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TV-Tipps für Bergfreunde
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Mittwoch, 15. März

Die Alpen von oben
Vom Beaufortain in die Savoyer Alpen
Die Region Beaufortain zeichnet sich durch ihre Täler, ihre zahllosen Weiler und die wilde Entschlossenheit ihrer Bewohner aus, die gebirgstypische Architektur zu bewahren. Hunderte Chalets schmiegen sich an die Hänge und zeugen vom Erfindungsreichtum, mit dem der Mensch sich an seine Umwelt anzupassen vermag. Das Leben in den Bergen ist hart, das Land schwer zu bewirtschaften.
Vom Dörfchen Beaufort aus muss man nur einen Gebirgspass überqueren, um ins Herz von Savoyen zu gelangen. Die Gipfel und Täler des Landstrichs sind ein Eldorado für Wintersportler und haben internationale Berühmtheit erlangt. Die Skiorte können so viele Gäste beherbergen, dass Savoyen zu den touristischsten Regionen Frankreichs zählt. In dieser Folge geht es über die sanften Höhenzüge des Beaufortain mit dem Hausberg Pierra Menta und dem Dörfchen Arêches weiter über den Col du Pré nach Bourg-Saint-Maurice und zu den Skigebieten von Les Arcs. Dann führt die Reise nach Tignes zwischen das Vanoise- und das Tarentaise-Massiv zum Gletscher Bellecôte, in das Skigebiet Trois Vallées und schließlich bis vor die Tore von Chambéry und bis nach Apremont am Fuße des Mont Granier.
Unterwegs stehen wieder interessante Begegnungen auf dem Programm: Emilien Bochet bereitet sich im Sommer auf den winterlichen Skimarathon vom Pierra Menta nach Bourg-Saint-Maurice vor. Caline Wesley kennt alle Geheimnisse der Spinnerei Arpin und des Skigebiets Les Arcs. In einer Höhle im Gletscher von Bellecôte bearbeitet Bildhauer Camille Dubois das Eis, einige Kilometer weiter hat Klaus Ohlmann den Plan gefasst, mit seinem Wettkampf-Motorsegler den berühmten Wintersportort Courchevel aufzusuchen. Die Reise nach Savoyen endet bei Livio Benedetti, der seine Kunst auf den hoch gelegenen Weinbergen von Apremont ausübt.
arte um 11.25 Uhr

Die Alpen von oben
Vom Vinschgau zum Gardasee
Die Dokumentationsreihe zeigt die Alpen, eine bedeutende Kulturregion Europas, aus der Vogelperspektive. Sie bietet spektakuläre Luftaufnahmen und spannende Geschichten von Mensch und Natur. Südtirol und das Trentino sind die nördlichsten Provinzen Italiens. Die Reise aus der Vogelperspektive führt vom Vinschgau nördlich von Bozen über die Dolomiten bis zum Gardasee.
In den Dolomiten liegt mancher Bauernhof so hoch, dass erst seit wenigen Jahren eine Straße dahin führt. OP-Schwester Astrid Jung verbringt ihre Ferien auf dem Türkhof - als Magd. Und Tierärztin Marion Tartarotti fährt zu den entlegenen Gehöften, um sich um die Tiere zu kümmern, die es nicht in die Klinik ins Tal schaffen. Am Hochjochferner misst eine Glaziologin die Veränderung der Gletscherwelt. Aus der Luft entdeckt man die Weinberge Südtirols. Elena Walch ist eigentlich gelernte Architektin, doch irgendwann überredete sie ihren Mann, ihr einen Weinberg des Familienguts zu überlassen. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Winzerinnen der Region
Phoenix um 20.15 Uhr

Die Alpen von oben
Vom Engadin zum Zürichsee
Die Schweizer Berge sind das Herz der Alpen. Stationen sind die Kantone Graubünden, Tessin und Zürich. Es werden spektakuläre Luftaufnahmen gezeigt, u. a. von der Eiger-Nordwand. Auf dem Weg nach Norden zum Zürichsee liegen Eiger, Mönch und Jungfrau, das imposante Gipfelgespann, das aus der Luft aus einer ungewohnten Perspektive entdeckt wird. In den Flimser Bergen vollführt Gian Sebregondi seine Kunststücke auf einem Seil - 200 Meter über dem Abgrund.
Phoenix um 21.00 Uhr

 

Donnerstag, 16. März

Die Alpen von oben
Von der Dauphiné in die Hochalpen
Die Alpen erstrecken sich über Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund tausend Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas. Die 15-teilige Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. Die heutige Etappe führt vom Dauphiné in die Hautes-Alpes.
Unterwegs warten wieder viele interessante Begegnungen und Erlebnisse. Mit der Paragliding-Expertin Laetitia Meskoff geht es zur Coupe Icare in Saint Hilaire, dem wichtigsten Ereignis des Gleitschirmsports. In der Grotte von Gournier führen die Höhlenforscher Barnabé Fourgous und Christophe Griggo zum schönsten unterirdischen Fluss der Alpen.
arte um 11.00 Uhr

 

Freitag, 17. März

Sturz ins Leere
Die Dokumentation ist ein filmisches Tagebuch über den unfassbaren Überlebenskampf zweier Bergsteiger.
Im Mai 1985 wagen Joe Simpson und Simon Yates die gefährliche Erstbesteigung der Westwand des 6.356 Meter hohen Siula Grande in den peruanischen Anden. Erschöpft aber euphorisch erreichen die beiden den Gipfel. Doch beim Abstieg stürzt Joe. Sein Kniegelenk ist zerschmettert. In den Anden gilt das als Todesurteil. Unter extremen Bedingungen versucht Simon, seinen Partner abzuseilen. Aber dann stürzt Joe über eine verborgene Klippe und hängt hilflos in der Luft. Schneegestöber macht Sicht und Kommunikation unmöglich. Um selbst zu überleben, bricht Simon ein Bergsteigertabu und schneidet das Seil durch. Er glaubt seinen Freund tot und kämpft sich, von Schuldgefühlen gequält, ins Basislager. Doch Joe lebt - gefangen in einer Gletscherspalte steht er dem physisch und psychisch Unmöglichem gegenüber...
GEO Television um 20.15 Uhr

 

