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Thomas Rambauske: Wienerwald-Abenteuer

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Zwischen den Welten
Reblaus Radl-Weg

Reblaus-Radl-Weg

Radwanderung, Wein-/Waldviertel (NÖ), Juni 2018, Text/Bilder: © Thomas Rambauske

Mit dem Nostalgiezug "Reblaus-Express" von Retz nach Drosendorf tingeln und am Reblaus Radl-Weg 40 km zurückrollen und damit zwei Mal die Reize des Wein- und des Waldviertels erleben – das ist die Grundessenz dieses unschlagbaren Familien-Abenteuers.

Die Route

Mit dem Reblaus-Express nach Drosendorf
Mit einem ohrenbetäubenden Quietschen setzt sich der Reblaus-Express in Bewegung und setzt zu seiner kleinen, aber feinen Reise durch das Grenzgebiet zwischen Wald- und Weinviertel an. 1,5 Stunden werden wir durch Weinrieden, Wälder und durch die Feldweiten des Waldviertels tingeln, vielleicht mit einem Glaserl "Gspritzten" in der Hand, auf jeden Fall aber mit staunenden Augen für das, was an den Fenstern vorbeiziehen wird.
Rührig der Empfang am Retzer Bahnhof: Schaffner Alfred Polt begrüßt uns persönlich und weist uns ein. Ein anderer Schaffner nimmt die Fahrräder im Empfang und verstaut sie im letzten Waggon. Wir nehmen in altertümlichen Abteilen Platz: die Sitzbänke und Ablagen aus Holz, die Pölster aus Stoff, dazu die gemütlich enReblaus-Expressge Atmosphäre von anno dazumal und der Geruch wie auf Omas Dachboden – nicht nur ein Erlebnis für Eisenbahnfans.
In einer weiten Schleife verlassen wir Retz und durchqueren malerische Weinrieden und Hügel. Immer wieder bietet sich ein herrlicher Blick auf die Weinstadt und deren Wahrzeichen, die Windmühle, an besonders klaren Tagen erkennt man sogar die Kleinen Karpaten. Wer will, steigt auf die offenen Plattformen zwischen den Garnituren, um die malerische Landschaft hautnah an sich vorbeiziehen zu spüren, oder man nimmt im "Heurigenwaggon" Platz, wie der Speisewaggon auch bezeichnet wird. Mit Leidenschaft und ein wenig Stolz kredenzen hier die Winzerfamilien der Region ihre Spezialitäten und Köstlichkeiten. Der Kellner kommt aber auch gerne zum Sitzplatz, um die Kostprobe des hiesigen Weins zu servieren – auch dem wohnt ein ganz besonderer Charme inne.
Der Zug knirscht und quietscht, dass es wehtut in den Ohren – aber das ist schließlich die Musik der alten Zeit. Der planmäßige Betrieb auf derReblaus-Express exakt 39,835 km langen Strecke wurde im Jahre 1910 aufgenommen. Seit damals verbindet der Reblaus-Express das Wein- mit dem Waldviertel und führt über Hügel und durch Senken, vorbei an Weingärten, Äckern und durch Wälder zu zahlreichen interessanten Kulturstätten und Naturschönheiten Niederösterreichs.
Das Service ist rührig. Vor allem, wenn der Schaffner vorne im Waggon steht und mit lauter Stimme das Geknirsche und Gequietsche des Zugs zu übertönen versucht. Bemüht unterrichtet er die Passagiere von jenem großen Moment, in dem wir vom Wein- ins Waldviertel überwechseln, erklärt die Landschaft und dass wir bis zum Ziel in Drosendorf einen Höhenunterschied von 550 Metern absolvieren werden bei eisenbahntechnisch schon erheblichen Steigungen bis 29‰.
12.5% Promille hat jedenfalls der Veltliner, den wir im "Buschenschank auf Schienen" verkosten, wie Alfred den Nostalgiezug auch nennt. Keine Sünde hier, denn Wein sei hierzulande kein Alkohol, sondern ein "Lebensmittel", klärt er uns auf. HessendorfDas glaubt man ihm zwischen den letzten Weinrieden, die wir passieren.
Die Erlebnisbahn sorgt für eine nostalgische und abwechslungsreiche Fahrt durch besonders hübsche Landstriche des Wein- und Waldviertels. Im Waldviertel fällt die Strecke durch Felder und an einem Waldrand verlaufend wieder etwas ab und erreicht die Senke vom Waschbach. Ab hier durchqueren wir Ackerland, ehe die Bahnlinie in das Tal der Fugnitz abfällt und kilometerweit traumhaft schön durch Wald und Flur und schließlich vorbei an Feldern und Fischteichen zum Anglerparadies Hessendorf (siehe Bild rechts) rollt.
Zwischenstopp.
Die während der Anglersaison (Mitte April bis zum 1. Sa. im Oktober) bewirtschaftete "Schutzhütte" dieser idyllisch gelegenen Teichanlage lädt zum erholsamen Verweilen in angenehmer Atmosphäre ein. An den vier Teichen sitzen Hobby-Angler und holen aus dem Wasser, was Schuppen und Flossen hat.
Nach 30 Minuten geht’s weiter durch dichten Wald und Kartoffelfelder bis Langau, das sich auf aktive Freizeitgestaltung spezialisiert hat und einen großen Schwimmsee sein eigen nennt. So zieht die Landschaft an uns vorbei, eine liebliche Kulisse, die wir kurze Zeit später auch in anderer Weise durchqueren werden.
Nach zügiger Fahrt durch weite Felder und kurzem Gefälle durch Wald erreichen wir nach einem engen Bogen die Haltestelle Geras-Kottaun.

