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Thomas Rambauske: Wienerwald-Abenteuer

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TV-Tipps für Bergfreunde
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Donnerstag, 31. Mai

Auf den Gipfeln der Welt
Tansania - Kilimanjaro
Der höchste Gipfel Afrikas misst 5.895 Meter. Der Berg, der samt seiner ihn umgebenden Landschaft seit 1987 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt, ist noch von „ewigem“ Schnee bedeckt. Doch wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge wird der Gletscher schon in zehn Jahren vollständig geschmolzen sein. Damit würde auch eine der letzten Regionen auf dem afrikanischen Kontinent verschwinden, in denen die Menschen noch in Harmonie mit der Natur leben.
Phoenix um 12.00 Uhr

Mythos Ausseerland
Genau im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut.
Der Salzabbau und die Abgeschlossenheit der Region haben auch die Menschen dort geprägt - sie sind so eigenwillig wie ihre Heimat. Wie keine andere Region Österreichs zieht das Ausseerland Künstler und Touristen in seinen Bann.
An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren zahlreichen Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum ...
3sat um 14.45 Uhr

Auf den Gipfeln der Welt
Ecuador - Tungurahua
Von den 50 Vulkanen Ecuadors sind noch sieben aktiv. Zu den gefährlichsten zählt der 5.000 Meter hohe Tungurahua. Doch die Bewohner am Fuße des Berges fürchten sich nicht. Sie besitzen ein festes Vertrauen in Gott. Ihrer Ansicht nach schützt im Schatten der Vulkane nur der Himmel vor dem Zorn der Erde.
Phoenix um 17.15 Uhr

Auf den Gipfeln der Welt
Nepal - Manaslu
Nepal, das kleine Land im Himalaya ist bekannt für seine über 8.000 Meter hohen Gipfel: Es ist bevorzugtes Ziel von Trekkern und Bergsteigern aus aller Welt. Das Land hat sich nahezu in einen Freizeitpark für Alpinisten aller Nationen verwandelt.
Phoenix um 0.45 Uhr (in der Nacht von Donnerstag auf Freitag)

 

Freitag, 1. Juni

Die Sächsische Schweiz - Biwak nonstop
Berge, Menschen, Abenteuer
"Biwak - Berge, Menschen, Abenteuer" verbindet die Faszination der heimatlichen Bergwelt mit spannenden Reportagen aus den schönsten Freizeitgebieten der Welt. Wer seine Freizeit aktiv gestalten will, bekommt bei Biwak die besten Anregungen.
MDR Fernsehen um 5.00 Uhr (in der Nacht von Donnerstag auf Freitag)

 

Samstag, 2. Juni

Die Sächsische Schweiz - Biwak nonstop
Berge, Menschen, Abenteuer
"Biwak - Berge, Menschen, Abenteuer" verbindet die Faszination der heimatlichen Bergwelt mit spannenden Reportagen aus den schönsten Freizeitgebieten der Welt. Wer seine Freizeit aktiv gestalten will, bekommt bei Biwak die besten Anregungen.
MDR Fernsehen um 5.00 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)

Abenteuer unter der Steilwand - Die katalanischen Pyrenäen
Die katalanischen Pyrenäen sind nicht so hoch wie die Alpen, doch an Schroffheit und Schönheit stehen sie ihnen in nichts nach. Für Extremsportler ist dieses Gebirge ein Paradies.
3sat um 15.30 Uhr

Unser Österreich
Die Sehnsucht nach der Sommerfrische: Von Kärntnen nach Tirol
Von der Jahrhundertwende bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Blütezeit der Sommerfrische. Die  Dokumentationsreihe begibt sich auf Spurensuche nach der "alten" und der "neuen" Sommerfrische und zeigt ihre Unterschiede, aber auch ihre vielen Gemeinsamkeiten auf.
ORF III um 18.30 Uhr

Land der Berge
Die Schönheit der Alpen (3/3)
Beginnend vom Almsee im Salzkammergut, geht diese Reise über das Schloss Herrenchiemsee in Bayern ins Salzburger Land, in den bekannten Fremdenverkehrsort Zell am See bis hinauf nach Kaprun zu seinen mächtigen Stauseen und dem markanten Kitzsteinhorn. Ehe die Reise, nach einer Fahrt auf der wohl spektakulärsten Straße der Hochalpen, im wilden Verzasca-Tal im Tessin nahe des Lago Maggiore ihr Ende nimmt.
ORF III um 19.20 Uhr

 