Samstag, 18. März

Die Alpen von oben
Von Graz ins Ausseerland
Die Alpen erstrecken sich über Slowenien, Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund tausend Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas. Die 15-teilige Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. Von der steirischen Landeshauptstadt Graz startet diese Folge der Reihe ins Ausseerland.
Graz ist die Ausgangsposition für die heutige Etappe der Alpenreise. Die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Steiermark besitzt eine einzigartige Architektur. Damit das so bleibt, hält Dachdeckermeisterin Barbara Rockenbauer die historischen Dächer instand. Am Rande von Graz kämpft ein Mann gegen die Naturgewalten. Der Hagelbomber Walter Golob fliegt mit seinem Fluggerät direkt in Gewitterwolken und versprüht Silberjodid, damit der Niederschlag als Regen und nicht als Hagel vom Himmel fällt. So schützt er die Ernte der steirischen Obst- und Weinbauern. Die Route führt weiter über die Almen von Schloss Piber, auf denen die Lipizzaner der Wiener Hofreitschule ihre Jugendjahre verbringen. Im Mürzer Oberland folgt der Hubschrauber den Zügen der Semmeringbahn, die sich über Viadukte bewegt, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Weiter geht es in den Nationalpark Gesäuse. Dort kartiert ein Taucher Höhlen der Region. Ziel der Reise sind das Ausseerland und der steirische Teil des Salzkammerguts. Canyoning-Sportler durchwandern hier die tiefen Schluchten. Sie erklettern steile Höhen, seilen sich an Wasserfällen ab und durchtauchen Gebirgsseen. Den Grundlsee hingegen überqueren die Einheimischen mit Booten, die an die Gondeln in Venedig erinnern. Erhard Amon weiß noch, wie man diese sogenannten Plätten baut.
Von Frankreich über die Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Deutschland, Italien und Slowenien zieht sich nicht nur das längste, sondern auch das höchste Gebirge Europas. In 15 Folgen porträtiert die Dokumentationsreihe "Die Alpen von oben" die Region aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Panoramafahrten zeigen die Berggipfel und Höhenzüge als einen einzigartigen Naturraum. Die Luft-Bilder gelingen dank der sogenannten Cineflex, einer der modernsten Helikopterkameras der Welt, die perfekte 360-Grad-Aufnahmen aus 600 Meter Höhe ermöglicht. Mit Blick auf die Faszination der Bergwelt und die Vielfalt der Natur begleitet jede Episode Menschen, die in dieser Kulturlandschaft einem besonderen Hobby, einer extremen Sportart oder einem ungewöhnlichen Beruf nachgehen. Im Zusammenspiel von atemberaubenden Luftaufnahmen und eindringlichen Porträts entstand ein zeitgemäßes und lebendiges Bild der Alpen.
arte um 11.25 Uhr

Die Alpen von oben
Von den Karawanken nach Graz
Die Alpen erstrecken sich über Slowenien, Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund tausend Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas. Die 15-teilige Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. In dieser Folge führt die Route vom Triglav-Nationalpark in Slowenien entlang des Hauptkamms der Karawanken bis nach Graz.
Vom Triglav-Nationalpark in Slowenien entlang des Hauptkamms der Karawanken verläuft seit 1920 die Grenze zum österreichischen Bundesland Kärnten mit der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee. Der slowenische Pilot und Fotograf Matevz Lenarcic ist in seinem leichten Motorsegler unzählige Male über die Alpenkette geflogen – 100.000 Fotos hat er so aus luftiger Höhe geschossen. In Radenthein betreibt Hans-Jörg Aschbacher das letzte Bauernbad Europas, und Peter Lizzi bietet einer der größten Fledermauskolonien Europas Quartier. In Ferlach erlernt Pamela Mozetic die Kunst der Büchsenmacherei, die hier bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. In den Fischteichen von Heinrich Holler auf Gut Hornegg in Preding darf ein 40-jähriger Wels seinen Lebensabend verbringen. Johannes Zechner lebt mit seiner Familie am Fuße des mächtigen Burgfelsens, auf dem die Riegersburg thront. Als passionierter Falkner betreut er mächtige Greifvögel.
arte um 12.15 Uhr

Bergauf - Bergab
Das Magazin für Bergsteiger
ARD-alpha um 18.00 Uhr

Land der Berge
Der Karnische Höhenweg
Der Karnische Höhenweg zieht sich über 200 Kilometer an der österreichisch-italienischen Grenze quer durch Kärnten. Florian Guthknecht muss bei seiner Wanderung  stürmische Wetterbedingungen und eine schroffe Natur überstehen, die ganz anders ist, als die touristisch erschlossenen Ecken.
Dies stellt eine große physische und psychische-Herausforderung für den Filmautor dar. So muss er fast 20.000 Höhenmeter auf mehr als 15 Gipfeln überwinden und den Weg entlang der Alpenfront meistern, einer der grausamsten Fronten der Kriegsgeschichte.
ORF III um 19.25 Uhr

Hörfunk

Bayern - Land und Leute
Zweisame Spitze
Zweisame Spitze Das Bergsteiger-Ehepaar Alix von Melle und Luis Stitzinger Von Christoph Thoma Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar
Das deutsche Berg-Spitzen-Paar wohnt in Füssen: Alix von Melle (46) ist dem staatlich geprüften Bergführer Luis Stitzinger (49) von Hamburg ins Ostallgäu gefolgt. Die beiden Extrembergsteiger waren an zehn Achttausendern unterwegs und haben sechs "geschafft": Cho Oyu, Gasherbrum II, Nanga Parbat, Dhaulagiri, Broad Peak und Shisha Pangma. Mit sechs Achttausendern ist die im flachen Schleswig-Holstein aufgewachsene "Hamburger Deern" erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin. Die Diplom-Geographin kam über das Freeriden am Arlberg zum Bergsport und entwickelte sich durch Leidenschaft und "Learning by Doing" zur Allround-Bergsteigerin und zur "Fachübungsleiterin für Skihochtouren". 2001 fragte Luis Alix, ob sie ihn auf eine Expedition zum Aconcagua in Argentinien begleiten wolle. Die Besteigung des mit 6962 Metern höchsten amerikanischen Berges durch die 3000 Meter hohe Südwand war gleich die erste Begehung der berüchtigten "Franzosenroute" durch eine deutsche Frau. "Was für eine Feuertaufe und was für ein Auftakt für die Lebens-Seilschaft mit Luis", schreibt die Alpinjournalistin Gaby Funk. Alix und Luis sind das beste deutsche Bergsteiger-Ehepaar. Eine Ehe unter Extrembedingungen. Alix sagt dazu: "Wir können viel Zeit miteinander verbringen. Das ist schön. Ein Nachteil ist, dass wir die Gefahren in der Höhe kennen und uns umeinander sorgen!" Während Luis in den Bergen aufgewachsen ist und "unglaublich viel Erfahrung" hat, meint Alix, "ist meine Stärke, dass ich Kälte und vor allem Höhe in der Regel sehr gut vertrage!" Was Luis wiederum an ihr besonders bewundert, ist die realistische Selbsteinschätzung und die Gabe zum Verzicht: "Wenn sie nicht 100 Prozent sicher ist, dreht sie um! Da bin ich manchmal risikofreudiger." Christoph Thoma hat Alix von Melle und Luis Stitzinger auf einer Trainingstour begleitet.
Bayern 2 um 13.05 Uhr

 

