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Mountainbiken rund um Wien

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Gerasdorf - marchfeldkanal

Rundumadum-Etappen 20-21, März 2008

Text/Bilder: Thomas Rambauske

Intro

Das Highlight der Rund um Wien-Etappen 20 und 21 ist neben der typischen und für eine Großstadt doch recht ungewöhnlichen Ackerlandschaft des Marchfelds der gleichnamige Kanal, eine künstlich angelegte Bewässerungsanlage, die sich im Laufe der Jahre auch die Natur zu eigen gemacht hat.

Etappe 20

Wagramer Straße/Süßenbrunner Hauptstraße (125, 25A) – Weingartenallee – Lamplkreuz – Bahnhof Gerasdorf (Gasthaus "Zum Joschi", S2)

GZ 1 Stunde
Die 20. Etappe des "rundumadum"-Wanderweges durch die Grünoasen Wiens wird an der Kreuzung Wagramer Straße/Süßenbrunner Hauptstraße (125, 25A) gestartet. Von hier gleich in die Weingartenallee Richtung Golfplatz.

Golfer

Mit etwas Glück wird man Golfern bei ihrem seltsamen Spiel zusehen können – und sich fragen, worin wohl der Reiz besteht, einen Ball in ein Loch zu lotsen. (Desgleichen werden sich Golfer fragen, weshalb wir Wanderleut' es toll finden, auf einen Berg und wieder hinunter zu latschen ...) Wir lassen Loch Loch sein und gehen weiter durch freies Ackergelände. Hier macht Gehen durchaus Spaß, vor allem nach langem Winterschlaf, wenn der Hunger nach Sonne und Licht unstillbar geworden ist. Am Lamplkreuz vorbei bis zur Unterführung der S-Bahn, von dort recht hübsch über freie Machfelder Sonnenebenen an der Bundes-Schießsportanlage (Frage: Worin besteht der Reiz auf eine kleine Scheibe zu schießen?) vorbei und immer mit Blick auf den Bisamberg in die Martingasse bis Gerasdorf (S 2). Diese Etappe war kurz, zu kurz für heute, deswegen gleich das nächste Teilstück erschlossen.

Lamplkreuz
Das Lamplkreuz in der Weingartenallee lädt zum Innehalten ein.

Schwierigkeiten:
Keine
Streckenlänge:
3,7 km
Gesamtgehzeit:
1 Stunde
Eignung für Kinder:
Von der Länge her für Kinder durchaus empfehlenswert, kindgerechte Attraktionen fehlen jedoch.
Eignung für Hund & Katz':
Null problemo
Ausrüstung:
Einkehrmöglichkeiten:
Gasthaus "Zum Joschi" in Gerasdorf
Karte:
Karte zum Ausdrucken: 20
Internet:

Etappe 21

S-Bahnstation Gerasdorf (S2) - Leopoldauer Straße/Stammersdorfer Straße - Gemeindeweg – Grenzweg – Marchfeldkanal – Tilakstraße – Hochfeldstraße – Brünnerstraße (420, 426, 427, 431)

GZ 1,5 Stunden

Von der S-Bahnstation Gerasdorf (S 2) in die Bahnstraße und an der Gerasdorfer Pfarrkirche vorbei bis zur Kreuzung Leopoldauer Straße/Stammersdorfer Straße. Diese übersetzt in die Franz-Wallner-Gasse und weiter durch den Gemeindeweg, wo sich Kleingartl an Kleingartl reiht und jedes davon von Thujen-Hecken umgrenzt, von Gartenzwergen bewacht und zu Ostern mit Osterbüschen geschmückt ist – auch diese mit Liebe gehegten und gepflegten Mikro-Oasen sind ein typischer Charakterzug Wiens, denn wie heißt es so schön: My Home is my Gartl.

Osterbusch
Mit Ostereiern geschmückte Büsche sind ein Brauch in Wien.

Vom Gemeindeweg rechts abbiegend in den Grenzweg. Sobald man die Brücke des Marchfeldkanals erreicht, wird’s anders, wird's nett, wird's flüssig, beschreiten wir doch das Ufer des Marchfeldkanals, was nicht selten hübsche Impressionen, aber auch Blicke auf Leopolds- und Kahlenberg beschert. Wir verfolgen den Kanal in eine Linkskurve, können auf einer Brücke das Ufer wechseln, je nach Lust und Laune. Sobald der Fluss wieder zu einer Kurve ansetzt, verlassen wir das Ufer und erreichen über die Tilakstraße (Wanderweg Bisamberg) und die Hochfeldstraße den Endpunkt dieser Etappe an der dicht befahrenen Brünner Straße (420, 426, 427, 431).

Am Marchfeldkanal

Schwierigkeiten:
Keine
Streckenlänge:
5,5 km
Gesamtgehzeit:
1,5 Stunden
Eignung für Kinder:
Eine für Kinder ideale Etappe: Sowohl von der Länge, der Anlage des Geländes als auch von den Attraktionen her. Vor allem die leicht zugängliche und flach abfallende Uferpromenade bietet Wasserabenteuer en masse.
Eignung für Hund & Katz':
Null problemo
Ausrüstung:
Einkehrmöglichkeiten:
Keine
Karte:
Karten zum Ausdrucken: 21
Internet:

Marchfeld

Das Marchfeld, eine ca. 1.000 km² große Beckenlandschaft zwischen Wien und der östlichen Bundesgrenze, ist auch als "Kornkammer" Österreichs bekannt. Das Marchfeld hebt sich als ebene und offene Landschaft deutlich von der Umgebung ab und wird vom Weinviertler Hügelland im Norden, der Donau im Süden und der March im Osten begrenzt.

Da das Marchfeld aufgrund geringer Niederschläge und der hohen Grundwasserentnahmen für Beregnung zunehmend unter Wassermangel leidet, wurde das Marchfeldkanal-System angelegt:


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