Geras

Nach kurzem Ausblick auf Geras mit seinem 1153 gegründeten Prämonstratenser–Chorherrenstift und einem großen Fischteich geht’s neuerlich durch Wald, dann durch Felder zum höchsten Punkt der Fahrt, dem Bhf. Zissersdorf. Nun strebt unsere Bahn oberhalb von Fischteichen durch Äcker, kurz durch Wald und über Wiesen ihrem Ziel entgegen: Drosendorf. Während der Einfahrt in den Bahnhof bietet sich auf der rechten Seite ein kurzer Ausblick über die Altstadt mit der schönen Pfarrkirche auf einem Hügel im Tal der Thaya. Die historische Kleinstadt wird einerseits von einer Stadtmauer, andererseits von der Thaya umringt – uneinnehmbar in früheren Zeiten, unglaublich reizvoll heute (mehr Infos zu Drosendorf siehe Infokasten).
Mit der Betreuung durch die Schaffner ist’s aber nicht vorbei in Drosendorf. Alfred Polt schart alle Radfahrer, die nun über die Kamp-Thaya-March-Radweg oder den Reblaus Radl-Weg nach Retz zurückkehren wollen, um sich, um ihnen anhand eines „Schummelzettels”, wie er seinen handgemalten Routenplan nennt, zu erklären, auf was bei der Rückfahrt zu achten ist, wo Abkürzungen möglich sind, welche Einkehrmöglichkeiten offen stehen und wo die Schwierigkeiten der Tour liegen. Eine davon erwarte den Radler gleich zu Beginn – die Königsetappe! –, nämlich die einzige ernstzunehmende Steigung auf den Galgenberg. Zu guter Letzt gibt uns Polt noch seine eigene (!) Telefonnummer mit, damit man ihn um Rat fragen könne, falls man sich verirrt hätte.

Am
Reblaus Radl-Weg retour
Jetzt also den Rucksack geschultert, den Helm aufgesetzt und ab durch die Mitte! Vom Bahnhof rollen wir in nö Richtung abwärts bis zu einem Kreisverkehr, nehmen die erste Ausfahrt, und rollen weiter abwärts durch die Altstadt von Drosendorf (siehe Attraktion abseits der Strecke).  Vis á vis vom Gasthaus "Zur Hammerschmiede" biegen wir nach rechts ab und treten zur ersten und einzigen Steigung auf den Galgenberg an. Die ersten Kilometer begleiten wir dabei auch die Route des Kamp-Thaya-March-Radweges (KTM). Kurz vor einer Kuppe lenken wir das Gefährt nach rechts auf eine Nebenfahrbahn, um dann erstmals durch offene Feldlandschaft zu gleiten. Ab dem eindrucksvollen Roten Kreuz (Unterstand) am Galgenberg geht es bergab bzw. eben dahin – und das bis zum Ende der Tour. So gleiten wir am Waldrand sehr genussvoll dahin bis zu einem Kapellchen, nach wir rechts auf eine Landstraße nach Wolfsbach einschwenken. An dessen Ortsende biegen wir nach rechts, kurze Zeit später abermals nach rechts. Nur ein paar Minuten auf der L1167, bis wir zu einer entscheidende Stelle geraten: Wer einen – lohnenden! – Umweg (1 Stunde) über Geras in Kauf nehmen will, bleibt auf der Landstraße und fährt geradeaus weiter. Gleichzeitig trennen wir uns auch von der KTM-Strecke, die nach links, also nach Osten Richtung Langau weiterzieht. Wer auf der Hauptroute des Reblaus-Radl-Wegs bleiben will, bleibt auch dem KTM treu.

