www.BergNews.com
www.bergnews.com www.bergnews.com

Thomas Rambauske: Wienerwald-Abenteuer

Follow us to facebook

TV-Tipps für Bergfreunde
Ein Service von www.landderberge.at

Samstag, 1. September

Die Alpen im Wandel - Leben und Arbeiten im Steilen
An den steilen Hängen der Alpen zu leben und zu arbeiten, ist mühsam und gefährlich. Nur noch wenige Landwirte sind bereit, die Wiesen zu mähen. Andere hingegen, wie der Wegmacher, haben gerade durch die Steilheit ihren Beruf gefunden. Und wiederum andere sind fasziniert von den im Steilen lebenden Steinböcken und versuchen sie zu schützen.
Caro Matzko und Gunnar Mergner besuchen einen ehemaligen Jäger, der sich der Hege des "Königs der Berge" verschrieben hat und sich nicht scheut, wochenlang den Tieren durch die steilen Berghänge Tirols zu folgen.
Bayerisches Fernsehen um 6.00 Uhr (die Sendung ist auch am Montag, 3. September, um 5.45 Uhr auf arte und am Dienstag, 4. September, um 16.30 Uhr auf ARD-alpha zu sehen)

Kühle Schönheiten - Alpenseen
Aufgefaltet vor Jahrmillionen durch Erdplatten, die aneinanderstoßen, werden die Alpen auch geprägt von Sturzbächen, Strudeln und Wasserfällen, die an den Felsen nagen. Das Wasser frisst spektakuläre Höhlen ins Gebirge und lässt dort zauberhafte Tropfsteine wachsen. 5.000 Gletscher gibt es im Gebirge - noch, denn der Klimawandel lässt sie schmelzen.
MDR Fernsehen um 13.15 Uhr

Land der Berge
Sommer auf der Reiteralpe - Eine grenzenlose Gemeinschaft
Seit Generationen bewirtschaftet die Familie Hochleitner ihren Bergbauernhof am Reiteralp-Massiv im österreichischen Pinzgau. Und jedes Jahr treiben sie und andere Reiter Bauern für einen kurzen, schönen Sommer lang ihre reinrassigen Pinzgauer Kühe hinauf auf die Hochalm. Dort oben, zwischen Trollblumen, Arnika und Enzian, verläuft die Grenze: auf österreichischer Seite das Naturschutzgebiet Kalkalpen, auf bayerischem Gebiet der Nationalpark Berchtesgaden.
Dort weiden die bayerischen Bauern ihr Vieh, und bilden dann mit den Österreichern eine Weidegemeinschaft. Waltlbauer Richard Hochleitner ist der gewählte Almherr und bestimmt die Geschicke der Gemeinschaft. Man versteht sich: Jeder hilft jedem, jahraus, jahrein. Natürlich gilt dieses Motto auch für die bayerischen Gebirgsjäger und die Soldaten aus fernen Ländern, die auf der Reiteralpe ihren Hochgebirgsübungsplatz haben.
Zum Almfest treffen sich alle auf der Neuen Traunsteiner Hütte und werden von Wirtin Maresi Herbst bestens versorgt.  Bei den Kletterern und Bergsteigern, die ihre Touren von der Hals-Alm aus in Angriff nehmen, ist eine Spezialität, nämlich Schüsserlkas, den es nur hier gibt, besonders gefragt. Und wenn das eine wie das andere Tagwerk vollbracht ist, gönnen sich Bergbauern, Soldaten, Alpinisten und Touristen gerne ein Stamperl  Zirbenschnaps.
ORF III um 19.25 Uhr

 

