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Mountainbiken rund um Wien

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TV-Tipps für Bergfreunde
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Mittwoch, 4. April

 

Straße der Achttausender

Vom Karakorum nach Tibet

Online verfügbar von 04/04 bis 11/04

Die weißen Gipfel der höchsten Berge der Welt bilden eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Um die steinernen Giganten zu Gesicht zu bekommen, bedarf es ausgefeilter Routen. Die Dokumentationsreihe folgt der abenteuerlichen "Straße der Achttausender" durch den Himalaya und den Karakorum.

Von Shimshal im Norden Pakistans führt die "Straße der Achttausender" in der aktuellen Etappe durch den Westen Chinas über Kashgar nach Tibet bis zum Dach der Welt.

Von Passu aus führt eine gefährliche Piste nach Shimshal. Die Persisch sprechenden Einwohner leben von der traditionell betriebenen Landwirtschaft. Der Sprung hinüber nach China gleicht einer Reise vom 19. ins 21. Jahrhundert. Der holprige Karakorum-Highway verwandelt sich in eine Autobahn mit Flüsterasphalt.

Der Karakorum kreuzt das Pamir-Gebirge mit dem Muztagata, dem heiligen Berg der Turkvölker. Händler verkaufen Schmuck am Straßenrand, und Laster fahren Rohstoffe aller Art aus Xinjiang ins Mutterland.

In Kashgar finden sich nur noch Überreste der uigurischen Kultur. Nur der Viehmarkt in Kashgar ist erhalten geblieben. Dort werden Kamele, Esel, Pferde, Schafe und Ziegen gehandelt. Zu den lokalen Speisen zählen die Samsas, mit Speck gefüllte Teigtaschen aus dem Steinofen, und auch die Herstellung von Nudeln unter freiem Himmel gehört zur Alltagskultur. Nächtliche Märkte sind voller einheimischer Spezialitäten.

Die Reise führt durch die Wüste Taklamakan nach Hotan. Dort floriert der Jadehandel auf riesigen Marktplätzen. Langsam steigen die Wege wieder an. Das erste Kulturdenkmal in der autonomen chinesischen Provinz Tibet am Weg ist der Kumbum-Tschörten in Gyangtse. In Shigatse steht das Tashilhunpo, das fürstlich renovierte Kloster des Panchen Lama.

Nach 3.000 Kilometern durch China wird wieder der Himalaya erreicht. Mit dem Mount Everest, Cho Oyu, Makalu, Lhotse und Shishapangma tut sich ein grandioses Panorama auf. Auf 5.200 Meter Höhe erlebt die Reise ihren Höhepunkt: Der Chomolungma, die Tibeter nennen ihn "die Göttin Mutter der Erde", wird sichtbar.

arte um 18.35 Uhr

 

Land der Berge

Die Dolomiten aus der Luft

Der Film führt durch die herrliche Bergwelt der Dolomiten. Atemberaubende Luftaufnahmen geben einen besonders schönen Einblick in die blauen Berge. Rund um die Gebirgsstöcke reihen sich ladinische Dörfer, in denen nach wie vor die Sprache und die kulturellen Bräuche gepflegt werden. Religiöse Wallfahrten, Bauernhochzeiten und vieles mehr im Rahmen dieser einzigartigen Dokumentation.

ORF III um 21.05 Uhr

 

Panorama

Aufstiegshilfen - Die Zweite Eroberung der Berge

Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um "Aufstiegshilfen".

Ob Seilbahn, Lift, Zahnradbahn oder Straße - fast jeder Berg ist heutzutage ohne große Anstrengung erklimmbar. "Panorama" zeigt Pionierleistungen von einigen solcher Aufstiegshilfen.

Die Entwicklung "Vom Pilgerweg zur Erlebnisstraße" zeichnete 2005 ein "Österreich-Bild" zum 70-Jahr-Jubiläum der Großglockner-Hochalpenstraße nach.

"Welt der Jugend" zeigte 1964 den mühevollen Bau der - ein Jahr später eröffneten - Kaprun-Seilbahn aufs Kitzsteinhorn, dank der erstmals ganzjähriges Skifahren am Gletscher möglich wurde.

Ausgerechnet zum 100-Jahr-Jubiläum 1997 stand die Zahnradbahn auf den Schneeberg vor dem Bankrott. Eine neue Betreibergesellschaft und moderne Salamander-Triebwägen sicherten aber den Fortbestand der zehn Kilometer langen Bergstrecke, die schon Kaiser Franz-Joseph zu nutzen wusste. Einen Bericht dazu gab es von "Bilder aus Österreich".

Und wo immer man auf der Welt mit einer Seilbahn fährt: Sie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit "Made in Austria". Denn mit 60 Prozent Marktanteil ist die Firma Doppelmayr weltweiter Spitzenreiter. Die Sendung "Schilling" berichtete 1994.