Sonntag, 19. März

Über die Alpen und bis an die Grenzen
In fünf Tagen wollen Ronny Schmidt und Daniel Meier auf dem Fernwanderweg E5 von Oberstdorf bis nach Meran laufen. 130 Kilometer und 10 000 Höhenmeter durch die Alpen wollen sie bewältigen.
Ein Liter Wasser, ein Messer, ein Feuerstein, ein Kompass und ein Regenponcho - das ist alles, was sie auf ihrem Weg mitnehmen werden. Was sie zum Essen brauchen, wollen sie in der Natur finden. Übernachten werden sie draußen - ohne Zelt, Schlafsack und Isomatte.
Auf ihrer Survival-Tour über die Berge werden die beiden einige Abenteuer bestehen müssen. Ein gemeinsamer Weg - zwei ganz verschiedene Charaktere: Ronny Schmidt war früher Fallschirmjäger bei einem Spezialverband der Bundeswehr, sein Begleiter Daniel Meier betreut als Krankenpfleger schwerstverletzte Unfallopfer. Er ist überzeugter Veganer und liebt es, oft tagelang durch die Wälder zu streifen.
Während Ronny auf seinen starken Willen vertraut, wird Daniel von seinem Humor und seiner Spiritualität getragen. Wind, Wetter und nächtlichen Frost werden die beiden aushalten müssen. Beide wollen beweisen, dass Menschen sich in der Natur ernähren können und auch ohne Hütteneinkehr und Supermarkt in den Bergen überleben können.
3sat um 13.35 Uhr

Schweizer Hüttengeschichten (2 Folgen)
Gastgeber in luftiger Höhe
3sat um 14.05 Uhr

Südtirol - Der Vinschgau
Der Vinschgau liegt im Westen Südtirols und ist geprägt vom Kontrast zwischen einer fruchtbaren Talsohle und einer kargen Bergwelt. Südtirol, die nördlichste Provinz Italiens, beherbergt eines der größten Apfelanbaugebiete Europas. Im Frühjahr verwandelt sich die Landschaft in ein zartrosa Blütenmeer. Durch Frostberegnung werden die Blüten bei Minusgraden geschützt - ein beeindruckendes Schauspiel. Das Leben im Vinschgau ist vom Klima geprägt. Das Tal gilt als eines der trockensten im Alpenraum. Schon vor Jahrhunderten baute man kleine Kanäle, die Waale, um Schmelzwasser aus den Seitentälern zu holen. Ohne künstliche Bewässerung wäre Landwirtschaft unmöglich. Der Film begleitet unter anderem einen Mönch, der die älteste Wetterstation Südtirols betreibt; einen Produktdesigner, der Zehenschuhe entwickelt hat, und einen innovativen Bäcker, der wieder aus heimischem Getreide Brot backt. Außerdem führt der Film in das Dorf Laas, in dem weißer Marmor aus dem Berg geholt wird und ins Schnalstal, das Schauplatz eines großen Schaftriebs ist.
Kurztext:
Der Vinschgau liegt im Westen Südtirols und ist geprägt vom Kontrast zwischen einer fruchtbaren Talsohle und einer kargen Bergwelt. Südtirol, die nördlichste Provinz Italiens, beherbergt eines der größten Apfelanbaugebiete Europas. Im Frühjahr verwandelt sich die Landschaft in ein zartrosa Blütenmeer. Durch Frostberegnung werden die Blüten bei Minusgraden geschützt - ein beeindruckendes Schauspiel.
SWR Fernsehen um 20.15 Uhr

Südtirol - Rund um Meran
Die Perle der Alpen, das Nizza Tirols, der Südbalkon der k.u.k.-Monarchie - die Kurstadt Meran verzauberte schon Kaiserin Sissi, gefolgt von Europas Hochadel und namhaften Künstlern. Meran ist die zweitgrößte Stadt Südtirols, der nördlichsten Provinz Italiens. Jugendstilbauten sorgen bis heute für ein Flair der Belle Époque. Dank der Lage in einem Talkessel ist die Gegend von mildem Klima geprägt. Meran beherbergt einen der schönsten Gärten Italiens, den Botanischen Garten von Schloss Trauttmannsdorff. Das nahegelegene Dorf Hafling gab einer Pferderasse ihren Namen, den Haflingern. Die Blondschöpfe sind Stars eines Pferderennens und von den Almwiesen nicht wegzudenken. Umgeben ist Meran von hohen Bergen. Mediterrane Leichtigkeit steht im Kontrast zu alpiner Tradition. Der Film begleitet unter anderem eine Bergbauernfamilie, deren Hof nur per Seilbahn erreichbar ist; führt zu einer der schönsten Almen im Passeiertal; zeigt einen Schellenschmied bei der Arbeit; stellt einen Musiker vor, der moderne Volksmusik macht, und einen Comiczeichner, der auf den Spuren von Freiheitskämpfer Andreas Hofer unterwegs ist.
Kurztext:
Die Perle der Alpen, das Nizza Tirols, der Südbalkon der k.u.k.-Monarchie - die Kurstadt Meran verzauberte schon Kaiserin Sissi, gefolgt von Europas Hochadel und namhaften Künstlern. Meran ist die zweitgrößte Stadt Südtirols, der nördlichsten Provinz Italiens. Jugendstilbauten sorgen bis heute für ein Flair der Belle Époque.
SWR Fernsehen um 21.00 Uhr

Die Alpen von oben
Vom Engadin zum Zürichsee
Im Schweizerischen Nationalpark, dem ältesten Nationalpark in den Alpen, wird das Verhalten von Steinböcken erforscht. In Tarasp gibt es eine der letzten Zwergschulen der Schweiz. Die Kinder, die hier alle gemeinsam unterrichtet werden, sprechen Vallader, eine Variante des Rätoromanischen. Im Nachbardorf braut Marc-Florian Geyer Bergbier, das inzwischen auch im Nobelort St. Moritz Kultstatus erlangt hat. Eine Reise durch die Schweiz wäre ohne den Postbus undenkbar. Die gelben "Cars" fahren auch entlegene Täler an. Dorli Menn fährt seit mehr als 20 Jahren auf der Strecke nach Juf. Italienisches Flair prägt den südlichsten Kanton der Schweiz. Am Lago Maggiore interpretiert Koch Ivo Adam lokale Gerichte des Tessins auf seine Weise. Auf dem Weg nach Norden zum Zürichsee liegen Eiger, Mönch und Jungfrau, das imposante Gipfelgespann. In den Flimser Bergen vollführt Gian Sebregondi seine Kunststücke auf einem Seil – 200 Meter über dem Abgrund. Den Abschluss des Abstechers in die Schweiz bildet ein Besuch bei Musikerin Erika Stucky, die Jodeln und Blues zusammenbringt.
arte um 8.40 Uhr

 

Montag, 20. März

Britanniens Berge
Snowdonia - wo Wales wild und rau ist
So kennt man Großbritannien gar nicht: Alpine Gipfel, schneebedeckte Hochplateaus. Snowdonia in Wales ist eine ursprüngliche und kaum besiedelte Region
Hier gibt es erloschene Vulkane an der Irischen See und Gebirgszüge, in denen sogar Sir Edmund Hillary für seine Erstbesteigung des Mount Everest ideale Trainingsbedingungen vorfand. Ein spannendes Portrait über einen einzigartigen Nationalpark.
3sat um 21.00 Uhr

 