Reblaus-Radlweg

Wir wollen aber wollen das berühmte Stift von Geras sehen, weswegen wir nach einem kurzen Bergab schon in Kottaun einrollen und an der Kirche vorbei wieder ganz kurz bergauf den Ort verlassen. Weiter am Waldrand und auf der Landstraße am Bahnhof von Geras-Kottaun vorbei, hier auch über die Schienen und kurze Zeit später über die Bahnstraße bis zur Hauptstraße, die uns nach links bis zum eingang in das Stift von Geras führt. Wieder aufgesessen folgen wir der Hauptstraße, bis nach links die Langauer Straße abzweigt. Ihr folgen wir am Klosterteich vorbei bis zur B30, in die wir nach rechts einschwenken. Nur wenige Pedaltritte später biegen wir den Wegweisern folgend auf eine Schotterstraße ein. Auf diesem Feldweg Richtung rollen wir Richtung Hubertuskreuz, wobei wir rechts von uns dem Oberhofteich sehen. Nach wenigen Minuten auf dem Feldweg biegt der Reblaus Radlweg nach links ab, wir folgen ihm bis zur B30. Hier müssen wir uns entscheiden: Entweder auf der Bundesstraße direkt nach Langau oder die Straße übersetzend wieder nach Kottaun und von dort nach Langau. Mehrzeit: ca. 30 Minuten. In Langau landen wir wieder auf der B30, der wir Richtung Südosten folgen, bis wir – geradeaus bleibend – in die Oberhöfleiner Straße gelangen. Dieser folgen wir, bis wir die Schienen des Reblaus-Expresses überqueren. Reblaus-ExpressSofort darauf nach links auf der Hessendorfer Straße nach Hessendorf. Den Ort durch- und danach die Gleise überquert gelangen wir bald ins Anglerparadies Hessendorf – zum zweiten Mal heute. Vielleicht diesmal eine Räucherforelle bestellen? Ja, zahlt sich aus!
Wieder aufgesessen radeln wir zwischen den Teichen und Schienen bis zu einem Bahnübergang bei einem Hochstand. Danach folgen wir dem Feldweg parallel zum Gleis bis zum Agrarweg nach der aufgelassenen Haltestelle „Oberhöflein“. Nach links abbiegend, übersetzen wir neuerlich die Gleisanlage. Auf der linken Seite befindet sich ein Gatter mit Rot- und Damhirschen. Wir bleiben weiter den Schienen treu, bis wir uns von ihnen trennen und stattdessen der Fugnitz anschließen. Nun durch freie Feldlandschaft bis zu einer Straßenkreuzung mit einer markanten Nepomuk-Statue, wir bleiben geradeaus und kommen nach Fronsburg, das für sein Schloss (nicht zu besichtigen) bekannt ist. Unter dem Schlossberg befindet sich eine weitere Straßenkreuzung, wo wir uns abermals entscheiden müssen: Entweder wir steuern Weitersfeld an, um uns im dortigen Freibad zu erfrischen, oder wir bleiben der Richtung treu, aus der wir gekommen sind, und peilen Pleißing an. Dorthin geradeaus weiter über Felder, bis wir wieder die Schienen übersetzen, ihnen dann nach links folgen, bis wir uns von ihnen trennen und nach Pleißing gelangen. Der nun folgende Abschnitt gehört sicher zu den reizvollsten, weil wir ausschließlich durch ebenes Gefeld gleiten – was gefällt. Die herrliche Weite und die Luftigkeit der Waldviertler Landschaft kommt uns wie ein grünes Meer vor, durch das wir ohne jede Anstrengung segeln dürfen. Das macht Spaß, solange uns der Wind anschiebt. Kommt er uns entgegen, sieht‘s anders aus. Wie auch immer, nach typisch Waldviertler Manier surfen wir dahin und sehen uns an der Unendlichkeit der Landschaft satt.