3sat um 1.50 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)

 

 

Donnerstag, 5. April

 

Leben an magischen Orten - Vom Glockner bis St. Stephan

Kraftorte und alte Kultplätze üben auf immer mehr Menschen eine große Faszination aus. Diesen Orten wird eine magische Anziehungskraft zugeschrieben. Der Film zeigt Kraftorte in Österreich. Berge wie der Ötscher, der Untersberg oder der Großglockner zählen dazu, aber auch auffällig gewachsene Bäume, Höhlen und Grotten, Steinkreise und Felsformationen. Manche Menschen wollen mit dem Pendel oder der Wünschelrute herausbekommen, wo sich Kraftorte befinden. Andere berufen sich auf alte Sagen. Viele von ihnen weisen auf uralte Kraftorte hin, sagt beispielsweise der Alpenschamane Rainer Limpöck

3sat um 11.45 Uhr

 

Expeditionen

Die Alpen von oben: Vom Beaufortain in die Savoyer Alpen

Diese Alpenetappe führt durch die Region Beaufortain bis nach Savoyen.

Die Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. Die Alpen erstrecken sich über Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund 1000 Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas.

Die Dokumentationsreihe "Die Alpen von oben" portraitiert die Regionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Panoramafahrten zeigen die Berggipfel und Höhenzüge als einen einzigartigen Naturraum. Die Luft-Bilder gelingen dank der sogenannten Cineflex, einer der modernsten Helikopterkameras der Welt, die perfekte 360-Grad-Aufnahmen aus 600 Metern Höhe ermöglicht.

ORF III um 17.25 Uhr

 

Expeditionen

Die Alpen von oben: Von der Dauphiné in die Hochalpen

Unterwegs warten wieder viele interessante Begegnungen und Erlebnisse. Mit der Paragliding-Expertin Laetitia Meskoff geht es zur Coupe Icare in Saint Hilaire, dem wichtigsten Ereignis des Gleitschirmsports. Die Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. Die Alpen erstrecken sich über Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund 1000 Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas.

Die Dokumentationsreihe "Die Alpen von oben" portraitiert die Regionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Panoramafahrten zeigen die Berggipfel und Höhenzüge als einen einzigartigen Naturraum. Die Luft-Bilder gelingen dank der sogenannten Cineflex, einer der modernsten Helikopterkameras der Welt, die perfekte 360-Grad-Aufnahmen aus 600 Metern Höhe ermöglicht.

ORF III um 18.15 Uhr

 

Straße der Achttausender

Vom Dach der Welt durch Nepal

Online verfügbar von 05/04 bis 12/04

Die weißen Gipfel der höchsten Berge der Welt bilden eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Um die steinernen Giganten zu Gesicht zu bekommen, bedarf es ausgefeilter Routen. Die Dokumentationsreihe folgt der abenteuerlichen "Straße der Achttausender" durch den Himalaya und den Karakorum.

Vom tibetischen Plateau führt die Reise über Lhasa nach Kathmandu und über das Land der Gurkhas bis nach Pokhara zum Massiv von Annapurna und Doulagiri.

Auf dem tibetischen Plateau zeigt sich ein faszinierendes Naturschauspiel: Ungeheure Wolkenmengen werden von Nepal und Indien aus auf das Dach der Welt gedrückt. Die Reiseroute führt von hier weiter zum Potala in Lhasa, zu den debattierenden Mönchen im Kloster Sera, zum Cho Oyu Basecamp und dann zum großen Stupa in Bodnath.

Der Pashupatinath-Tempel unweit von Kathmandu ist das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal. Das Innerste des Tempelkomplexes ist nur für Hindus zugänglich. Sie kommen unter anderem zum Tempel, um ihre Leichen auf großen Scheiterhaufen direkt am Wasser zu verbrennen.

In der Tempelanlage Swayambhunath in Kathmandu, auch Affen-Tempel genannt, sitzt ein Thanka-Maler bei der Arbeit an einem dieser buddhistischen Bilder, die ursprünglich der Meditation dienten.

Die Königsstadt Bhaktapur liegt an einer alten Handelsstraße im Kathmandu-Tal und ist reich an Traditionen. Dort lädt Vishnu Shresta das Filmteam in ihr Haus ein, wo sie für die Familie kocht und ein hinduistisches Opferritual zelebriert.

In den Bergen auf dem Weg ins Land der Gurkhas herrscht dichter Nebel. Die Achttausender sind nur schemenhaft zu erkennen. Die "Straße der Achttausender" erreicht Pokhara. Auch in der Stadt am Fuße des Annapurna-Massivs herrschen Nebel und Smog, so dass Alexander Maximow, ein Spezialist für Ultraleichtflüge, den Start in den Himmel zunächst verweigert. Doch das Warten lohnt sich. Bei gigantischer Sicht startet er dann doch und fliegt vorbei am sogenannten Fishtale ins Annapurna-Massiv. Auch der Dhaulagiri und der Manaslu sind zu sehen.

arte um 18.35 Uhr

 

Expeditionen

Die Alpen von oben: Vom Queyras in die französischen Seealpen

Die letzte Etappe führt nach Südfrankreich in die Nähe des Mittelmeers. Die Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. Die Alpen erstrecken sich über Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund 1000 Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas.