Dienstag, 21. März

Die Alpen von oben
Vom Vinschgau zum Gardasee
Südtirol und das Trentino bilden die nördlichsten Provinzen Italiens. Die Reise aus der Vogelperspektive führt vom Vinschgau nördlich von Bozen über die Dolomiten im Osten. In der Region liegt mancher Bauernhof so hoch am Berg, dass erst seit wenigen Jahren eine Straße bis zu ihm hinaufführt. OP-Schwester Astrid Jung verbringt ihre Ferien auf dem Turkhof – als Magd. Und die Tierärztin Marion Tartarotti fährt zu den entlegenen Gehöften, um sich um die Tiere zu kümmern, die nicht in die Klinik ins Tal gebracht werden können. Und am Hochjochferner misst eine Glaziologin die Veränderung der Gletscherwelt. Aus der Luft lassen sich die Weinberge Südtirols entdecken. Elena Walch ist eigentlich gelernte Architektin, doch irgendwann überredete sie ihren Mann, ihr einen Weinberg des Familienguts zu überlassen. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Winzerinnen der Region. In der Nähe von Pinzolo ist der Naturkundler Filippo Zibordi dem Braunbären auf der Spur, der in den Alpen fast überall ausgestorben war und inzwischen hier wieder angesiedelt wurde. Weiter südlich liegt der Gardasee, eingefasst von bis zu 2.000 Meter hohen Bergen. Nachts kühlen die vom Tag erhitzten Berge stark ab, dann erwacht der Nordwind Vento. In den Morgenstunden erreicht er bis zu Windstärke 7, optimale Bedingungen für Kitesurfer wie Chiara Piccoli.
arte um 9.20 Uhr

Die Alpen von oben
Vom Queyras in die Seealpen
Diese Folge führt in mehrere Regionen mit unterschiedlichsten Landschaften: vom Naturpark Queyras zum Tal von Ubaye, von Le Haut Verdon über die Hochprovence bis zu den Seealpen. In Südfrankreich neigt sich die Reise dann dem Ende zu. Von Saint-Véran im Queyras-Tal geht es bis nach Barcelonnette. Die Route führt über den Col d'Allos und folgt dem Lauf des Verdon, um zu den berühmten Gorges du Verdon zu gelangen, die als schönste Schlucht Europas gilt. Dann geht es an Castellane und dem Nationalpark Mercantour vorbei hinab in das Royatal bis nach Grasse in der Nähe des Mittelmeers. Auch diesmal stehen wieder interessante Begegnungen auf dem Programm. Auf den Gebirgspfaden des Tals von Allos ist Carine Duret unterwegs. Der hervorragenden Reiterin gehören ein Reitzentrum sowie ein Dutzend Pferde in Villars-Colmars. In Moustiers-Sainte-Marie setzt Frank Scherrer in einem der wenigen Dörfer, in denen noch Keramik hergestellt wird, eine alte Familientradition fort. Mit Stéphanie Bodet geht es zu den steilen Felswänden der Gorges du Verdon. Robert Andretta hat eine sogenannte Via Ferrata an der Felswand instand gesetzt, die sich über dem Dörfchen Brigue erhebt. Er ist außerdem ein Kenner der "Sixtinischen Kapelle der Seealpen": eine Passionsdarstellung, die von Malern aus dem Piemont geschaffen wurde.
arte um 11.00 Uhr

Im Schatten des Himalaya
Am Fuße der höchsten Berge der Welt, im Schatten der Gebirge des Karakorum und des Tianshan liegt die chinesische Provinz Xinjiang.
3sat um 14.05 Uhr

Der Große Himalaya Trail
Höher geht nicht. Länger gibt's nicht: Einmal quer über den Himalaya erstreckt sich die längste, schwerste und höchstgelegene Trecking-Tour der Welt. Es ist der Superlativ für Wanderer.
Auf einem abgelegenen und einem viel begangenen Teilstück erfährt das Film-Team am eigenen Leib, was die meisten Wanderer in extremer Höhe suchen, finden und nicht selten sofort wieder verlieren.
Größer als die Berge sind hier nur die Erwartungen, die viele Wanderer an ihren Urlaub stellen. Wer extreme körperliche Erfahrungen sucht, wird sicher nicht enttäuscht. Der Große Himalaya Trail besteht aus einem Wegenetz von mehr als 10 000 Kilometern Länge und ist damit das größte hochalpine Wegenetz der Erde. Aber wieso ist eigentlich die Zahl der Nervenzusammenbrüche im Urlaub nirgends so hoch wie im Himalaya?
3sat um 15.30 Uhr

Abenteuer Alpen (1/2)
Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour
Matterhorn und Schützengraben
Reinhold Messner kennt die Alpen wie kein anderer. In der historischen Bergtour blickt er zurück auf 150 Jahre Alpengeschichte - eine dramatische Zeitreise, lebendig und fesselnd erzählt.
Im ersten Teil erzählt Reinhold Messner von der legendären Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren. Warum wurden aus Freunden Gegner, warum stürzten vier der Erstbesteiger 1000 Meter in den Tod? Wie wurde aus sportlichem Ehrgeiz nationalistischer Wahn?
Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen. Er trifft Menschen, die ihm ähnlich sind, die genau wie er an Grenzen gehen. Mit Alexander Huber, einem der besten Freeclimber der Welt, folgt Messner den Spuren eines legendären Bergsteigers, dessen Leistungen in den 1930er Jahren aus den Gipfelbüchern getilgt wurden, weil er Jude war. Huber steigt eine historische Route von Paul Preuß nach - wie der damals ohne jede Sicherung. Atemberaubende Bergbilder in der Wand und aus der Luft machen die schwierigsten Kletterabenteuer von Preuß wieder lebendig.
100 Jahre ist es her, dass der Erste Weltkrieg die Alpen erreichte. Wie konnte aus dem Bergführer und Hüttenwirt Sepp Innerkofler ein Soldat werden, der 1915 mit nur zwei, drei Leuten einen Frontabschnitt in den Alpen hielt? Noch heute sind die Wunden zu sehen, die dieser Krieg den Bergen schlug. Der Blick in die Felskavernen, wo die Alpensoldaten den Winter überstehen mussten, lässt noch immer frösteln. Lawinen, Eiseskälte und Steinschlag raubten Tausenden das Leben.
Messner führt die Zuschauer zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben. Er trifft Zeitzeugen und Fachleute, zeigt historische Ausrüstungen und führt auf Gipfel und in Täler, zu Hütten und durch Felswände, zu Orten, an denen Alpen- und Zeitgeschichte geschrieben wurde.
3sat um 17.00 Uhr

