl. Hier von Asphalt auf schottrigen Weg wechselnd und in gut fahrbahren Forststraßen-Serpentinen zuerst zum Millstätter Törl (1.906 m) zwischen Tschiernock und Millstätter Alpe, dann gemütlich zur Millstätter Hütte auf 1.876 m Höhe. Hochalpiner Flair, schöner Ausblick über die Nockberge, kurze Einkehr. Die anschließende Abfahrt ist auch für den Wanderer, der sich inzwischen an die Geschwindigkeit gewöhnt hat, ein besonderes Highlight. Auf einladenden Schotterwegen geht's im Gesengte-Sau-Modus über 1.200 Höhenmeter nach Millstatt hinunter, wo uns der Millstätter See in seinen schönsten Blautönen entgegenleuchtet, allerdings auch Regenwolken aufziehen.

Tag 5: Letzte Bergwertung Goldeck
Regen, grausliches Wetter. Zufahrt über Spittal, die Drau übersetzt und auf einem schmalen Schotterweg zBeratungügig nach oben. Die Auffahrt zum Goldeck-Gipfel ist nur was für wirklich "kernige Eisenwadl", heißt es in der Führerliteratur. Bis zu 20% Steigung sind in den engen Serpentinen einer "schiachen Straß'n" zu bewältigen. Gegenüber dieser Auffahrt sind die weiten 500 Höhenmeter zum Gipfel wie eine "Lockerungsübung". Mit dem Gipfelglück auf dem Goldeck (2.142 m) ist dann das Schlimmste für diesen Tag – und die letzte Bergwertung der gesamten Tour – geschafft. Entspannt darf man die Aussicht zum Dachstein, zu den Hohen Tauern und zu den Nockbergen genießen, über deren Buckel wir uns die vergangenen Tage mehr oder weniger gequält hatten, die uns aber auch viele Glücksmomente bescherten. Dann wieder runter – und zwar 1.300 Hm in einem Stück und mit Blick auf die karnischen Alpen. In Stockerboi endlich wieder sicheren Boden unter den Füßen und auf Landstraße ans Ufer des Weissensees gerollt und dort in einer privaten Bleibe übernachtet.

Tag 6: Finale
Letzter gut fahrbarer Anstieg auf die Jadersdorfer Ochsenalm (600 Hm; kurzer Umweg zur Kohlrösl Hütte), danach sehr steil hinunter nach Jadersdorf, wo wir auf der Straße nach Hermagor rollen. Ziellinie, Jubel! Gewonnen! Applaus, Applaus!

Fazit
Auf der Plus-Seite der Transalp "Salzburger Nockerln" stehen zauberhafte Berglandschaften, Täler und Almen, überwiegend gute Wege, urige Berghütten mit sehr freundlichen Gastgebern und die große Reichweite – schließlich überbrückt man innerhalb weniger Tage das Nord- mit dem Südende Österreichs. Auf der Minus-Seite stehen ein hoher Anteil an Asphalt- und Schotterwegen sowie das ständige und mitunter extreme Auf und Ab (ca. 2.000 Höhenmeter/Tag sind die Regel); dazu fehlen richtige Highlights und längere Gleit- und Verweilstrecken in hochalpinen Regionen. Die vielen Schotterwege sind allerdings auch ein Vorteil, machen sie die Tour doch auch schaffbar für AnfängerInnen und WanderInnen, die ihre Bergwelt und einen schönen Teil Österreichs einmal im Sattel eines Rades sitzend (oder dasselbe schiebend) entdecken wollen.

Am Aineck

Ausgangspunkt:
Anfahrt:
Einfach mit ÖBB nach Abtenau, Rückkehr ebenfalls mit ÖBB
Etappen:
Tag 1: Abtenau – Zwieselalm, 4 Stunden, 1.500 Hm
Tag 2: Zwieselalm – Filzmoos – Oberhütte, 8 Stunden, 2.100 Hm
Tag 3: Oberhütte – St. Michael – Aineck – Mühlbach (St. Peter), 8 Std., 1.300 Hm
Tag 4: Mühlbach – Torscharte – Millstätter Törl – Millstatt; 8 Std., 2.100 Hm
Tag 5: Millstatt – Goldeck – Weissensee; 6 Std., 1.700 Hm
Tag 6: Weissensee – Ochsenalm – Hermagor; 4 Std., 750 Hm
Gesamthöhenmeter:
Pfeil up Pfeil down 7.560
Streckenlänge:
ca. 220 km
Gesamtfahrzeit (in Stunden):
Pfeil up Pfeil down ca. 38 Stunden
GPX-Track:
Via www.bike-gps.com downloadbar
Schwierigkeiten:
Mittel bis schwer; zu den größten Schwierigkeiten zählt der ständige und mitunter extreme Wechsel zwischen Auf- und Abfahrten (ca. 2.000 Höhenmeter/Tag sind die Regel)
Gepäck/Packliste:
Um bei fahrtechnisch anspruchsvollen Passagen und bei Downhills Spaß zu haben, sollte das Gewicht des Rucksacks (30-35 Liter) nicht über 7 kg liegen. Der vollgepackte Rucksack darf nicht gegen den Helm drücken. Eine gute Packliste findet sich auf www.transalp.info/packlist.php
Übernachtungsvorschläge:
Zwieselalm: Tel.: +4361368389
Oberhütte: +436649169728, www.oberhuette.at‎
Mühlbacherhof (Katschberg): +434734364
Silberhof: +434766 2171, www.silberhof.at
Weissensee: viele Möglichkeiten, www.weissensee.at
Buchtipp:
Ulrich Stnaciu: Traumtouren Transalp, Delius Klasing, ISBN 978-3-7688-3464-3.
Achtung:
Die Transalp "Salzburger Nockerln" findet sich in der 1. Auflage! In der 2. werden gänzlich neue Alpenüberquerungen vorgestellt. Mit dabei eine CD, die eine interaktive Tourenplanung ermöglicht.

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