Sonntag, 3. Juni

Terra X
Die Alpen - Eine große Geschichte
"Terra X" begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Alpen: von Ötzi bis Wilhelm Tell. Von ihrer spektakulären Entstehung bis zu den todesmutigen Gipfelstürmern unserer Zeit.
Die Alpen bilden Europas mächtigste Gebirgsbarriere und prägen Mensch und Natur. Der Film erzählt, wie die ersten Pioniere, Almwirte und Schatzsucher die Bergwildnis eroberten und sie im Lauf der Jahrtausende zur Heimat von 14 Millionen Menschen wurde.
Am Beginn der alpinen Besiedlung steht der berühmteste prähistorische Alpenbewohner, Ötzi. Der "Iceman", wie er auch heißt, war bereits perfekt für ein Leben in den Bergen ausgerüstet. Ein Gletscher gab seine Mumie 1991 frei und mit ihr einen jahrtausendealten Kriminalfall.
Schon in der Bronzezeit lockten wertvolle Bodenschätze immer mehr Siedler in die Alpen. Kupfer aus den Bergen wurde zum begehrtesten Rohstoff und Motor der alpinen Geschichte. Um sich in der unwirtlichen Natur versorgen zu können, entwickelten die Menschen schon damals die Almwirtschaft. So wurde schon früh aus urwüchsiger Bergwildnis Kulturlandschaft.
Der Erste, der 218 vor Christus die Alpen mit einem riesigen Heer überquerte, war der karthagische Feldherr Hannibal. Welche Strecke er genau nahm, darüber rätseln die Forscher bis heute.
Auch im Mittelalter brachten die Alpen weltberühmte Legenden hervor. Der Alpenrevoluzzer Wilhelm Tell inspiriert die Schweizer bis heute und ist eine wichtige Symbolfigur der Eidgenossen, auch wenn er nie wirklich gelebt hat.
Auf die Idee, einen Gipfel zu erklimmen und in Besitz zu nehmen, kam lange niemand. Doch 1492 bezwangen die ersten Bergsteiger mit Leitern im Auftrag des französischen Königs den Mont Aiguille. Wahre Pioniere, denn erst 300 Jahre später begann mit der Eroberung des Montblanc das goldene Zeitalter des Alpinismus. 1865 endete es am Matterhorn in einer Tragödie.
Doch die Bergsteiger machten die Alpen bekannt und bereiteten den Boden für Touristen. Immer mehr Menschen strömten nun in das Gebirge. Seil- und Zahnradbahnen brachten sie schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts bequem auf entlegene Alpengipfel.
Das änderte sich mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Wo vorher Besucher die Bergwelt bestaunt hatten, lieferten sich nun Soldaten im Hochgebirge mörderische Gefechte. Schätzungsweise eine Million Menschen verloren damals ihr Leben in den Alpen.
Erst nach dem Krieg kehrten die Besucher zurück in die imposante Bergwelt. Auf Panoramastraßen wie der Großglockner-Hochalpenstraße fuhren sie nun im eigenen Auto bis an die Alpengletscher. Im Winter strömten Tausende Skifahrer in die Berge. Wintersport wurde zur Mode.
Seit den 50er Jahren erleben die Alpen einen regelrechten Boom. Nie zuvor lebten mehr Menschen in den Alpen, und jedes Jahr verbringen Millionen von Besuchern ihren Urlaub in den Bergen. Das zeigt: Im Lauf ihrer Geschichte wurden die Alpen von einer unwirtlichen Gebirgsbarriere zum Sehnsuchtsort und zum Symbol unberührter Natur und ursprünglichen Lebens.
Die Autoren Florian Breier und Christian Stiefenhofer erzählen die faszinierende und wechselhafte Geschichte der Alpen in spektakulären Bildern. Interviews mit Wissenschaftlern wie dem Historiker Jon Mathieu, dem Gletscherforscher Luc Moreau oder dem Montanarchäologen Thomas Stöllner erklären und vertiefen Geschichten wie die von den Mitterberger Kupferminen oder dem Innenleben des Gletschers von Argentière, während geschickt eingesetzte Spielszenen die Zuschauer in die Zeit von Ötzi oder Wilhelm Tell entführen.
ZDFneo um 5.10 Uhr

freizeit
Schmidt Max wandert von den Alpen zum Meer
Vom ewigen Schnee ins ewige Blau, vom Gebirge ins Mittelmeer, vom Gletscher ins Segelboot, vom Speck zu den Spaghetti und von der Lederhose zum Strohhut: 43 Etappen, drei Länder, 750 Kilometer – das ist der Alpe-Adria-Trail. Er führt vom höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner, bis nach Muggia, gleich neben Triest am Mittelmeer.
Der Schmidt Max hat sich die schönsten Etappen herausgesucht zusammen mit Dietmar Rossmann. Der Leiter des österreichischen Biosphärenpark Nockberge in Kärnten ist Mitinitiator und intimer Kenner dieses außergewöhnlichen Genuss-Wanderweges. Die Großglockner-Hochalpenstraße, die größte private Porsche-Sammlung der Welt und das älteste Gebirge der Alpen liegen auf diesem Weg. Auf dem Vrisic-Pass in Slowenien ist dem Schmidt Max dann sauber die Luft ausgegangen. Deshalb gibt es am 3. Juni 2018 eine zweite Folge von der Wanderung auf dem Alpe-Adria-Trail mit dem schönsten Wildfluss Europas, der Soca, dem Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs in Kolovrat und den feinen Weißweinen des friulanischen Collio.
Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

 

Montag, 4. Juni

Südtirol (1/5)
Die Dolomiten - Film von Susanne Gebhardt
Die Dolomiten gehören zu den markantesten Berglandschaften der Welt. Ob die Drei Zinnen, Lang- und Plattkofel oder der Rosengarten - die berühmtesten Gipfel der Gebirgsgruppe liegen in Südtirol, der nördlichsten Provinz Italiens. Im Sommer sind die Dolomiten ein Kletter- und Wanderparadies, im Winter ein Traumziel zum Skifahren.
Die Dolomiten gehören zu den markantesten Berglandschaften der Welt. Ob die Drei Zinnen, Lang- und Plattkofel oder der Rosengarten - die berühmtesten Gipfel der Gebirgsgruppe liegen in Südtirol, der nördlichsten Provinz Italiens. Im Sommer sind die Dolomiten ein Kletter- und Wanderparadies, im Winter ein Traumziel zum Skifahren.
Der Film zeigt spektakuläre Luftaufnahmen. Er begleitet unter anderem ein Team der Helikopterrettung bei einem schwierigen Einsatz an den Drei Zinnen, beobachtet Hollywood-Star Terence Hill bei Dreharbeiten und schaut einem Holzbildhauer über die Schulter, dessen zeitgenössischen Skulpturen schon auf der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Der Film erzählt auch von den Spuren des Ersten Weltkrieges, als die Front mitten durch die Dolomiten verlief und stellt eine junge Sängerin vor, die mit ihrer Musik die ladinische Sprache retten möchte. Weitere Folgen von „Südtirol“ sind im Anschluss zu sehen.
3sat um 15.15 Uhr

Der Adlerweg - Wo es in Tirol am schönsten ist!
Auf insgesamt 126 Tagesetappen, inklusive alpiner Varianten, kann man auf dem Adlerweg 1.480 Kilometer und 87.000 Höhenwege erwandern.
In der Dokumentation führt Wolfgang Nairz, Extrembergsteiger und Bezwinger des Mount Everest, seine zwei Begleiter Ludwig und Maria durch die schönsten Abschnitte des Wegs.
Von Genusswanderern bis zu sportlichem Bergsteigen findet jeder etwas. Auch Feinschmecker kommen auf ihre Kosten: Viele Etappen führen geradewegs hinein in die Tiroler Genusstempel und zu gemütlichen Alpenvereinshütten, die kulinarisch einiges zu bieten haben.
3sat um 21.40 Uhr

 