Abenteuer Alpen (2/2)
Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour
Falsche Kameraden und starke Frauen
Im zweiten Teil der historischen Tour nimmt Reinhold Messner die Zuschauer mit in die Eiger Nordwand. Was haben Menschen hier verloren?
Zahlreiche Versuche endeten tödlich, ehe Heinrich Harrer 1938 die Durchsteigung der eisigen Wetterseite des Eiger gelingt. Er ist ein Held, und er lässt sich von den Nationalsozialisten feiern - einer, der den Tod nicht fürchtet, ein Vorbild für den geplanten Krieg.
Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen, von Menschen, die genau wie er an Grenzen gehen. Einer, der das ohne Eispickel und Hanfseil tat, war der Ingenieur Guyer-Zeller. Der Visionär eroberte den Eiger von innen, seither können Touristen das Jungfraujoch durch einen Tunnel mit der Bahn erreichen.
Auch dem Wanderer erschließen sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Berge immer mehr. Tonnen von Steinen werden hinauf geschleppt und Hütten gebaut. Wie die Wege angelegt wurden und welch grandiose Landschaften sich dem Wanderer dadurch eröffneten, zeigen eindrucksvolle Bilder aus der Luft.
Aber Messner erzählt die Geschichte der Alpenhütten auch als eine von Ausgrenzung und Intoleranz. Der Antisemitismus nistet sich früher als anderswo in den Alpen ein. Die Schutzhütten, die sie selbst mit gebaut hatten, dürfen Juden nicht mehr betreten. Dennoch können einige gerade in den Alpen ihr Leben retten. Messner trifft im Jamtal den Sohn des Hüttenwirtes Albert Lorenz. Der erinnert sich noch, wie sein Vater in der NS-Zeit für 1000 Reichsmark jüdische Flüchtlinge auf steilen Bergpfaden in die Schweiz brachte. Messner führt die Zuschauer zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben, er trifft Zeitzeugen und Fachleute.
In Zermatt findet Messner Zeugnisse für eine bisher eher unbekannte Eroberung. Schon sechs Jahre nach der Erstbesteigung steht 1871 eine Frau auf dem Gipfel des Matterhorns: Lucy Walker. Im Flanellrock. Heute ist das Matterhorn "in Ketten gelegt", wie Messner es nennt. Aber trotz der Fixseile ist der Aufstieg noch immer lebensgefährlich. Die Kamera begleitet zwei junge Bergsteigerinnen bis auf den Gipfel.
3sat um 17.45 Uhr

 

Mittwoch, 22. März

Die Alpen von oben
Von Graz ins Ausseerland
Graz ist die Ausgangsposition für die zweite Etappe der Alpenreise. Die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Steiermark besitzt eine einzigartige Architektur. Damit das so bleibt, hält Dachdeckermeisterin Barbara Rockenbauer die historischen Dächer instand. Am Rande von Graz kämpft ein Mann gegen die Naturgewalten. Der Hagelbomber Walter Golob fliegt mit seinem Fluggerät direkt in Gewitterwolken und versprüht Silberjodid, damit der Niederschlag als Regen und nicht als Hagel vom Himmel fällt. So schützt er die Ernte der steirischen Obst- und Weinbauern. Die Route führt weiter über die Almen von Schloss Piber, auf denen die Lipizzaner der Wiener Hofreitschule ihre Jugendjahre verbringen. Im Murzer Land folgt der Hubschrauber den Zügen der Semmeringbahn, die sich über Viadukte bewegt, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Weiter geht es in den Nationalpark Gesäuse. Dort kartiert ein Taucher die Höhlen der Region. Ziel der Reise sind das Ausseerland und der steirische Teil des Salzkammerguts. Canyoning-Sportler durchwandern hier die tiefen Schluchten. Sie erklettern steile Höhen, seilen sich an Wasserfällen ab und durchtauchen Gebirgsseen. Den Grundlsee hingegen überqueren die Einheimischen mit Booten, die an die Gondeln in Venedig erinnern. Erhard Amon weiß noch, wie man diese sogenannten Plätten baut.
arte um 8.40 Uhr

Die Retter vom Feldberg
Notruf im Schwarzwald
Die Bergwacht im Schwarzwald hilft Menschen in Not. Im Sommer halten verirrte Wanderer und verunglückte Mountainbiker und Bergsteiger die Helfer auf Trab – doch die sind selbst in Not. Denn sie arbeiten ehrenamtlich, sind auf Spenden angewiesen. Die aber sind rar, die finanzielle Lage ist bedrohlich. Wird es das Team um Adrian Probst dennoch schaffen, die Bergwacht am Laufen zu halten?
SWR Fernsehen um 21.00 Uhr

Traumroute durch die Alpen - der Bernina-Express
Sie gilt als schönste Bahnfahrt der Welt: die Alpenüberquerung mit dem Bernina-Express. Spektakuläre Landschaften und architektonische Meisterwerke gibt es auf dieser Fahrt zu bestaunen.
Der Bernina-Express ist ein einmaliges Erlebnis: Bergseen und Gletscher ziehen an den Fenstern vorbei und im nächsten Augenblick säumen Palmen die Trasse der Rhätischen Bahn und Italianità macht sich breit.
Die Strecke der Albula- und Berninabahn ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Auf der Fahrt von Chur nach Tirano fährt die Bahn über 196 Brücken und durch 55 Tunnel. Einer der Höhepunkte ist der 65 Meter hohe Landwasserviadukt, der in einen Tunnel mündet. Für die 144 Kilometer lange Strecke von Chur ins italienische Tirano braucht der Zug vier Stunden.
3sat um 21.40 Uhr

 

Donnerstag, 23. März

Die Alpen von oben
Von den Karawanken nach Graz
Vom Triglav-Nationalpark in Slowenien entlang des Hauptkamms der Karawanken verläuft seit 1920 die Grenze zum österreichischen Bundesland Kärnten mit der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee. Der slowenische Pilot und Fotograf Matevz Lenarcic ist in seinem leichten Motorsegler unzählige Male über die Alpenkette geflogen – 100.000 Fotos hat er so aus luftiger Höhe geschossen. In Radenthein betreibt Hans-Jörg Aschbacher das letzte Bauernbad Europas, und Peter Lizzi bietet einer der größten Fledermauskolonien Europas Quartier. In Ferlach erlernt Pamela Mozetic die Kunst der Büchsenmacherei, die hier bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. In den Fischteichen von Heinrich Holler auf Gut Hornegg in Preding darf ein 40-jähriger Wels seinen Lebensabend verbringen. Johannes Zechner lebt mit seiner Familie am Fuße des mächtigen Burgfelsens, auf dem die Riegersburg thront. Als passionierter Falkner betreut er mächtige Greifvögel.
arte um 8.40 Uhr

Zu Gast in Österreich: Tirol und Kärnten
Das weite Hochplateau der drei Tiroler Dörfer Fiss, Ladis und Serfaus gilt als "Sonnenbalkon des Oberen Inntals", auf dem Urlaub für jeden Geschmack geboten wird: Wer Ruhe und traditionelles Landleben sucht, wird sich in dem alten Bauerndorf Ladis an früher erinnert fühlen - es gibt reich verzierte Tiroler Bauernhäuser, Dorfbrunnen und Fischteich, Misthaufen und Wirtshaus. Ganz anders Fiss und Serfaus, die sich mit Appartement- und Hotelkomplexen, Bergbahnen und vielerlei Aktivsportangeboten auf moderne Ferienbedürfnisse eingestellt haben. Wer es abenteuerlicher mag, folgt einem Bergführer über Österreichs zweitgrößten Gletscher, den spaltenreichen "Gepatschferner", hoch auf 2.700 Meter zur Rauhekopfhütte des Frankfurter Alpenvereins.
Kärnten - das südlichste Bundesland Österreichs - ist dagegen eigentlich ein Land des Wassers: 1.270 Seen mit Trinkwasserqualität, 1.000 kristallklare Bäche und Flüsse sowie 23 Heilquellen bieten Entspannung für Leib und Seele. Ein Beispiel ist die Region rund um den Millstätter See: Gäste können ihn auf einer Buchtenwanderung erkunden oder per Ruderboot die Natur und Gelassenheit des unverbauten Südufers genießen. Außergewöhnlich sind die Kuranwendungen in dem ältesten Bauernbad Österreichs, in Karlbad mitten in den Nockbergen: In einem urig gemauerten Raum baden die Kurgäste in ausgehöhlten Trögen aus Lärchenstämmen. Das Badewasser wird mit Kugelsteinen, die vorher im Feuer aufgeheizt werden, bis etwa 40 Grad Celsius erhitzt.
SWR Fernsehen um 15.15 Uhr