Die Dokumentationsreihe "Die Alpen von oben" portraitiert die Regionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Panoramafahrten zeigen die Berggipfel und Höhenzüge als einen einzigartigen Naturraum. Die Luft-Bilder gelingen dank der sogenannten Cineflex, einer der modernsten Helikopterkameras der Welt, die perfekte 360-Grad-Aufnahmen aus 600 Metern Höhe ermöglicht.

ORF III um 19.05 Uhr

 

 

Freitag, 6. April

 

Straße der Achttausender

Auf dem Weg zum Kangchendzänga

Online verfügbar von 06/04 bis 13/04

Die weißen Gipfel der höchsten Berge der Welt bilden eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Um die steinernen Giganten zu Gesicht zu bekommen, bedarf es ausgefeilter Routen. Die Dokumentationsreihe folgt der abenteuerlichen "Straße der Achttausender" durch den Himalaya und den Karakorum.

Die Reiseroute verläuft vom Nationalpark Chitwan nach Sikkim zum Basiscamp des Kangchendzönga und durch die Teeplantagen Darjeelings.

Im Chitwan-Nationalpark scheinen die Achttausender weit weg zu sein. Dort geben die grauen Riesen einer Elefantenzuchtstation, die zu Patrouillen im Dschungel eingesetzt werden, den Ton an. Bevor die Region im Süden Nepals 1973 zur Schutzzone ausgerufen wurde, war sie ein Jagdgebiet der Königsfamilien und ihrer Gäste. Der junge Guide Shukran führt durch das Gelände. Er kennt auch die Rückzugsplätze der nicht ungefährlichen Nashörner.

Die Ganges-Gaviale sind eine seltene und vom Aussterben bedrohte Krokodilart. Im Chitwan-Park gibt es nur noch wenige freilebende Exemplare; doch sorgt eine Aufzuchtstation für Nachwuchs.

In das frühere buddhistische Königreich, den heutigen indischen Bundesstaat Sikkim, geht es bergauf. Die Hauptstadt Gangtok liegt in fast 2.000 Metern Höhe. Dort sind die Festivitäten rund um die Göttin Durga Puja in vollem Gange. Die vielseitige Göttin ist in vielen verschiedenen Darstellungen anwesend, und die Pilger bringen ihr zahlreiche Opfergaben.

Zum Kangchendzönga geht es bei Regen und Nebel durch Rhododendronwälder steil bergauf. Für die Einheimischen gilt das schlechte Wetter als eine Strafe der Berggötter. Im Zeltlager auf 4.500 Meter Höhe ist von den Bergen kaum etwas zu sehen. Erst beim Abstieg zeigt sich gnädig der Kangchendzönga.

Nach dem Besuch des Pemayangtse-Klosters führt die "Straße der Achttausender" durch die grünen Teegärten von Darjeeling. Der Teebaron Rajah Banerjee lüftet die Geheimnisse der Teeverarbeitung und bereitet einen genussvollen Abschied von der "Straße der Achttausender".

arte um 18.35 Uhr

 

 

Samstag, 7. April

 

Unser Österreich

Das Reichraminger Hintergebirge - Die vergessenen Berge

Das Reichraminger Hintergebirge ist keine "spektakuläre" Landschaft. Es hat sich in den vergangenen Jahrhunderten nur wenig verändert und bietet mit den ausgedehnten urwaldnahen Waldflächen ein Bild, wie es früher in Mitteleuropa üblich war. Dieses weithin unbekannte Bergland im Südosten Oberösterreichs ist heute das größte und dabei nahezu unbesiedelte Waldgebiet der Nördlichen Kalkalpen. Ein Nationalpark-Ranger, eine Sennerin, ein Förster und ein Biologe erlauben uns einen Blick in eine fast vergessene Welt – ins Reichraminger Hintergebirge!

ORF III um 19.30 Uhr

 

Die Großglockner Hochalpenstraße

Eine Fahrt auf der Großglockner Hochalpenstraße garantiert beeindruckende Naturerlebnisse. Der Film erzählt die Geschichte der Aussichtsstraße in den Alpen Österreichs.

Als Arbeitsplätze während der Weltwirtschaftskrise rar wurden, wurde die Idee einer Hochalpenstraße geboren. In fünfjähriger Bauzeit arbeiteten 3200 Menschen mit zum Teil primitivsten Arbeitsgeräten an dieser Straße, die 1935 eröffnet wurde.

Mehr als 50 Millionen Besucher haben seither von der Großglockner Hochalpenstraße aus die einzigartige Landschaft im Nationalpark Hohe Tauern beobachten können.

3sat um 4.05 Uhr (in der Nacht von Samstag auf Sonntag)

 

Hochkönig - Bergwelt zwischen Pinzgau und Pongau

Der Hochkönig, mit 2941 Metern höchster Gipfel der Salzburger Kalkhochalpen, überragt einen Lebensraum von erlesener Schönheit. Der Film porträtiert die Region im Winter und im Frühsommer.