Dienstag, 5. Juni

Südtirol
Zwischen Brenner und Bozen
Das Tal zwischen Brenner und Bozen ist seit jeher Durchgangsland, flankiert von zahlreichen Burgen. Es besticht mit Kleinstädten voller Flair, wie der Domstadt Brixen. Hoch über dem Tal steht die Schutzhütte Latzfonser Kreuz, von der sich ein beeindruckender Blick auf die Dolomiten bietet. Sie ist zugleich der höchstgelegene Wallfahrtsort Südtirols. Die Dokumentation begleitet die Wirtsfamilie eine Saison lang bei der Arbeit. Tochter Tamara ist Bergsteigerin und macht diesen Sommer eine Expedition auf den K2, den zweithöchsten Berg der Welt.
rbb Fernsehen um 15.15 Uhr

Expeditionen
Unsere Alpen: Traun - Ein Fluss wie ein Kristall
Die Traun ist die zentrale Achse eines vielfältigen Gewässersystems: Tosende Gletscherbäche, Wasserfälle, sechsundsiebzig Seen, zahllose Quellen aller Art, Höhlengewässer, stille Tieflandauen, Tausende Kilometer von Bach- und Flussläufen - all das speist am Ende einen einzigen Fluss.
Diese Vielfalt ist kaum fassbar - und dennoch überschaubar, und zwar buchstäblich: Von einer Anhöhe nördlich der Donau erfasst der Blick an einem klaren Tag die ganze Länge des Flusses, von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer Stadtgebiet bis zum Dachstein. So wurde der wilde Weg des Wassers vom Dachstein zur Donau zum Erzählstrang. Dieser wurde mit einem zweiten verflochten - dem Weg des Flusses durch die Jahreszeiten. Und dann mit einem dritten - dem Weg der Traun durch ein Jahrtausend ihrer bewegten Geschichte.
ORF III um 16.25 Uhr

Abenteuer Erde: Kühle Schönheiten - Alpenseen
So haben Sie die Alpen noch nie gesehen: mit Eisbergen wie in der Arktis, Inselchen in türkisblauem Wasser, das wie in der Südsee schimmert und Höhlen mit ewiger Finsternis. Die Naturdokumentation von Sigurd Tesche taucht ein in nie gesehene Wasserwelten der Alpenseen-
Aufgefaltet vor Jahrmillionen durch Erdplatten, die aneinander stoßen, werden die Alpen auch geprägt von Sturzbächen, Strudeln und Wasserfällen, die an den Felsen nagen. Das Wasser frisst spektakuläre Höhlen ins Gebirge und lässt dort zauberhafte Tropfsteine wachsen.
WDR Fernsehen um 20.15 Uhr

 

Mittwoch, 6. Juni

Land der Berge
Eiger, Mönch & Jungfrau: Die erhabene Seite der Schweiz
Dieses "Land der Berge" widmet sich den herausragenden Seiten der Schweiz: Der Bergwelt von Eiger, Mönch und Jungfrau. Dass die Schweizer - schon aufgrund Ihrer Uhrmachertradition - eine eigene Zeitrechnung haben, ist Allgemeingut. Dass sie Ihren eindrucksvollsten Bergen auch vielsagende Namen geben, gehört ebenso zu Ihrem Selbstverständnis gelebter Kultur. Die markante Dreiergruppe von Eiger, Mönch und Jungfrau - allesamt um die 4000 Meter hoch - zählt zu den Berner Alpen, ist landschaftlich und geologisch außerordentlich vielgestaltig und eines der beliebtesten Alpinziele der Schweiz.
ORF III um 21.05 Uhr

Meru - Klettern am Limit
Der Bergsteiger Conrad Anker ist sich des Risikos bewusst, als er 2008 mit seinen Kletterpartnern Jimmy Chin und Renan Ozturk aufbricht, um den Meru zu besteigen - einen 6.660 Meter hohen Berg im Himalaya. Über 30 Jahre war niemandem der Aufstieg gelungen. Die Mischung aus Eis, glatten Felswänden und steilen Überhängen der 'Haiflosse' machen aus der Klettertour eine dreiwöchige Odyssee.
Obwohl ihn die Besteigung des Merus bereits zwanzig Jahre zuvor scheitern ließ, beschließt der weltbekannte und erfahrene Bergsteiger Conrad Anker im Oktober 2008, einen erneuten Versuch zu wagen. Er ist fasziniert von der 'Haiflosse' im westlichen Himalaya, die als einer der anspruchsvollsten Gipfel weltweit gilt. Doch aus der geplanten siebentägigen Klettertour mit seinen Partnern Jimmy Chin und Renan Ozturk wird eine dreiwöchige strapaziöse Odyssee. Kurz vor dem ersehnten Ziel – 100 Meter vor dem Gipfel - zwingen Stürme, Eis und Lawinen die Kletterer zum Abstieg. Die drei Kletterer geben sich dem unbezwingbaren Berg geschlagen - vorerst. Denn als sie 2011 alle vor existenziellen Schwierigkeiten stehen, wagen sie den Aufstieg erneut.
'Es reicht nicht, dass du ein guter Eiskletterer bist. Es reicht nicht, dass du Höhenerfahrung hast. Es reicht auch nicht, dass du ein guter Felskletterer bist. Es sind viele erfahrene Bergsteiger an dem Aufstieg gescheitert und möglicherweise bleibt dies auch in Zukunft so. Der Meru ist nicht der Everest. Beim Everest kann jeder Sherpas engagieren, die dann das größte Risiko auf sich nehmen. Der Meru erfordert eine ganz andere Art des Kletterns', so Jon Krakauer, Bergsteiger und Autor des Bestsellers 'In eisige Höhen'. Auch Conrad Anker, der zahlreiche gefährliche Expeditionen hinter sich hat und 1999 seinen besten Freund bei einem Lawinenabgang sterben sieht, ist vom Meru fasziniert - insbesondere weil er bereits ein Mal an der Besteigung des Berges gescheitert ist. Trotz der Gefahren macht er sich mit seinen zwei Kletterpartnern und 90 kg Ausrüstung im Gepäck auf den Weg in den Himalaya. Doch bereits nach wenigen Tagen am Berg werden die Bergsteiger von Stürmen überrascht, die nicht nur den weiteren Aufstieg verhindern, sondern auch die Vorräte schrumpfen lassen. Die unterversorgten und von Erfrierungen bedrohten Alpinen kämpfen sich dennoch zwanzig Tage lang an der glatten Felswand empor. Nur 100 Meter vor dem Ziel müssen sie sich jedoch eingestehen, dass ihnen der sichere Tod droht, wenn sie weiter klettern. Niedergeschlagen geben sie sich dem Berg geschlagen und schwören sich, den Berg nie wieder zu besuchen.
GEO television, um 20.15 Uhr