Achtung - Körper im Notfallmodus
Der Puls rast. Adrenalin flutet unseren Körper. Wir atmen schneller: In Stresssituationen schaltet unser Körper in den „Notfallmodus“ – und wir können plötzlich Hochleistungen vollbringen. Aber was genau passiert da in unserem Körper? Bergsteiger Wanja Drees hat diesen körperlichen Ausnahmezustand erlebt. Er stürzte mehr als 100 Meter in die Tiefe und verletzte sich schwer. Trotz eines Oberschenkelbruchs schaffte er es hinunter ins Tal. Sein Überlebenswille und die körpereigenen Notfallprogramme retteten ihn.
arte um 17.10 Uhr

 

Freitag, 24. März

Die Alpen von oben
Vom Inntal ins Ötztal
Der Alpenzoo in Innsbruck ist Ausgangspunkt der aktuellen Reiseetappe. Hier kümmert sich Raubtierpfleger Michael Winkler um Braunbären und Wölfe. In Salzburg erhebt sich der Helikopter wieder in die Luft und quert den Brennerpass, dessen Mautstationen zu Ferienzeiten Nadelöhre für Italienurlauber sind. In Kurzras treibt die Familie Gurschler seit Generationen die Schafe der umliegenden Bauernhöfe auf die Sommerweiden des benachbarten Ötztals. Der Weg über den Gletscher ist gefährlich, und einsetzender Nebel macht es ihnen nicht leicht, alle Schafe sicher ans Ziel zu bringen. Einige Kilometer weiter, in Sölden, hält Michael Gritsch eine der modernsten Seilbahnen der Welt instand. Während seiner Revision prüft er jede Rolle, jedes Seil – und steht dazu auf der fahrenden Gondel. Auf der Müllerhütte bieten zwei junge Leute Schlafplätze auf 3.000 Meter Höhe an. Die Hütte ist nur im Sommer begehbar. Anschließend führt die Route weiter ins Pitztal. Dort entlockt Kassian Erhart Findlingen aus Gletscherbächen seltsam anmutende Klänge. Am Rand des oberen Inntals sammeln Bienen den Blütenstaub der Gebirgsblumen für den Honig der Imkerfamilie Gritsch. Weltweit sind Bienen durch Parasiten, Krankheitserreger und Pestizide in Gefahr. Alpenimker können Bienenvölkern helfen gesund zu bleiben.
arte um 9.25 Uhr

 

Sonntag, 26. März

arte, 8.40 – 9.25 Uhr
Unterwegs in den hohen Tauern
Der Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg gilt als Wiege des Alpinismus. Zum ersten Mal wurde 1762 ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3000 Metern Höhe bezwungen.
Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen. Nach und nach gerieten die mächtigen Gipfel der Ost- und Zentralalpen in das Visier der Pioniere des Alpinismus. Zunächst ging es ihnen aber nicht um sportliche Höchstleistungen und Rekorde.
Die Vermessung der Berge und die Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse standen im Vordergrund. Waren es die Pioniere des Alpenvereins, denen die Erschließung der heimischen Bergwelt zu verdanken ist, so sind es auch heute noch viele freiwillige Helfer dieser alpinen Vereinigung, die das weit verzweigte Wegenetz in den Alpen in Stand halten und neue, sichere Wege anlegen.
arte 8.40 Uhr

Erlebnis Erde
Wildnis Nordamerika - Die Macht der Berge
Gewaltige Gebirgszüge durchziehen Nordamerika: allen voran die Rocky Mountains, die sich fast 5000 Kilometer lang von Nord nach Süd über den Kontinent erstrecken.
Das Erste (ARD) um 16.30 Uhr

Bergauf – Bergab
Das Magazin für Bergsteiger
Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

Kräuterwelten - In den Alpen
SWR Fernsehen um 20.15 Uhr

 

Montag, 27. März

Rund um den Hahnenkamm mit Hermann Maier
Der Hahnenkamm, der Hausberg von Kitzbühel, ist Austragungsort des berühmtesten Skirennens der Welt. Hermann Maier begibt sich auf eine Entdeckungsreise abseits der Rennstrecke.
Im Zentrum Tirols, zwischen Zillertal und Zeller See, erstrecken sich die Kitzbüheler Alpen. Die zahlreichen Almen verliehen dem Mittelgebirge auch den Namen "Tiroler Grasberge". Jährlich versammeln sich hier Skisportbegeisterte aus aller Welt.
Sie bejubeln die Jagd nach der Rekordzeit vor atemberaubender Naturkulisse, die auch Abseits von diesem Trubel viel zu bieten hat: Abgesehen von den einige Wochen lang stattfindenden sportlichen Ereignissen gehören die Berge nämlich den Tieren. Hoch oben mit bester Aussicht brütet ein Steinadler, in den Felsen des Wilden Kaisers turnen Gämsen, auf den Wiesen ziehen Grasfrösche zu ihren Laichgewässern, tief im Wald versteckt zieht eine Hirschkuh ihr Kalb auf und auf dem Steilhang grasen Rehe. Diese Seite der Berge bleibt Skifahrern und ihren Fans verborgen.
Hermann Maier, der jahrelang die "Streif" dominierte, schaut über den Tellerrand der sportlichen Ereignisse hinaus. Er führt zu den unentdeckten Naturschönheiten, die das Mekka des Skizirkus zu bieten hat und zu den tierischen Bewohnern in Felslandschaften, saftigen Almwiesen, Hochmooren und Bergseen.
3sat um 20.15 Uhr