Der Berg hat zwei Gesichter: ein friedvolles, ruhiges von Norden, ein zerfurchtes, zerklüftetes von Süden. Die Bedeutung der Hochkönigregion wurde einst vor allem durch den Bergbau begründet. Eisenerz und Kupfer wurden hier schon von den Kelten gewonnen.

3sat um 4.20 Uhr (in der Nacht von Samstag auf Sonntag)

 

 

Sonntag, 8. April

 

Der Adlerweg - Wandern in Tirol

Der Adlerweg ist ein 280 Kilometer langer Wanderweg quer durch Tirol: vom Tiroler Unterland über das Karwendel und über Innsbruck bis hinauf nach St. Anton am Arlberg.

Auf seiner Route liegen Ludwig Ganghofers Jagdparadies, Schloss Ambras und seine Ritterrüstungen, die einzigartige Fauna an den Isarquellen, die Schleierwasserfälle und die Festung Kufstein.

Der Name "Adlerweg" ist auch ein Hinweis auf die optische Erscheinung der Route: Legt man den Umriss des Wappentiers der Tiroler Landesfahne, des Adlers, auf die Landkarte, so bilden dessen Flügel die Route dieses Wegs.

3sat  um 13.55 Uhr

 

Tirol - Leben im Bergland

Es sind Menschen, die über Generationen hinweg gelernt haben, sich gegen eine alles bestimmende Natur zu behaupten, sie zu bekämpfen, in ihr zu überleben.

Der mehrfach international ausgezeichnete Dokumentar- und Spielfilmregisseur Curt Faudon porträtiert das raue und harte Leben der Bergbauern in den Tiroler und Osttiroler Seitentälern. Sie sind von der Landschaft geprägt, in der sie leben und die sie umgibt.

Ihr Leben spielt sich zwischen Arbeit, Festen und dem Kampf mit der Natur ab.

Mit Kameramann Stephan Mussil macht Faudon sich auf die Suche nach jenen archaischen Schnittstellen zwischen Landschaft und Mensch, die im Hochgebirge auch im 21. Jahrhundert noch existieren.

Am Ötztaler Similaun-Gletscher drehte Faudon etwa den alljährlichen großen Schafabtrieb vom Alpenhauptkamm in die Täler Südtirols, im Osttiroler Villgratental folgte er den Bergbauern durch einen langen Winter. Entstanden sind Bilder von großer Ruhe und Würde, ob es sich dabei um eine uralte Holzsammlerin am Bergwald oder die Errettung eines Schafes aus dem Gletscher handelt, um Strategien des täglichen Überlebens oder um Rituale, sich den Himmel gewogen zu halten. Der Mensch, das ist Curt Faudons großes Thema, achtet hier den Berg und seine Gesetze, auf dass der Berg den Menschen schone.

3sat um 14.40 Uhr

 

Bergheimat

Matteo Thun

Matteo Thun ist als Innenarchitekt und Produkt-Gestalter weltweit erfolgreich. Aber auch als Architekt hat sich der Südtiroler einen Namen gemacht, vorwiegend mit Bauten in den Bergen.

Die Frage, wie man im alpinen Raum landschaftlich und ökologisch verträglich bauen kann, beschäftigt den gebürtigen Bozener Matteo Thun seit Langem. Der heimatverbundene Weltreisende verbringt viel Zeit in den Bergen und beschäftigt sich oft mit der Zukunft seiner alpinen Heimat.

Sein "Vigilius Mountain Resort“, ein Hotel auf dem Vigiljoch, das fast komplett aus Holz gebaut ist und sich bewusst unauffällig in die Landschaft einfügt, fand international Beachtung. Es beantwortet einige der dringlichsten Fragen der Tourismusarchitektur in den Alpen: Wie kann mit regionalen Baustoffen ökologisch nachhaltig gebaut werden? Wie findet man eine zeitgemäße Formensprache, die die traditionelle Baukultur respektiert und gleichzeitig innovative Impulse setzt? Wie gestaltet man Tourismusbauten ästhetisch attraktiv für ein inzwischen Design verwöhntes Publikum?

"Ich habe von den Bergbauern in Südtirol mehr über Architektur gelernt als an der Universität“, erzählt Matteo Thun. "Menschen, die in den Bergen leben, haben traditionell ein Problem: die Armut. Ganz wenig zu haben zwingt dich, auf die Quintessenz zu kommen, alles Unnütze wegzulassen. Und das ist es, was gute Gestaltung ausmacht.“

Auch an anderen Orten hat Thun Beispiele für qualitätsvolles alpines Bauen vorgelegt. Etwa im österreichischen Katschberg, wo er mit zwei Wohntürmen bewies, dass das vertikale Bauen in einer Landschaft, die in die Höhe strebt, durchaus sinnvoll sei kann.

In Bad Aibling war er an der “City of Wood” beteiligt, einem umweltfreundlichen Wohnviertel aus Holzhäusern und in Bad Wiessee hat er das Areal um das neue Jod-Bad herum geplant.