 

Sonntag, 10. Juni

Urlaubsland Bayern
Von Badegästen und Sommerfrischlern
Wie wurde Bayern zum beliebtesten deutschen Urlaubsziel? Der Tourismus hat den Blick auf Bayern geprägt und das Bild der Bayern von sich selbst maßgeblich mitbestimmt, wie in diesem Dreiteiler über das Urlaubsland Bayern deutlich wird.
Bayern ist noch immer das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen, im Ausland werden Bayern und Deutschland häufig gleichgesetzt. Der vergnügliche Dreiteiler mit verblüffenden Einsichten in das Wesen der Bayern und ihrer Gäste ist nicht nur eine Zeitreise in die schönsten Urlaubsregionen Bayerns. Erzählt werden auch die Erlebnisse berühmter und weniger bekannter Bayerntouristen. Berichtet wird von der Armut und "Rückständigkeit" der später prosperierenden Urlaubsregionen von der Rhön bis zum Karwendel. Gezeigt wird, wie Operette und Film dabei halfen, Bayern zur gefragtesten Urlaubsregion Deutschlands zu machen, und wie der Massentourismus nach dem Zweiten Weltkrieg Bayern in der Welt berühmt machte, aber auch das Bild der Bayern von sich selbst veränderte.
Im 19. Jahrhundert wird auch Bayern zum Reiseland. Angetrieben von der Sehnsucht nach Selbsterkenntnis und -erfahrung, nach berührenden Erlebnissen in der Natur werden das "Muggendorfer Gebürg" – die heutige Fränkische Schweiz – oder Nürnberg entdeckt und berühmt. Parallel dazu erleben Kurbäder wie Kissingen oder Bocklet einen neuen Aufschwung, angestoßen durch königliche Präsenz und Investitionen. Auf gleiche Weise wird auch das Tegernseer Tal bekannt. Die Sommerresidenz von König Max I. im ehemaligen Kloster Tegernsee macht den Adel neugierig auf die Region. Gleichwohl ist das Verreisen nur für wenige überhaupt erschwinglich. Mit der Eisenbahn ändert sich das, ihr Ausbau in Bayern führt zu einer Demokratisierung des Reisens. Oberstdorf wird in rasantem Tempo zur touristischen Dienstleistungsgemeinde, ausgestattet, die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Reisenden zu befriedigen. Tracht und Volkstanz, Musik und Theater werden wiederentdeckt und touristisch kultiviert. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg sind die Bäder Kissingen und Reichenhall zu Weltbädern aufgestiegen. Fremdenverkehrsvereine steuern die touristische Bewerbung ganzer Regionen, jeder Alpengipfel gilt als bestiegen und dank der Entdeckung des Skifahrens ist jetzt auch der bayerische Winter Reisezeit. Nur der Erste Weltkrieg stoppt vorerst die Entwicklung des Urlaubslandes Bayern. 3 Teile, wöchentlich
Bayerisches Fernsehen um 12.00 Uhr

Bergauf - Bergab
Das Magazin für Bergsteiger
Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

 

Montag, 11. Juni

Gletscherforschung - ein heißes Eis(en)
Wissenschaftler schlagen erneut Alarm: "Selbst bei Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels wird das arktische Eis verschwinden." Auch wenn uns das hier in Österreich scheinbar nicht betrifft, so gibt es Orte, an denen auch wir hier in Österreich jeden Tag den Klimawandel und seine Folgen spüren und auch messen können: die Gletscher der Alpen. Sie gehen rapide zurück - in letzter Zeit schneller, als die Experten gedacht haben.
Wer noch nie einen mächtigen Gebirgsgletscher aus der Nähe gesehen hat, dies aber unbedingt einmal tun möchte, sollte also nicht mehr lange warten, denn vieles deutet darauf hin, dass die Eisflächen in den alpinen Bergregionen noch in diesem Jahrhundert zu einem Großteil verschwunden sein werden.
Newton begleitet Wissenschaftler zur alljährlichen Vermessung der Pasterze, dem größten Gletscher Österreichs. In welchem Zustand befindet sich das Eis nach dem niederschlagsarmen Winter 2017 und dem warmen Sommer?
Was für Gletscherschigebiete ein Problem darstellt, ist wiederum für Forscher ein Segen. Die relativ neue Wissenschaft der Gletscherarchäologie darf sich über vermehrt hervortretende Fundstücke freuen. Baumreste, die Tausende Jahre unter dem Eis eingeschlossen und bewahrt wurden, geben wesentliche Hinweise auf das Klima und den Wandel. Denn auch "unsere Gletscher" sind nicht ewig und waren nicht ewig. Geologen blicken anhand von Holz- und Torffunden in die weit zurückliegende Vorgeschichte der Gletscher und unseres Klimas. Aus der Struktur und den Brüchen im Eis ziehen Geologen Rückschlüsse auf die Verformungen der Gesteinsmassen.
Wissenschaftler in Innsbruck wiederum befinden sich gerade im Wettlauf mit der Zeit. Sie entschlüsseln derzeit das Geheimnis, wie sich Bakterien im Gletschereis gegen Schäden beim mehrfachen Einfrieren und Abtauen schützen können und so auch bei sehr niedrigen Temperaturen für hunderte oder gar tausende Jahre lebensfähig bleiben. Ist dies etwa auch auf anderen Planeten möglich? Und was kann das für uns  Menschen bedeuten?
Fragen, die uns das - längst nicht -  ewige Eis hoffentlich doch noch beantworten kann.
ARD-alpha um 16.30 Uhr

 

Dienstag, 12. Juni

Slowenien - Reisen im Land der Sagen und Mythen
Auf engstem Raum finden sich in Slowenien Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die hohen Berggipfel der Julischen Alpen mit Schluchten und Flusstälern, faszinierende Höhlen und Karstgebiete, fröhliche Weindörfer und malerische Küstenstädtchen.
Bayerisches Fernsehen um 11.55 Uhr

 