Ötscher - Im Reich des sanften Riesen
Der Bergstock des Ötschers liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2000 Meter hoch und dennoch dominiert er das umliegende Land - eine Landschaft der Superlative.
Hier gibt es nicht nur Österreichs kältesten Ort und den dunkelsten Nachthimmel des Landes, hier ist auch Österreichs Grand Canyon zu finden und der größte Urwald. Großen Eindruck hinterlassen auch die Wildtiere, denen der Berg Lebensraum bietet.
Auerhühner bewohnen die Wälder, Schneehühner die waldfreien Berggipfel, Fischotter jagen in den Bächen und Habichte lauern am Rande der Lichtungen. Seit wenigen Jahren sind auch Wolf und Luchs wieder hier anzutreffen.
Die Dokumentation zeigt all diese Naturwunder und erzählt vom ehemals langsamen Vordringen in den Urwald, von Brandrodungen, vom schwierigen Holztransport und von Rückschlägen, die extreme Bergwinter mit sich brachten.
Heute hat sich Vieles geändert. Doch diesmal ist es kein Kampf gegen die Natur, vielmehr versucht man heute, im Einklang mit der Natur zu leben und zu wirtschaften. Platz gibt es jedenfalls für alle, die Menschen wie die Wildtiere, und so könnte das Ötscherland zum Vorbild werden für die gesamten Alpen: ein Ort, an dem Menschen und Wildnis nebeneinander bestehen können.
90 Drehtage waren Regisseur Franz Hafner und sein Team die vergangenen eineinhalb Jahre unterwegs, um die Naturwunder und die außergewöhnliche Landschaft rund um den Ötscher in eindrucksvollen Bildern einzufangen: "Ich hab am Beginn der Dreharbeiten gemeint, alles über das Ötschergebiet zu wissen. Dem war nicht so. Und genau das hat mich während der Arbeit an diesem Film fasziniert", so Franz Hafner. "Auch wenn man glaubt, bereits alles zu kennen, rund um den Ötscher sollte man immer darauf vorbereitet sein, überrascht zu werden, Unbekanntes zu entdecken: eine Höhle mitten im Wald, die tief in den Berg führt, jahrhundertealte Baumriesen, Karstquellen, die anschwellen und vergehen, oder dass man, nach vielen Jahren vergeblicher Mühe, dann doch die geheimnisvollen Ötscher-Schneehühner findet. Dieser Berg überrascht immer wieder mit kleinen, feinen Sensationen. Man muss sich nur Zeit nehmen, sie zu finden."
3sat um 21.00 Uhr

Naturpark Steirische Eisenwurzen
Mächtige Bergketten, dichte Wälder und glasklare Flüsse und Seen prägen den Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Die geschichtsträchtige Region war einst Zentrum der Eisenverarbeitung.
In der Blütezeit der Eisenproduktion im 15. und 16. Jahrhundert wurden 20 Prozent der europäischen Eisenwaren in dieser Region erzeugt und bis in den arabischen Raum verkauft. Noch heute gilt der steirische Erzberg als größter Tagbau Mitteleuropas.
3sat um 21.50 Uhr

 

Dienstag, 28. März

Die Alpen von oben
Vom Inntal ins Ötztal
arte um 9.20 Uhr

Die Alpen von oben
Vom Vinschgau zum Gardasee
arte, 10.05 – 10.50 Uhr

Von den Karawanken nach Graz
Die Alpen von oben
arte um 10.50 Uhr

Die Alpen von oben
Von Graz ins Ausseerland
arte um 11.35 Uhr

 

Mittwoch, 29. März

Schladminger Bergwelten (2 Folgen)
Von Gipfeln und Gämsen
Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen.
Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.
3sat um 13.35 Uhr

Die Hohen Tauern mit Hermann Maier
Hermann Maier, Skilegende und Gewinner des Wettlaufs zum Südpol, gebürtiger Flachauer, bricht zu einer besonderen Expedition in seine Heimat, die Hohen Tauern, auf - eine Region der Pioniere.
Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor.
Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Tiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden
3sat um 15.15 Uhr

Rund um den Hahnenkamm mit Hermann Maier
Der Hahnenkamm, der Hausberg von Kitzbühel, ist Austragungsort des berühmtesten Skirennens der Welt. Hermann Maier begibt sich auf eine Entdeckungsreise abseits der Rennstrecke.
Im Zentrum Tirols, zwischen Zillertal und Zeller See, erstrecken sich die Kitzbüheler Alpen. Die zahlreichen Almen verliehen dem Mittelgebirge auch den Namen "Tiroler Grasberge". Jährlich versammeln sich hier Skisportbegeisterte aus aller Welt.
Sie bejubeln die Jagd nach der Rekordzeit vor atemberaubender Naturkulisse, die auch Abseits von diesem Trubel viel zu bieten hat: Abgesehen von den einige Wochen lang stattfindenden sportlichen Ereignissen gehören die Berge nämlich den Tieren. Hoch oben mit bester Aussicht brütet ein Steinadler, in den Felsen des Wilden Kaisers turnen Gämsen, auf den Wiesen ziehen Grasfrösche zu ihren Laichgewässern, tief im Wald versteckt zieht eine Hirschkuh ihr Kalb auf und auf dem Steilhang grasen Rehe. Diese Seite der Berge bleibt Skifahrern und ihren Fans verborgen.
Hermann Maier, der jahrelang die "Streif" dominierte, schaut über den Tellerrand der sportlichen Ereignisse hinaus. Er führt zu den unentdeckten Naturschönheiten, die das Mekka des Skizirkus zu bieten hat und zu den tierischen Bewohnern in Felslandschaften, saftigen Almwiesen, Hochmooren und Bergseen.
3sat um 16.00 Uhr

Der Arlberg - Das verborgene Paradies
Der Arlberg ist der Inbegriff winterlicher Idylle und die Wiege des alpinen Skilaufs. Doch das berühmte Skigebiet, das Tirol und Vorarlberg verbindet, ist auch ein Stück unberührte Natur.
Mächtig türmen sich die Schneemassen auf den tief verschneiten Hängen. Auf steilen Graten hat der Wind bizarre Schneewehen geformt, und weiter unten tragen Zirbelkiefern schwer an der glitzernden Pracht.
Wenn im Frühling der Winter das Land aus seinem eisigen Griff entlässt, kommen geologische Juwelen ans Tageslicht, die Berghänge erstrahlen in den bunten Farben der Orchideen-Wiesen, und in den steilen Felsrinnen tollen junge Gämsen und Steinböcke umher.
3sat um 16.45 Uhr