Bayerisches Fernsehen um 15.15 Uhr

 

Vom Grandhotel zur schrägen Kiste - Schutzhütten in Tirol

Wer in den Alpen wandert, kann in den verschiedensten Hütten einkehren - vom luxuriösen Prachtbau aus dem späten 19. Jahrhundert bis zum silberglänzenden futuristischen Würfel.

Die "Berliner Hütte" in Tirol steht unter Denkmalschutz, die ultramoderne Schweizer "Monte Rosa Hütte" wirkt als Touristenmagnet im Hochgebirge. Experimentell oder traditionell, wie soll in den Alpen gebaut werden? Und wie viel Komfort braucht es überhaupt am Berg?

Im Hochgebirge bekommen viele Dinge einen anderen Wert. Wasser ist kostbarer als Gold. Auf hoch gelegene Schutzhütten muss jeder Tropfen Wasser mit großem Aufwand hinauf gepumpt werden. Lebensmittel und Heizmaterial werden mit dem Hubschrauber eingeflogen. Daher ist es nur verständlich, dass nicht jede hochalpine Schutzhütte warme Duschen und ein Fünfgangmenü anbietet. Das Bergwandern boomt, die Übernachtungszahlen auf Schutzhütten steigen, doch die Alpenvereine wollen die Anzahl der Betten bewusst nicht ausbauen. Es sollen keine Neubauten an neuen Plätzen entstehen, höchstens Ersatzbauten für baufällige Hütten. Die vorhandenen Hütten sollen sanft saniert und energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Viele Schutzhäuser stammen aus der Zeit des beginnenden Alpinismus im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die "Berliner Hütte" in den Zillertaler Alpen wurde 1997 als erste Hütte im Alpenraum unter Schutz gestellt. Die Großbürger machten es sich in dem Prachtbau auf über 2000 Meter Seehöhe gemütlich und genossen den Komfort eines Grandhotels mit Ballsaal, Fotolabor, Kegelbahn, Schusterwerkstatt und sogar einem eigenen Postamt. Tirol nimmt beim Denkmalschutz für herausragende Bauten des frühen Alpin-Tourismus eine Vorreiterrolle ein, Bayern und Südtirol ziehen nach. Denkmalgeschützte Bauten werden fachgerecht und behutsam renoviert und mit moderner Technik ausgestattet.

Neu gebaut wird nur, wo schon eine alte Hütte existiert, die baufällig oder nicht mehr rentabel ist. Zeitgenössische Architekten denken über neue Formen nach. Die "Monte Rosa Hütte" in den Schweizer Alpen wurde 2009 eröffnet, sie stellt architektonisch und energietechnisch einen Markstein im alpinen Bauen dar. Doch das kostspielige Meisterwerk der ETH Zürich war nur realisierbar, weil es als wissenschaftliches Pilotprojekt angelegt ist - ein immens teurer Solitär.

In Südtirol sind derzeit drei neue Schutzhütten in Bau. Die zeitgenössische Formensprache erhitzt die Gemüter. Am Dachstein plant ein Innsbrucker Architekt die neue "Seethaler Hütte" für den Österreichischen Alpenverein. Auch bei diesem Projekt wird die moderne Ästhetik emotional diskutiert.

3sat um 15.25 Uhr

 

Bergauf – Bergab

Das Magazin für Bergsteiger

Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

 

 

Mittwoch, 11. April

 

Heimat Österreich

Geheimnisse zwischen tausend Hügeln - Streifzug durch Bucklige Welt und Wechselland

Die schnelle Fahrt über die Südautobahn erlaubt nur wenige Blicke auf die sanfte, in sich ruhende Landschaft im südlichen Niederösterreich. Die Bucklige Welt und das Land um den Wechsel aber sind einen längeren Aufenthalt wert: Das beweist diese Dokumentation von Fritz Kalteis und Alfred Ninaus, die die landschaftlichen Schönheiten im Jahreskreislauf, über Jahrhunderte gewachsenes Brauchtum und Kultur, aber auch den Alltag der Menschen "zwischen tausend Hügeln" zeigt.

ORF III um 20.15 Uhr

 

Land der Berge

Unsere Almen

Lebensgefühl aus den Bergen

Österreichs Almen sind ein prächtiges Stück Kulturland in einer oft feindlichen und unwirtlichen Welt des Hochgebirges. Viele tausend Almhütten wurden und werden seit Jahrhunderten bewirtschaftet. Dieser Film geht der Frage nach welche Bedeutung die Almwirtschaft heute hat und wie die Menschen das Kulturerbe Alm bewahren. Mehrere Almen, in Westösterreich ist der Begriff Alp gebräuchlich, werden quer durch Österreich vorgestellt. Im Bregenzer Wald bewirtschaftet Familie Muxl die Brünnelisegg-Alp.  Auf der Steris-Alp im Großen Walsertal haben sich 16 Alpbesitzer zusammengeschlossen und das "Älplerfrühstück" ins Leben gerufen. Gäste bekommen, bevor sie mit der Wanderung beginnen, regionale Produkte serviert. Für die Hüttenwirtinnen ist somit eine gewisse Wertschöpfung gegeben, die Gäste freuen sich gesunde, biologische Kost genießen zu können.