Mittwoch, 13. Juni

alpha-retro: Wir Kameraden der Berge
Ein Filmbericht über die Tätigkeit der Bergwacht im Sommer
Dokumentation (s/w), Deutschland, 1960
Der Film zeigt die damaligen Hauptaufgaben der Bergwacht: Naturschutz und Umweltschutz neben Hilfeleistungen, Totbergungen und Sucheinsätzen von teils üblen Spezies von Alpenfreunden. Zu Heute hat sich da nicht viel verändert, oder doch?
Der Film zeigt die damaligen Hauptaufgaben der Bergwacht: Naturschutz und Umweltschutz neben Hilfeleistungen, Totbergungen und Sucheinsätzen von teils üblen Spezies von Alpenfreunden. Zu Heute hat sich da nicht viel verändert, oder doch?
ARD-alpha um 16.00 Uhr

Heimat Österreich
Almleben
Die Kärntner Almen sind für Mensch und Tier ein großartiges Sommerrefugium.  Hoch über dem Kärntner Lesachtal liegt eine der letzten großen Alm-Mähwiesen Österreichs, die sogenannte „Mussen“. Die weitläufigen Bergwiesen oberhalb der Waldgrenze werden von den Bauern seit Jahrhunderten gemäht. Diese Form der Bewirtschaftung ist ein wesentlicher Grund, warum sich auf der Mussen eine besondere Artenvielfalt erhalten hat. Daher trägt sie den Beinamen "Blumenberg Kärntens". Die Dokumentation zeigt die Schönheit und die Herausforderungen beim traditionellen Almleben.
ORF III um 20.15 Uhr

Land der Berge
Nordwand - Mordwand: Der Eiger
Die Anziehungskraft der Eiger-Nordwand hält auch 80 Jahre nach der Erstbegehung durch Heckmair, Vörg, Kasparek und Harrer an. Es gibt kaum einen Alpinisten, der die Tragödien, Mythen und Rekorde der Nordwand nicht kennt. Die Durchsteigung in Fels, Eis und kombiniertem Gelände ist nach wie vor eine echte Herausforderung. Alpinlegende Peter Habeler führt durch diese "Land der Berge" Sendung: Er stellte 1974 zusammen mit Reinhold Messner seinen eigenen und ersten Rekord in der Eiger-Nordwand auf. Damals gelang es den beiden Alpinisten in nur 10 Stunden durch die Heckmair-Route zu steigen, 2 Tage sind üblicherweise anberaumt. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts war die Eiger Nordwand jahrzehntelang unter entsetzlichen Opfern bestiegen worden. Die Toten brachten ihr den Beinamen "Mordwand" ein.
Im Juli 1938 schließlich gelang den beiden Österreichern Heinrich Harrer (1912-2006) und Fritz Kasparek (1910-1954), sowie den beiden Bayern Anderl Heckmair (1906-2005) und Ludwig Vörg (1911-1941) die erste Begehung. Der zweite Weltkrieg unterbrach weitere Versuche und auch nach Kriegsende gelangen nur wenige Durchstiege. Erste Versuche, die Wand auch im Winter zu bezwingen, misslangen. Fast ein Vierteljahrhundert dauerte es bis zum zweiten historischen Eiger-Datum: Wieder verband das Seil zwei Bayern - Toni Kinshofer (1931-1964) und Anderl Mannhardt, und zwei Österreicher - den Vorarlberger Toni Hiebeler (1930-1984) und Walter Almberger aus Eisenerz. Ihre Faszination behält die Nordwand für Alpinisten bis heute, sie ist zudem eine Zeitreise durch die Geschichte. Bei einem Wettersturz oder zu warmen Temperaturen kann die Wand aber für traditionelle Alpinisten schnell zur Falle werden. Speedkletterer sind dem rauen Klima der Nordwand nicht so lange ausgeliefert: Sie haben sie in knapp mehr als 2 Stunden bezwungen - aber das ist eine andere Geschichte.
ORF III um 21.05 Uhr

 

Sonntag, 17. Juni

Der Südwesten von oben
Unsere Berge
Immerhin über die Hälfte des deutschen Südwestens formt sich aus Berg-Plateaus und Mittelgebirgen. Der Entdeckungsflug beginnt in der Eifel. Vulkanausbrüche türmten dort gewaltige Krater auf. Der Regen der Jahrtausende hat sie in idyllische Seen verwandelt.
3sat um 6.45 Uhr

Eine Erde - viele Welten
Berge
In den Hochgebirgsregionen der Erde müssen Pflanzen und Tiere härteste Anforderungen erfüllen - eine großartige Welt, aber nur für extreme Spezialisten.
In den Rocky Mountains, den Anden und im Himalaya herrschen raue Witterungsbedingungen. Zerklüftetes Terrain, steile Hänge und ein Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser bilden die größten physischen Herausforderungen des Planeten.
3sat um 15.05 Uhr

 

Montag, 18. Juni

Zurück zum Everest - Die Expedition 1978
Film von Siegfried Giuliani
Aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild"
Erstsendung 6.5.2018
Im Mai 1978 hat eine österreichische Expedition mit der Premiere "Everest ohne Sauerstoffmaske" Alpingeschichte geschrieben. Der Film erzählt nach 40 Jahren die Geschichte dieser Sensation.
Unter der Leitung des Tirolers Wolfgang Nairz haben der Südtiroler Reinhold Messner und der Tiroler Peter Habeler als erste Menschen den höchsten Berg der Erde, den 8848 Meter hohen Mount Everest, ohne Sauerstoffmaske bestiegen.
Diese extreme Leistung in den Bergen Nepals machte damals Schlagzeilen in aller Welt und gilt bis heute als Meilenstein im Höhenbergsteigen. Die österreichische Expedition war aber nicht nur wegen der Premiere "Everest ohne Maske" ein Erfolg.
Fünf Tage zuvor standen Robert Schauer, Expeditionsleiter Wolfgang Nairz und Kameramann Horst Bergmann als erste Österreicher gemeinsam mit dem nepalesischen Sirdar Sherpa Ang Phu auf dem Mount Everest. Dem Tiroler Franz Oppurg gelang wenige Tage später der erste Gipfel-Alleingang. Neben Oswald Oelz erreichte auch der erste Deutsche, Reinhard Karl aus Heidelberg, den Gipfel des "Chomolungma", wie die Tibeter den Everest nennen.
Im April 2018 sind die acht noch lebenden Expeditionsteilnehmer ins Khumbu-Tal und in die imposante Bergarena rund um den Everest zurückgekehrt. Messner, Habeler, Nairz und die fünf weiteren Team-Mitglieder von damals erzählen noch einmal die Geschichte über den Sensationserfolg am Dritten Pol.
3sat um 13.30 Uhr