Ötscher - Im Reich des sanften Riesen
Der Bergstock des Ötschers liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2000 Meter hoch und dennoch dominiert er das umliegende Land - eine Landschaft der Superlative.
Hier gibt es nicht nur Österreichs kältesten Ort und den dunkelsten Nachthimmel des Landes, hier ist auch Österreichs Grand Canyon zu finden und der größte Urwald. Großen Eindruck hinterlassen auch die Wildtiere, denen der Berg Lebensraum bietet.
Auerhühner bewohnen die Wälder, Schneehühner die waldfreien Berggipfel, Fischotter jagen in den Bächen und Habichte lauern am Rande der Lichtungen. Seit wenigen Jahren sind auch Wolf und Luchs wieder hier anzutreffen.
Die Dokumentation zeigt all diese Naturwunder und erzählt vom ehemals langsamen Vordringen in den Urwald, von Brandrodungen, vom schwierigen Holztransport und von Rückschlägen, die extreme Bergwinter mit sich brachten.
Heute hat sich Vieles geändert. Doch diesmal ist es kein Kampf gegen die Natur, vielmehr versucht man heute, im Einklang mit der Natur zu leben und zu wirtschaften. Platz gibt es jedenfalls für alle, die Menschen wie die Wildtiere, und so könnte das Ötscherland zum Vorbild werden für die gesamten Alpen: ein Ort, an dem Menschen und Wildnis nebeneinander bestehen können.
90 Drehtage waren Regisseur Franz Hafner und sein Team die vergangenen eineinhalb Jahre unterwegs, um die Naturwunder und die außergewöhnliche Landschaft rund um den Ötscher in eindrucksvollen Bildern einzufangen: "Ich hab am Beginn der Dreharbeiten gemeint, alles über das Ötschergebiet zu wissen. Dem war nicht so. Und genau das hat mich während der Arbeit an diesem Film fasziniert", so Franz Hafner. "Auch wenn man glaubt, bereits alles zu kennen, rund um den Ötscher sollte man immer darauf vorbereitet sein, überrascht zu werden, Unbekanntes zu entdecken: eine Höhle mitten im Wald, die tief in den Berg führt, jahrhundertealte Baumriesen, Karstquellen, die anschwellen und vergehen, oder dass man, nach vielen Jahren vergeblicher Mühe, dann doch die geheimnisvollen Ötscher-Schneehühner findet. Dieser Berg überrascht immer wieder mit kleinen, feinen Sensationen. Man muss sich nur Zeit nehmen, sie zu finden."
3sat um 17.35 Uhr

 

Donnerstag, 30. März

Abenteuer Alpen (1)
Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour
Bergsteiger-Legende Reinhold Messner ist ein Kind der Alpen. Er kennt jeden Gipfel, jeden Grat - aber er ist auch ein hervorragender Kenner ihrer Geschichte. Im ersten Teil der historischen Tour erzählt er die wahren und die sagenhaften Geschichten um die Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren. Warum wurden aus Freunden Gegner, warum stürzten schließlich vier der Erstbesteiger 1.000 Meter in den Tod? Wie wurde aus sportlichem Ehrgeiz nationalistischer Wahn? Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen. Er trifft Menschen, die ihm ähnlich sind, die genau wie er an Grenzen gehen. Mit Alexander Huber, einem der besten Freeclimber der Welt, folgt Messner den Spuren eines legendären Bergsteigers, dessen Leistungen in den 1930er Jahren aus den Gipfelbüchern getilgt wurden, weil er Jude war. Huber steigt eine historische Route von Paul Preuß nach - wie der damals ohne jede Sicherung. Atemberaubende Bergbilder in der Wand und aus der Luft machen die schwierigsten Kletterabenteuer von Preuß wieder lebendig. 100 Jahre ist es her, dass der Erste Weltkrieg die Alpen erreichte. Wie konnte aus dem Bergführer und Hüttenwirt Sepp Innerkofler ein Soldat werden, der 1915 mit nur zwei, drei Leuten einen Frontabschnitt in den Alpen hielt? Noch heute sind die Wunden zu sehen, die dieser Krieg den Bergen schlug. Der Blick in die Felskavernen, wo die Alpensoldaten den Winter überstehen mussten, lässt noch heute frösteln. Lawinen, Eiseskälte und Steinschlag raubten Tausenden das Leben. Messner führt zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben. Er trifft Zeitzeugen und Fachleute, zeigt historische Ausrüstungen und führt auf Gipfel und in Täler, zu Hütten und durch Felswände, zu Orten, an denen alpine und Zeitgeschichte geschrieben wurde. 150 Jahre Alpengeschichte, kenntnisreich erzählt von Reinhold Messner, das ist eine dramatische Zeitreise mit faszinierenden Aufnahmen und eindrucksvollem Archivmaterial, lebendig und fesselnd.
hr fernsehen um 23.15 Uhr

 

Montag, 3. April

Chinas mythische Berge (1/3)
Emei Shan
3sat um 16.15 Uhr

Chinas mythische Berge (2/3)
Huan Shan
3sat um 17.00 Uhr

Chinas mythische Berge (3/3)
Tai Shan
3sat um 17.45 Uhr

 

Donnerstag, 6. April

Abenteuer Alpen (2)
Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour
Bergsteiger-Legende Reinhold Messner ist ein Kind der Alpen. Er kennt jeden Gipfel, jeden Grat - aber er ist auch ein hervorragender Kenner ihrer Geschichte. Im ersten Teil der historischen Tour erzählt er die wahren und die sagenhaften Geschichten um die Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren. Warum wurden aus Freunden Gegner, warum stürzten schließlich vier der Erstbesteiger 1.000 Meter in den Tod? Wie wurde aus sportlichem Ehrgeiz nationalistischer Wahn? Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen. Er trifft Menschen, die ihm ähnlich sind, die genau wie er an Grenzen gehen. Mit Alexander Huber, einem der besten Freeclimber der Welt, folgt Messner den Spuren eines legendären Bergsteigers, dessen Leistungen in den 1930er Jahren aus den Gipfelbüchern getilgt wurden, weil er Jude war. Huber steigt eine historische Route von Paul Preuß nach - wie der damals ohne jede Sicherung. Atemberaubende Bergbilder in der Wand und aus der Luft machen die schwierigsten Kletterabenteuer von Preuß wieder lebendig. 100 Jahre ist es her, dass der Erste Weltkrieg die Alpen erreichte. Wie konnte aus dem Bergführer und Hüttenwirt Sepp Innerkofler ein Soldat werden, der 1915 mit nur zwei, drei Leuten einen Frontabschnitt in den Alpen hielt? Noch heute sind die Wunden zu sehen, die dieser Krieg den Bergen schlug. Der Blick in die Felskavernen, wo die Alpensoldaten den Winter überstehen mussten, lässt noch heute frösteln. Lawinen, Eiseskälte und Steinschlag raubten Tausenden das Leben. Messner führt zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben. Er trifft Zeitzeugen und Fachleute, zeigt historische Ausrüstungen und führt auf Gipfel und in Täler, zu Hütten und durch Felswände, zu Orten, an denen alpine und Zeitgeschichte geschrieben wurde. 150 Jahre Alpengeschichte, kenntnisreich erzählt von Reinhold Messner, das ist eine dramatische Zeitreise mit faszinierenden Aufnahmen und eindrucksvollem Archivmaterial, lebendig und fesselnd.
hr fernsehen um 23.15 Uhr

 

Samstag, 8. April

Die Route des Grandes Alpes - Vom Genfer See ans Mittelmeer
3sat um 16.00 Uhr

 

Sonntag, 9. April

Bergauf – Bergab
Das Magazin für Bergsteiger
Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

 

Montag, 10. April

Vierwaldstättersee, da will ich hin
3sat um 16.45 Uhr

 

Dienstag, 11. April

Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
Die Südalpen
Phoenix um 23.00 Uhr

 

Donnerstag, 13. April

Die australischen Alpen
3sat um 15.30 Uhr

 

Sonntag, 16. April

HÖRFUNK

Für Bergsteiger
Das alpine Magazin rund um Hütten und Höhenwege, Gipfel und Grate
Wöchentliche Sendereihe
Bayern 5 um 6.35 Uhr

 


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