In Tirol werden die Alp "Im Madlein" im Paznauntal und die Engalm im Karwendelgebirge vorgestellt.  In Salzburg die Kallbrunnalm und die Grieswiesalm, die größte Norikeralm Österreichs. Die Leinacher Kuhalm im Mölltal bietet im Sommer die "Schule auf der Alm". Auf der Teichaml in der Steiermark haben sich die Bauern zu einem Projekt zur Förderung  des Almochsenfleisches zusammengeschlossen. Ein anderes Projekt wurde am Hauser Kaibling gestartet: 800 Schafe weiden hier und verhindern somit Erosionsschäden der Pisten, die für den Wintertourismus wichtig sind.

ORF III um 21.05 Uhr

 

 

Samstag, 14. April

 

Land der Berge

Auf Hütten und Almen im Rosengarten

Zwischen den Vajolettürmen, der Laurinswand und dem Rosengarten liegt ein tiefes Kar mit einem kleinen See. Man nennt die Mulde das "Gartl". Hier befand sich einmal der Eingang zu dem Palast des Zwergenkönigs Laurin, und ringsherum haben die prächtigsten Rosen geblüht. Heute steht hier die Gartlhütte. Valeria Pallotta hat sie vor fünf Jahren gekauft und jetzt, so sagt sie, ist sie die Königin hier oben. Wenn manchmal auf der Gartlhütte ein Bergführer vergeblich auf seinen Kunden wartet, dann schnappt Valeria ihn sich, und sie klettern zusammen zwei oder drei Seillängen.

Drei Seillängen hat der Delagoturm, und diesen haben wir mit Valeria und dem Bergführer Fabio Giongo erklommen. Vom Delagoturm aus sehen wir auf all die herrlichen Orte, die wir für den Film besucht haben.

Wir sehen die Hütte am Tschafon, wo das Essen so gut schmeckt, auch weil alles, was auf der Karte steht, aus dem eigenen Gemüsegarten, aus dem Wald und dem eigenen Stall kommt. Oma Josefine ist 86 Jahre alt und steht immer noch hinter dem Herd.

Wir erahnen von hier oben die Grasleitenhütte, die von drei lustigen Aussteigern und zwei indischen Köchen betrieben wird.

Am Fuße der Nordflanke des Delagoturms, 600 Meter senkrecht unter dem Gipfel, liegt die Haniker Schweige. Klaus und Barbara sind hier der Hirte und die Sennerin. Klaus hütet das Vieh in den grünen Flecken zwischen den senkrechten Felswänden. Früher war er Lastwagenfahrer und hat einiges von der Welt gesehen, "aber noch nie war ich an einem Ort, wo es so schön war wie hier", sagt er.

ORF III um 19.30 Uhr

 

 

Montag, 16. April

 

Lungau - Wildnis im Herzen der Tauern

Umrahmt von den Bergen der Gurktaler Alpen sowie den mächtigen Gipfeln der Hohen und Niederen Tauern bildet der Lungau Salzburgs südöstlichste Region. Die Dokumentation führt in die faszinierende Welt dieser naturnahen Berg- und Tallandschaften und öffnet den Blick für eine weitgehend unberührte Natur – und für Tiergeschichten, die unseren Augen sonst meist verborgen bleiben. Das Ergebnis ist eine Liebesgeschichte: eine Naturdokumentation, die tief in die geheimnisvolle Welt der fünf großen Täler des Lungaus eintaucht. Damit gewährt sie vor der imposanten Kulisse der Lungauer Bergwelt seltene Einblicke in die vielfältige Tierwelt einer grandiosen alpinen Landschaft.

An die 60 glasklare Bergseen, unzählige geheimnisvolle Moore und Feuchtwiesen, dazwischen ein blühendes Hochtal, das vom Himmel aus gesehen fast wie der Abdruck einer Hand erscheint: Es ist nicht einfach, die Geographie des Lungaus kurz und treffend zu beschreiben. Leichter ist es wohl, dieses imposante Gemenge aus schroffen Gipfeln, mächtigen Gebirgsstöcken und sanften Tälern anhand seiner vielfältigen Natur und bunten Tierwelt vorzustellen; denn der Lungau ist nicht nur das Revier stolzer Adler, sondern auch eine wundervolle Kulisse für blitzschnelle Schneehasen, freche Iltisse oder flinke Gämsen. Majestätische Steinböcke präsentieren sich auf dieser Bühne ebenso wie die zierlichen Karmingimpel oder die winzigen Braunkehlchen, die aus dem weiten Afrika zu ihren Nistplätzen gekommen sind.

Die Dokumentation führt durch alle Höhenlagen des Lungaus. Auch durch die Winter in den kargen Gipfelregionen, wo sich das Team auf die Spuren von Schneehase und Schneehuhn geheftet hat. Mehr als 1.500 Höhenmeter unter den höchsten Gipfeln liegt das handförmige Hochtal. Hier kann man die Sommer mit der kunterbunten Singvogelgemeinschaft verbringen, die in den extensiv bewirtschafteten Wiesen und Weidegebieten brütet und den Lungau auszeichnet.