Kailash - Zum heiligsten Berg Tibets
Gewaltige 6714 Meter ragt der Kailash in Westtibet in die Höhe. Für Pilger eine Stätte übernatürlicher Kräfte, in der das Göttliche irdische Formen annimmt.
So wie die Erde die Sonne umrundet, zieht auch ein Großteil der Pilger um den Kailash, dessen Gipfel aus Ehrfurcht vor den Göttern nicht bestiegen werden darf. Der Film begleitet den österreichischen Abenteurer Sepp Eder auf seiner Pilgerreise.
Durch Schluchten und über gewaltige Pässe pilgern alljährlich Tausende Gläubige zu diesem heiligen Berg und umrunden ihn, Körperlänge um Körperlänge in tiefer Ehrfurcht. Höhepunkt dieser Reise über 250 Kilometer ist das Saga-Dawa-Fest.
Seit über tausend Jahren ist diese 6714 Meter hohe Pyramide aus Fels und Eis Ziel von unzähligen Pilgern. Heute kommen sie oft schon auf Lkw, früher zogen sie monatelang, oft auch Jahre, zu Fuß aus allen Himmelrichtungen zu diesem heiligen Berg. Nicht um ihn zu besteigen, sondern um ihn in der "Kora" zu umrunden.
Der Sage nach soll hier vor vielen Jahrhunderten der entscheidende Kampf zwischen dem Bön-Schamanen Noro Bonchung und dem buddhistischen Heiligen Milarepa stattgefunden haben.
Für die Gläubigsten unter ihnen sind die Anstrengungen dieser Pilgerfahrt selbstverständlich. Sich niederwerfend, Körperlänge für Körperlänge die etwa 54 Kilometer rund um den Berg messend, umrunden sie zwischen 4700 und 5700 Metern Höhe ihr Heiligtum, um sich von ihren Sünden freizumachen.
3sat um 13.55 Uhr

Terra X
Tatort Matterhorn
Bei der Erstbesteigung des Matterhorns im Juli 1865 stürzen vier Männer in den Tod. War es ein Unglück? Sabotage? Gar Mord? "Tatort Matterhorn" untersucht eines der letzten Rätsel der Alpen.
150 Jahre nach der dramatischen Erstbesteigung des Matterhorns sollen forensische Untersuchungen und eine persönliche Spurensuche den Fall aufklären. Eine aufwändige Expedition rekonstruiert, was am Berg damals geschah. Mit überraschenden Erkenntnissen.
Von jeher zieht es die Menschen in seinen Bann: das Matterhorn - der gefährlichste Berg der Alpen. Mit seiner markanten Silhouette liegt es auf der Grenze zwischen Schweiz und Italien.
Selbst als Anfang des 19. Jahrhunderts alle Alpengipfel erobert wurden, galt das Matterhorn noch lange als uneinnehmbar. Erst im Juli 1865 machten sich rivalisierende Teams verschiedener Nationen an den Aufstieg.
Die britisch-schweizerisch-französische Seilschaft erreichte den Gipfel von der Nordseite her als Erste. Vor den Italienern, die vom Süden her kamen. Doch beim Abstieg stürzten vier der sieben Gipfelstürmer in den Tod.
Die Überlebenden - der ehrgeizige Brite Edward Whymper und die beiden Schweizer Peter Taugwalder und sein Sohn Peter jr. - schaffen es, heil ins Tal zu gelangen.
Ein Gericht soll die Sache aufklären. Man glaubt der Darstellung Whympers, der 19-jährige, noch unerfahrene Brite Douglas Hadow sei abgerutscht und hätte die anderen mit in die Tiefe gerissen.
Dann kommen Gerüchte auf. Es heißt, Taugwalder senior habe bewusst ein zu dünnes Seil gewählt. Journalisten behaupten sogar, Whymper hätte das Seil zerschnitten, um sein eigenes Leben zu retten.
Der britische Abenteurer Pen Hadow, selbst Polarwanderer und Urgroßneffe des Absturzopfers Douglas Hadow, will wissen, was wirklich geschah.
Warum wurde sein Vorfahre, der für sein eigenes Leben eine wichtige Rolle spielt, so lange zum Sündenbock gemacht? Für die Spurensuche werden Seile nachgebaut und einem Test unterzogen. Historiker, Bergsteiger und ein Strafrechtler kommentieren den Fall. Hadow inspiziert die Absturzstelle und recherchiert alte Akten. Mit erstaunlichen Erkenntnissen.
"Tatort Matterhorn" ist ein spannender Krimi im Hochgebirge. Die Autoren Tilman Remme und Gieri Venzin rekonstruieren das Drama der Erstbesteigung minutiös. Gedreht wurde auch auf dem Gipfel des Matterhorns.
ZDFinfo um 16.30 und 23.15 Uhr

 

Mittwoch, 20. Juni

Anlässlich des 75. Geburtstages von Klaus Maria Brandauer:
Land der Berge
Brandauer und die Berge
Er ist nicht nur den Bergen und seiner Heimat Bad Aussee verbunden, er war auch legendärer Gast-Präsentator der preisgekrönten ORF-Reihe "Land der Berge": Weltstar Klaus Maria Brandauer. Anlässlich seines 75. Geburtstages bedankt sich die ihm verbundene Redaktion mit einem Special der letzten Jahrzehnte. Lutz Maurer, Erfinder und Gestalter der Sendereihe hat Klaus Maria Brandauer besucht und befragt: In einem sehr persönlichen Gespräch erzählt der Schauspieler über seine Beziehung zu den Bergen, zu seiner Heimat und über seinen Blick auf das Leben als Ikone der Schauspielkunst.
ORF III um 21.05 Uhr

 

Donnerstag, 21. Juni

Auf den Gipfeln der Welt
Libanon - Libanon-Gebirge
Der Libanon wird von zwei Bergketten durchzogen. Enge Schluchten, reißende Bäche, grüne Täler und Bergkämme voller Pinien und Zedern sind in diesem Land zu finden, in dem Christen, Moslems und Drusen jetzt nach langem Bürgerkrieg friedlich miteinander leben.
Phoenix um 2.15 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)

Auf den Gipfeln der Welt
Ladakh - Karakorum
Die Hochgebirgswüste Ladakh wird auch als Klein-Tibet bezeichnet. Um die Hochebene Changtang erheben sich Berge, die bis zu 6.000 Meter hoch sind. Bauern und Handwerker leben in Oasen an den Ufern von Bächen, die aus den Gletschern entspringen und mit deren Wasser die Bauern ihre Felder bewässern.
Phoenix um 3.00 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)