Reblaus

Nach Pleißing queren wir die Schienen nach Waschbach. Nun schon im Weinviertel gleiten wir durch offene Felder Richtung Niederfladnitz. Kurz davor treffen wir wieder auf eine Landstraße und den KTM-Radweg, dem wir nun bis Retz folgen. Wir biegen nach rechts in die Landstraße ein, passieren den Fiedlerteich und erreichen Niederfladnitz. Nun den Schildern nach und  gemeinsam mit dem KTM-Radweg auf schwungvoll gewundenem Weg zwischen Feldern über die Windmühläcker nach Hofern. Nach einem Gleisüberquerung ein Unterstand, ein kurzes Bergaufstück, ehe es auf asphaltiertem Radweg nach langer Zeit wieder durch schattigen Wald geht – und bergab! Nur mehr bergab! Die 6 km lange Gefällestrecke durch Weinrieden samt großartigem Fernblick ist Retzder Lohn für die Mühe auf dem Reblaus Radl-Weg. Wer kurz vor Retz zur Windmühle, dem Wahrzeichen von Retz, abbiegt (5 Minuten), hat bei günstigem Wetter eine großartige Fernsicht zu den Alpen mit dem Schneeberg, den Leiser Bergen und den Kleinen Karpaten in der Slowakei.
Nach der Besichtigung der Windmühle geht es noch ein kleines Stück bergab und wir fahren auf der Windmühlgasse in der Weinmetropole Retz ein. Von der Windmühlgasse gelangen wir in die Kirchenstraße, der wir über einen Kreisverkehr (gerade aus!) bis zur nach rechts abzweigenden Pfarrer Josef Schnabl Gasse folgen. Diese mündet in die Landesbahnstraße, die uns nach rechts zum Bahnhof führt.

Attraktionen auf der Strecke

Drosendorf
Das auf einer Felsnase erbaute mittelalterliche Drosendorf an der Thaya ist die einzige Stadt Österreichs, die von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. Das 1,7 km Mauerwerk ist von zwei Stadttoren unterbrochen und von 14 Türmen begrenzt. Geschützt von einer doppelten Wallanlage und umflossen von der Thaya, die die Stadt zusätzlich von ihren Feinden abschirmte, hielt die Stadt 1278 selbst dem Ansturm durch den böhmischen König Ottokar II. stand.
Ein Spaziergang um die Promenaden wird zu einer Zeitreise mit Ausblick ins Thayatal. Der Promenadenrundweg entlang der Mauer, den Zinnen 14 Türmen wird zu einer Zeitreise mit Ausblick ins Thayatal.
Neben der Stadtmauer sind auch die barocken Fassaden und die alten Bürgerhäuser um den Hauptplatz sehenswert. Inmitten des Parks stehen die Martinskirche und daneben der Fingerzeiger der weltlichen Macht – der Pranger. Kleine Gassen führen ins „Hintaus„ der Stadt und schattige Wege in die Altstadt an der Thaya, in der ehemalige Sommerfrischevillen von großen Obstgärten umgeben sind.
www.drosendorf.at

Retzer Windmühle
Das Wahrzeichen von Retz steht weithin sichtbar oberhalb der Stadt. Die heutige Windmühle wurde zwischen 1853 und 1855 anstelle einer 1772 hölzernen Bockwindmühle erbaut. Seit 2010 ist die Windmühle nach Restaurierung durch holländische Mühlenbauer wieder wie in historischer Zeit betriebsfähig und dreht und mahlt heute wieder – als einzige betriebsfähige, vollständig eingerichtete Windmühle in Österreich. Die alte, denkmalgeschützte Getreidemühle wird ausschließlich mit Windkraft betrieben und mahlt auf traditionelle Weise Getreide zu Mehl.
Information und Gruppenanmeldung bei der Tourismusinformation Retz am Hauptplatz 30 oder unter Tel.: +43 (0)2942/2700
www.windmuehle.at