Nicht nur in den Herbstnebeln haftet den unberührten Landschaften des Lungaus ein Hauch von Magie an. Und damit das noch lange so bleiben kann, ist der Lungau seit 2012 Biosphärenpark. Das schützt auch die Longa, die dem Lungau wohl einst den Namen gab. Dieser Fluss darf ungestört und unreguliert im Weißpriachtal mäandern und bietet Tausenden Fröschen, Kröten und Molchen im Frühjahr perfekte Laichplätze. Wer dann durch den Lungau streift, dem öffnet sich die Natur – und überrascht ihn vielleicht sogar mit einem Tête-à-Tête mit Schneehase, Iltis, Gams oder gar den ersten zurückgekehrten Zugvögeln des Jahres. - Online verfügbar von 16/04 bis 16/05

arte um 18.35 Uhr

 

 

Mittwoch, 18. April

 

Land der Berge

Vom Glockner nach Hollywood: Fred Zinnemann

"Der ferne Klang" so nannte Fred Zinnemann die Erinnerung an seine alpinen Wiener Jugendtage. Es ist kein Zufall, dass einer der besten jemals gedrehten Bergsteigerfilme - "Am Randes des Abgrunds"  - von Fred Zinnemann stammt. Selbst ein begeisterter Alpinist, war er Mitglied der jüdischen Sektion des Alpenvereins Donauland, bevor er aus beruflichen Gründen Wien über Paris und Berlin verließ und schließlich auf Empfehlung in den USA landete.  Mit 5 Oscars gekrönt, erfüllte er sich 1982 in seiner letzten Regiearbeit den Wunsch nach einem in den Bergen spielenden Film. In seiner Jugend war Zinnemann nämlich ein ambitionierter Bergsteiger gewesen und schrieb in einem Briefwechsel mit Lutz Maurer, dem Regisseur dieser Dokumentation: "Hie und da träume ich noch immer von der Pallavicini-Eisrinne am Großglockner" , und ein andermal: "Herzlichen Dank für den schönen Enzian", als dieser ihm einen Blumengruß aus den Alpen nach London sandte.

Die Dokumentation zeigt seine Wurzeln,  wichtige Stationen seines Lebens und seine prägende Liebe zu den Bergen. Zinnemann als Mensch und Künstler. Zu sehen sind neben Zinnemann auch Interviews mit seinem Wiener Schul- und Jugendfreund, Billy Wilder, der die Traumfabrik Hollywood ebenso prägte wie er.

Zum 100. Geburtstag eine Erinnerung an Fred Zinnemann ( 19o7- 1997), einen der ganz großen Regisseure Hollywoods, der mit " 12 Uhr Mittag " und " Verdammt in alle Ewigkeit " Weltruhm erlangte,  5 Oscars gewann und bis ans Ende seines Lebens von den Bergen träumte.

ORF III um 21.05 Uhr

 

 

Freitag, 20. April

 

Kitzbühel und das Alpbachtal

Die Kitzbüheler Alpen in Tirol zählen zu den schönsten Urlaubsregionen Österreichs. Inmitten sanfter Grasberge und am Fuß des berühmten Hahnenkamms liegt die renommierte Sportstadt Kitzbühel, Austragungsort des weltberühmten Weltcup-Skirennens auf der Streif und Heimat von Ski-Legende und Schlagersänger Hansi Hinterseer.

hr-fernsehen um 20.15 Uhr

 

Berge, Seen und wilder Wald – Traumziele in Bayern

Eingebettet zwischen steilen Berghängen und zu Füßen des sagenumwobenen Watzmanns liegt der Königssee. Er gilt als einer der schönsten Alpenseen. Nicht weit entfernt liegen mit Bad Reichenhall und Berchtesgaden zwei weitere Besuchermagnete der deutschen Alpen. Wer lieber einen Blick aus luftiger Höhe auf den Südostzipfel Bayerns werfen möchte, kann dies bei einem Besuch des Kehlsteinhauses tun. Es liegt als Dokument der nationalsozialistischen Architektur auf einem exponierten Felsen in 1.834 Meter Höhe und ist nur zu Fuß oder mit Spezialbussen über eine abenteuerliche, aus dem Felsen des Kehlsteins gesprengte Straße zu erreichen.

hr-fernsehen um 21.00 Uhr

 

 

Samstag, 21. April

 

Dolomiten - Ein Blick für die Ewigkeit

Die letzten Bergbauern der Dolomiten und die Landschaft, die sie geprägt hat. Diesen Schatz hat Fotograf Kurt Moser für sich entdeckt.

Der 94-jährige Bergbauer Sepp ist in seinem Leben gerade mal bis ins Nachbartal gekommen. Er gehört zu den besonderen Menschen, die Moser für die Ewigkeit auf große Glasplatten bannt.