Auf den Gipfeln der Welt
Berg-Karabach - Gomchassar
An der Grenze zwischen Europa und Asien erstreckt sich der Kaukasus. Der Gebirgszug trennt nicht nur zwei Kontinente, er ist auch ein Symbol für das Aufeinanderprallen zweier Kulturen. So liegt der südliche Teil des Hochgebirges zwischen dem christlichen Armenien und dem islamischen Aserbaidschan. Der Gomshasar ist mit 3.724 Metern die höchste Erhebung in Berg-Karabach, einer Region, die nur ungefähr 100 Kilometer lang und 80 Kilometer breit ist und die seit jeher ein Zankapfel zwischen Armenien und Aserbaidschan ist.
Phoenix um 3.45 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)

Auf den Gipfeln der Welt
Japan - Miyama
Nahe der Küste erhebt sich auf der japanischen Tango-Halbinsel der Mount Miyama. In dieser Region verehrt man die kaiserliche Familie immer noch auf besondere Weise, da der Tenno hier früher für lange Zeit seinen Wohnsitz hatte. Das ist auch der Grund dafür, dass die Berge der Region für zahlreiche Japaner als Wiege ihrer Zivilisation gelten und einen wichtigen Bezugspunkt für ihre kulturelle Identität bilden.
Phoenix um 4.30 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)

Auf den Gipfeln der Welt
Japan - Miyama
Im Zentrum der Dokumentationsreihe stehen Bergregionen, die zu den höchsten der Welt gehören, und die Menschen, die hier ihren Alltag bewältigen. Ausschlaggebend für die Auswahl der porträtierten Gebirgszüge waren ihre natürlichen oder kulturellen Besonderheiten, ihre spezielle Flora und Fauna und die Traditionen, die hier - fernab der westlichen Zivilisation - gelebt werden. Nahe der Küste erhebt sich auf der japanischen Tango-Halbinsel zwischen Himmel und Erde der Mount Miyama. In dieser Region verehrt man die kaiserliche Familie immer noch auf besondere Weise, da der Tenno hier früher für lange Zeit seinen Wohnsitz hatte.
Das ist auch der Grund dafür, dass die Berge der Region für zahlreiche Japaner als Wiege ihrer Zivilisation gelten und einen wichtigen Bezugspunkt für ihre kulturelle Identität bilden. Die China zugewandten Küstenregionen Japans boten der Bevölkerung die Möglichkeit, mit fremden Zivilisationen Kontakt aufzunehmen und sich so Techniken, Wörter, Religionen und politische Institutionen anzueignen, die heute zu den wesentlichen Bestandteilen des Lebens auf ihrem "Shimaguni", ihrem Inselstaat, geworden sind.
Phoenix um 4.30 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)

Auf den Gipfeln der Welt (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)
Ecuador - Tungurahua
Von den 50 Vulkanen Ecuadors sind noch sieben aktiv. Zu den gefährlichsten zählt der 5.000 Meter hohe Tungurahua. Doch die Bewohner am Fuße des Berges fürchten sich nicht. Sie besitzen ein festes Vertrauen in Gott. Ihrer Ansicht nach schützt im Schatten der Vulkane nur der Himmel vor dem Zorn der Erde.
Phoenix um 5.15 Uhr

Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
Die Südalpen
Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär.
3sat um 15.35 Uhr

 

Freitag, 22. Juni

Italien für Genießer
Urlaubsziele zwischen Gardasee und dem Cilento
Der Gardasee gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen im Süden. Schon in Schlagern der fünfziger Jahre wurde er besungen, aber die wildromantische Bergkulisse und die Zitronenbäume an der malerischen "Riviera dei Limoni" locken nicht nur Badegäste an den größten See Italiens.
hr fernsehen um 20.15 Uhr

 

Samstag, 23. Juni

Die Wiege des Alpinismus
Vom Ankogel auf die Berge der Welt
Die Erstbesteigung des Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg im Jahr 1762 stellt für viele den eigentlichen Ursprung des Alpinismus dar.
Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung des Phänomens Alpinismus nach und hinterfragt die Motive der frühen Pioniere, die sich mit ihren bergsteigerischen Leistungen selbst ein Denkmal gesetzt haben.
Zum ersten Mal wurde mit dem Ankogel ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3000 Metern Höhe bezwungen, vier Jahre vor dem Mont Blanc und anderen berühmten Bergen der Alpen.
Die Pioniertat eines wagemutigen Bauern mit dem Namen Patschg hat bald zahlreiche Nachahmer gefunden, in den kommenden 100 Jahren folgten unzählige Gipfel, so zum Beispiel der Großglockner durch Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim und das Matterhorn durch den englischen Bergsteiger Edward Whymper, dem später auch die Erstbesteigung des Chimborazo gelingen sollte. "Alpinismus" wurde bald zum Begriff für Extrembergsteigen, nicht nur in den Alpen, sondern auf der ganzen Welt.
3sat um 9.55 Uhr

Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Wilde Natur und uralte Bergbauernkultur prägen den Charakter des Nationalparks Nockberge, der mitten in Österreich eine geradezu exotische Landschaft bildet.
Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formen und ihrer geologischen Vielfalt eine Seltenheit dar. Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an Kastilien.
Durchbrochen wird diese "weiche Landschaft" von einem schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen, klaren Bächen und kalten Tümpeln. Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen Urwäldern überwuchert.
3sat um 10.45 Uhr

Land der Berge - 9 Länder, 9 Gipfel
Dunkelgrüne Wälder, bizarre Felsen, weiße Gletscher: neun Bundesländer, neun Gipfel. Extrembergsteiger Peter Habeler hat prominente Österreicher auf die höchsten Berge des Landes geführt.
Mit dabei der Bundespräsident Heinz Fischer, die Schauspielerin Elisabeth Orth, der Musiker Willi Resetarits, Boulder-Star Kilian Fischuber, die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner und die Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager.
Außerdem sind der Wetterguru und Extrembergsteiger Charly Gabl, die Direktorin des Kunsthistorischen Museums Sabine Haag und die renommierte Archäologin Sabine Ladstätter mit von der Partie - sie alle kennen die große Sehnsucht nach rauer Gebirgsluft und nutzen jede Gelegenheit, um Höhenluft zu schnuppern.
Aber sind die neun höchsten Gipfel der Bundesländer auch an neun aufeinanderfolgenden Tagen zu besteigen? Jeden Tag einer, ist das zu schaffen? Zwei Bergprofis, Bergführerin Angelika Haspl und Profibergsteiger Gerfried Göschl, haben diesen einmaligen Versuch unternommen.
3sat um 11.30 Uhr