Retz
Die "Perle" des Weinviertels, wie die Weinstadt Retz auch genannt wird, blickt auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurück, ist aber auch Dreh- und Angelpunkt der Region. Überaus reizvoll ist die Stadtmauernstadt mit seinem historischem Flair, dem bezaubernden Hauptplatz, seinen majestätischen Bauten, den verwinkelten Gässchen und mittelalterlichen Stadtmauern, hinter denen die malerische Weite des Weinviertels beginnt.
Der Hauptplatz von Retz ist einer der schönsten und größten Marktplätze Österreichs. Schaut man sich die Kulisse an, das Verderberhaus im venezianischen Renaissancestil, die Barock- und Biedermeierbauten, wird man an eRetzine südländische Piazza erinnert. Ins Auge fällt auch das 1576 errichtete Sgraffitohaus mit seinen 120 Bilddarstellungen aus der griechisch-römischen Mythologie, aus dem Alten Testament und die Lebensalter des Menschen (siehe Bild rechts). Am Hauptplatz auch der Pranger und die Dreifaltigkeitssäule.
Retz gehört auch zu den Stadtmauernstädten Niederösterreichs, eindrucksvoll die Tore wie das Nalbertor und das Znaimertor, der Haberfelderturm und der Stadtwall im Umkreis des Stadtparks. All das lässt sich am "Stadtmauer-Rundweg" mit 13 Stationen erwandern.
Auch unterirdisch kann in Retz gewandert werden, nämlich durch den Retzer Erlebniskeller. Sagenhafte 21 km lang und 30 m tief ist dieser größte zusammenhängende Weinkeller Mitteleuropas, wo noch bis vor 70 Jahren ein Großteil der Weinbestände der Gegend gelagert wurden. Im Rahmen einer Führung lässt sich unter dem Stadtkern von Retz unterirdisch ein überirdisch gutes Abenteuer erleben.
www.retz.gv.at

Daten und Fakten:
Kombination Bahnfahrt – Trekkingtour, je nach Länge leicht bis mittel
Mit Geras und mit Weitersfeld:
4 Std., 48 km, 300 hm (siehe GPX-Track!)
Mit Geras, ohne Weitersfeld (wie Beschreibung):
44,5 km, 3 ¼ Std.
Ohne Geras, aber mit Weitersfeld:
38 km, 3 ¼ Std.
Ohne Geras und ohne Weitersfeld:

35 km, 2 ½ Std.
Verlauf:
Start der Bahnfahrt mit dem Reblaus-Express:
Retz Bahnhof (Abfahrtszeiten Stand 2018: 31. März bis 29. April: 10:25 und 14:25 Uhr; 1. Mai bis 28. Oktober, nur an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen: 9:25, 13:25, 16:25 Uhr
Fahrpläne siehe www.reblausexpress.at
Überfahrt nach Drosendorf, dem Ausgangspunkt der Radtour (ca. 1,5 Std.)
Hinweis: Da der Reblaus-Express u. a. im Anglerparadies Hessendorf, Langau und Geras hält, kann natürlich auch verkürzt von dort gestartet werden ...
Route:
Drosendorf (423 m, Bahnhof) – Drosendorf Altstadt – Galgenberg (467 m) – Wolfbach (480 m) – [Kottaun – Geras, 460 m] – Kottaun – Langau (450 m)– Hessendorf – Anglerparadies Hessendorf – Fronsburg (403 m) – [Weitersfeld, 441 m] – Pleißing (384 m) – Waschbach – Niederfladnitz – Hofern (405 m) – Retz (252 m)
Gesamthöhenmeter der hier vorgestellten Tour:
Pfeil up Pfeil down 300
Gesamtfahrzeit (in Stunden):
Pfeil up Pfeil down siehe oben
Sreckenlänge:
siehe oben
Schwierigkeiten:
fahrtechnisch keine, da keinerlei steile Trailpassagen zu bewältigen sind; das einzige ernstzunehmende "Kriterium" ist die erste Steigung von Drosendorf zum Galgenberg hinauf, ansonsten hat man es fast nur mit ebenem bzw. abwärtsgerichtetem Gelände zu tun.
Bewertung:
Family-Strecke, Kinder ab 12, E-Bike-tauglich
Attraktionen:
erlebnisreiche Bahnfahrt mit Nostalgiezug und Heurigenwaggon; Stadtmauerstadt Drosendorf, Stift Geras, Freizeitzentrum und Freizeitmuseum in Langau, Anglerparadies Hessendorf, Stadtmauerstadt Retz, viele genussvolle Feldpassagen und idyllische Winkel
Einkehrmöglichkeiten:
Mehrere Möglichkeiten in Drosendorf, Gasthaus Zur Hammerschmiede nach Drosendorf, Schüttkasten in Geras, mehrere Möglichkeiten in Langau, Schutzhütte im Anglerparadies Hessendorf, Traudes Café und Gasthaus Zum weißen Rössel in Weitersfeld, Gasthaus zum Thayatal in Waschbach, viele Möglichkeiten in Retz
Karte und GPS-Track:
Infos und Links:
Retz (www.retz.gv.at): Nächtigung, Einkauf, Rad-Verleih, Bademöglichkeiten
Drosendorf (www.drosendorf.at): Nächtigung, Einkauf, Rad-Verleih, Bademöglichkeiten ...
Reblaus-Express: www.reblaus-express.at

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