Es ist noch gar nicht lange her, da hat der Fotograf Moser als Kriegsreporter flüchtige Momente festgehalten. Er reiste rastlos vom Kosovo bis nach Afghanistan. Jetzt nimmt er sich tagelang Zeit für ein einziges Foto, verwendet eine uralte Technik.

Er trifft Menschen in seiner Heimat, die es wie er langsamer angehen lassen. Dazu gehört auch sein Freund, der berühmte Bergsteiger Hans Kammerlander. Auch er braucht nicht mehr die Herausforderung, irgendwo auf der Welt einen Achttausender zu erklimmen.

NDR Fernsehen um 12.15 Uhr

 

 

Sonntag, 22. April

 

Bergauf - Bergab

Das Magazin für Bergsteiger

Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

 

 

Sonntag, 22. April

 

Spuren im Stein - Das Allgäu

Das Allgäu ist eine der bekanntesten Regionen Deutschlands. Berge, Seen, Kühe und Käse fallen jedem ein, wenn er an das Allgäu denkt. Die Moderatoren Lena Ganschow und Sven Plöger begeben sich auf Spurensuche nach den geologischen "Erfolgsfaktoren" des Allgäus und finden verblüffende Antworten auf Fragen wie diese: Wohin führte die erste Fahrt ins Blaue? Was macht eigentlich ein Käseschmierer? Was hat ein Fingernagel mit den Alpengipfeln zu tun? Wie wird man Adlerkönig? Bei all dem spielt die Geologie eine wichtige Rolle. Die Landschaft zwischen dem Alpenhauptkamm und den Seen, Mooren und Hügeln des Alpenvorlands ist geprägt von zwei geologischen Großereignissen: Der Alpenauffaltung im Zuge des Aufeinandertreffens von zwei tektonischen Platten und der landschaftsbildenden Kraft der Gletscher während der letzten Eiszeit vor über 10.000 Jahren.

SWR Fernsehen um 20.15 Uhr

 

 

Mittwoch, 25. April

 

Unsere wilde Schweiz

Der Aletschgletscher

Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen.

Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna.

3sat um 21.45 Uhr

 

 

Mittwoch, 2. Mai

 

Abenteuer Alpenüberquerung

Eine Alpenüberquerung zu Fuß – die Reise führt vom Tegernsee nach Sterzing in Südtirol, wobei grandiose Alpenblicke inklusive sind.

Einmal zu Fuß über die Alpen wandern – für viele ein unvorstellbarer Gedanke, für andere dagegen eine willkommene sportliche Herausforderung. In der Tat sollte man als Wanderer schon einigermaßen geübt und ausdauernd sein, aber der Weg vom Tegernsee nach Sterzing in Südtirol ist die wohl "einfachste" Möglichkeit, einmal von Nord nach Süd über den kompletten Alpenhauptkamm zu wandern. Denn im Gegensatz zu anderen bekannten Routen, wie dem Europäischen Fernwanderweg E5 oder der Strecke München-Venedig, die über teilweise sehr schwierige Bergwege führen, bleibt diese Tour auf eher leichten und mittelschweren Wegen. Dabei muss man aber keineswegs auf grandiose Ausblicke verzichten, wie etwa rings um den Achensee oder beim Durchqueren der mächtigen Zillertaler Alpen. Inzwischen wird diese Route auch als organisierte Wanderung mit reservierten Unterkünften und Gepäcktransport angeboten, wobei auch einmal ein Stück mit dem Linienbus oder mit der Dampfbahn zurückgelegt wird. So kommt neben sportlichem Einsatz auch der Genuss nicht zu kurz. Filmautorin Monika Birk hat mit ihrem Team eine Gruppe Wanderer bergauf und bergab begleitet.

Bayerisches Fernsehen um 11.55 Uhr

 

 

Freitag, 4. Mai

 

Österreich - Land der grünen Grenzen

Acht österreichische Bundesländer grenzen direkt an fremdes Staatsgebiet: entlang dieser Staatsgrenzen unternimmt die Dokumentation eine fast 3000 Kilometer lange Reise. Eine Reise, die durch fast unzugängliche Naturparadiese führt, aber auch Geschichten von Plätzen erzählt, die täglich von tausenden Menschen und Autos passiert werden. Es sind berührende Geschichten von Tieren und Menschen, deren Alltag die Grenze ist.

3sat um 13.45 Uhr

 

 

Freitag, 4. Mai

 

Alpenseen - Stille Schönheit

Neben den Bergen ist das Wasser der größte Reichtum Österreichs. Quellen, Bäche, Teiche, Seen und Flüsse haben über Tausende von Jahren die Landschaft geformt. Die "Universum"-Dokumentation "Alpenseen - Stille Schönheit" zeichnet die Wege des Wassers nach - vom Gletscher ins Tal und durch die Berge zur Quelle - und beschreibt die Schönheit der naturbelassenen kleineren Seen mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Jeder Alpensee hat seine eigene Geschichte. Es geht um verwunschene Felsen, spektakuläre Unterwasserwelten, Drachen, uralte Fischarten, aber auch um Höhlenforscher und die moderne Wissenschaft.

3sat um 15.25 Uhr


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