 

Montag, 25. Juni

Himalaya - Dem Himmel nah
Online verfügbar von 25/06 bis 02/07
Das Kloster Phuktal im Himalaya wurde bereits im 12. Jahrhundert erbaut, blieb aber lange vor der Welt verborgen. Die Dokumentation beobachtet den Klosteralltag und bietet einen Einblick in das außergewöhnliche Leben der Bewohner.
arte um 17.40 Uhr

 

Donnerstag, 28. Juni

Die Alpenstraße
Über 460 Kilometer windet sich die Deutsche Alpenstraße durch die südlichsten Winkel des Landes – von Lindau am Bodensee bis zum bayerischen Königssee. Sanfte Hügellandschaften, eindrucksvolle Hochgebirgspanoramen, Klöster und Märchenschlösser laden ein zu einer Reise einmal quer durch Bayern.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 28/06 bis 26/09 auf dem Internetportal von ARTE.
arte um 18.35 Uhr

 

Freitag, 29. Juni

Stolperstein
Heilende Wände: Wie die Kraft des Kletterns hilft
Klettern heilt viele Wunden, ob seelische oder auch körperliche. Was früher nur Extrembergsteigern vorbehalten war, wird heute immer mehr als Therapie eingesetzt.
In der Rehabilitation nach Sportverletzungen, in der Arbeit mit psychisch Kranken, in der Integration von Menschen mit Handicaps - Klettern scheint ein Wundermittel zu sein. Der Film berichtet über unterschiedliche Menschen mit hohen Zielen: 30 Meter und mehr.
Dieser Sport fordert die Muskeln, schult das Koordinationsvermögen und fördert das Selbstbewusstsein, indem Angstsituationen unter Kontrolle überwunden werden. Und nicht zuletzt sorgt Klettern für ein großartiges Gemeinschaftserlebnis von Behinderten und Nichtbehinderten. Prominente Bergsteiger wie zum Beispiel die "Huberbuam" engagieren sich deshalb für soziale Kletterprojekte.
Die Personen, um die es sich dabei dreht sind: ein Patient, der nach einer Rücken-Operation wieder auf die Beine kommen will, ein Depressiver, der gegen die Stigmatisierung "psychisch-krank" kämpft, und eine junge Künstlerin, die jetzt neue Hoffnung schöpft. Sie alle erzählen dem Filmemacher Tom Fleckenstein von ihren Anfangsschwierigkeiten, ihren Erfolgserlebnissen und wie das Klettern ganz grundsätzlich ihr Leben bereichert.
3sat um 12.30 Uhr

 

Samstag, 30. Juni

Karnische Alpen - Ein Gebirge voller Kostbarkeiten
Die Karnischen Alpen liegen ganz im Süden von Österreich und ziehen sich von Villach aus entlang der italienischen Grenze bis hinüber nach Osttirol. Sie sind eine bemerkenswerte Formation. Für die Dreharbeiten legte das Filmteam viele Tausende Kilometer zurück - auf der Autobahn zwischen Wien und dem Gailtal, mit dem Geländewagen auf sämtlichen Forststraßen der Region. Die Karnischen Alpen sind ein Grenzgebirge, das verbindet: die Italiener mit den Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber schätzen sie wegen ihrer unverdorbenen Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen und Wanderwege.
3sat um 10.00 Uhr

 

Dienstag, 3. Juli

Rummelplatz Alpen
Schneekanonen, Mini-Dirndl, Liftheizung: So sehen Tourismusmanager die Zukunft des „Rummelplatzes“ Alpen. In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagenhersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissenschaftler. In einer spannenden Montage werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturlandschaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.
Die Alm ist vielleicht ohne Sünde – ohne Gondelbahn, Eventarena und computergesteuerte Schnapsglasbefüllungsanlagen aber ist sie nicht mehr. Nur mit Komfort und Bespaßung lassen sich Touristen anscheinend noch locken, wenn die natürliche Schönheit dramatischer Berglandschaften allein nicht mehr ausreicht. Für den Tourismusstrategen und Alpenbaron Günther Aloys aus Ischgl sind die Alpen ein Unterhaltungspark für 500 Millionen Europäer: „Ich kann mit sanftem Tourismus nichts anfangen. Das ist nicht unsere Zielgruppe“, so Aloys.
In eindrucksvollen Bildern erzählt der Film, wie die Industrialisierung der Alpen die Natur verändert. Besonders massiv sind die Eingriffe in den Retortenskigebieten Frankreichs. Dort untersucht die Hydrologin Carmen de Jong die Folgen und hat in Alpenbächen eine massive Belastung mit Kolibakterien gefunden.
Es kommen Protagonisten zu Wort, die sich für diese Berge engagieren. Aber sie tun es mit unterschiedlichen Zielen: Tourismusmanager und Industrielle suchen das Wachstum, die Attraktionen, die die Massen in die Täler und auf die Gipfel locken. Ihnen ist es zu verdanken, dass es manche Alpenregion zu Wohlstand und Prominenz gebracht hat. Doch die Gefahr besteht, dass die einmalige Landschaft ihren Charakter einbüßt. Manch einer der Marketingstrategen befürchtet schon heute die „Aldisierung" des Gebirges, während Kritiker den Zusammenbruch der einmaligen Alpennatur und -kultur prophezeien. Sie fordern Achtsamkeit und vorausschauendes Handeln, denn ein in Jahrtausenden entstandenes Gleichgewicht droht in wenigen Jahren zu kippen: Wie ist eine funktionierende Balance zu finden zwischen Natur und Wirtschaft in den Alpen?
Die Sendung ist auch online verfügbar von 03/07 bis 10/07 auf dem Internetportal von ARTE.
arte um 20.15 Uhr

 

Mittwoch, 4. Juli

Europa ungezähmt: Die Alpen
Mit schneebedeckten Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Um sie geht es im vierten Teil der Reihe "Europa ungezähmt". Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden bis heute einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum.

3sat, 17.30 Uhr

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