Sonntag, 2. September

Terra X
Tatort Matterhorn
Bei der Erstbesteigung des Matterhorns im Juli 1865 stürzen vier Männer in den Tod. War es ein Unglück? Sabotage? Gar Mord? "Tatort Matterhorn" untersucht eines der letzten Rätsel der Alpen.
150 Jahre nach der dramatischen Erstbesteigung des Matterhorns sollen forensische Untersuchungen und eine persönliche Spurensuche den Fall aufklären. Eine aufwendige Expedition rekonstruiert, was am Berg damals geschah. Mit überraschenden Erkenntnissen.
Von jeher zieht es die Menschen in seinen Bann: das Matterhorn - der gefährlichste Berg der Alpen. Mit seiner markanten Silhouette liegt es auf der Grenze zwischen Schweiz und Italien.
Selbst als Anfang des 19. Jahrhunderts alle Alpengipfel erobert wurden, galt das Matterhorn noch lange als uneinnehmbar. Erst im Juli 1865 machten sich rivalisierende Teams verschiedener Nationen an den Aufstieg.
Die britisch-schweizerisch-französische Seilschaft erreichte den Gipfel von der Nordseite her als Erste. Vor den Italienern, die vom Süden her kamen. Doch beim Abstieg stürzten vier der sieben Gipfelstürmer in den Tod.
Die Überlebenden - der ehrgeizige Brite Edward Whymper und die beiden Schweizer Peter Taugwalder und sein Sohn Peter jr. - schaffen es, heil ins Tal zu gelangen.
Ein Gericht soll die Sache aufklären. Man glaubt der Darstellung Whympers, der 19-jährige, noch unerfahrene Brite Douglas Hadow sei abgerutscht und hätte die anderen mit in die Tiefe gerissen.
Dann kommen Gerüchte auf. Es heißt, Taugwalder senior habe bewusst ein zu dünnes Seil gewählt. Journalisten behaupten sogar, Whymper hätte das Seil zerschnitten, um sein eigenes Leben zu retten.
Der britische Abenteurer Pen Hadow, selbst Polarwanderer und Urgroßneffe des Absturzopfers Douglas Hadow, will wissen, was wirklich geschah.
Warum wurde sein Vorfahre, der für sein eigenes Leben eine wichtige Rolle spielt, so lange zum Sündenbock gemacht? Für die Spurensuche werden Seile nachgebaut und einem Test unterzogen. Historiker, Bergsteiger und ein Strafrechtler kommentieren den Fall. Hadow inspiziert die Absturzstelle und recherchiert alte Akten. Mit erstaunlichen Erkenntnissen.
"Tatort Matterhorn" ist ein spannender Krimi im Hochgebirge. Die Autoren Tilman Remme und Gieri Venzin rekonstruieren das Drama der Erstbesteigung minutiös. Gedreht wurde auch auf dem Gipfel des Matterhorns.
ZDFneo um 10.20 Uhr

Die Alpen im Wandel - Die Lawinenwarner
Sie müssen schnell und zuverlässig arbeiten und im Winter jeden Morgen, bei jedem Wetter, um fünf Uhr raus: die Männer und Frauen des Lawinenwarndiensts. Pünktlich um halb acht am Morgen muss nämlich der Lawinenlagebericht veröffentlicht werden, also das Bulletin, das Skifahrer, aber auch Gemeinden, Skiliftbetreiber und Hüttenwarte vor Lawinen warnt. Kein leichter Job, immerhin geht es hier um Menschenleben. Aber wie entsteht ein solcher Bericht eigentlich? Und wie ist er zu interpretieren? Mit welchen Methoden und welcher Technik arbeiten die Lawinenwarner? Und kann man mit dem Wissen des Lawinenlageberichts auch ungefährdet ins ungesicherte Gelände?
Die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner reisen diese Woche kreuz und quer durch die europäischen Alpen und sind heute bei den Lawinenwarnern zu Gast, die auch im Sommer für gesicherte Wanderrouten sorgen.
ARD-alpha um 18.45 Uhr

Bergauf - Bergab
Das Magazin für Bergsteiger
Redaktion: Steffen Lunkenheimer
Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

Unter unserem Himmel
Ein Alpsommer im Kleinwalsertal
Das Kleinwalsertal liegt im österreichischen Vorarlberg, ist aber nur von Bayern aus, über eine einzige Straße, zu erreichen. Streng genommen handelt es sich beim Kleinwalsertal um eine Sackgasse, die in den Bergen endet. Den Namen verdankt die Region den Walsern, die im 13. Jahrhundert den Weg über die Berge nahmen. Sie brachten das Wissen mit, wie hoch gelegene Gebiete zu bewirtschaften sind. Heute ist das Tal touristisch geprägt, doch je höher die Lage, umso ursprünglicher und einsamer wird die Landschaft.
Das Filmteam besucht drei hoch gelegene Alpen und ihre Bewohner und bleibt dort oben bis zum Viehscheid. Denn dann wird es Zeit für die Hirten und ihre Tiere, wieder ins Tal hinabzusteigen.
Mit 284 Tieren hat Wolfgang Ott die bei weitem größte Herde im ganzen Tal zu hüten. Sein Gebiet zählt zu den ältesten zusammenhängenden Hochweiden der Alpen. Der Tradition nach muss er mit dem Vieh bis spätestens St. Bartholomä ins untere Lager ziehen. Der 24. August gilt als Stichtag. Danach kommt Schnee, heißt es bei den Hirten. Für Hannes Appelt ist es der erste Sommer hier in den Bergen des Kleinwalsertals. Zwei Jahre lang hat er nicht mehr als Hirte gearbeitet, um den Sommer über nicht von seiner Tochter getrennt zu sein. Jetzt ist Leni drei Jahre alt und groß genug, ihn auf die Innere Stierhofalpe zu begleiten.
Etwas tiefer, im Wildental, liegt die Alpe Kuhgehren. Sie ist auch für ungeübte Wanderer leicht zu erreichen. Schon als kleines Mädchen hat Lisa Hiesinger hier ihre Sommerferien verbracht. Jetzt ist sie die Hüttenwirtin.
Bayerisches Fernsehen um 19.15 Uhr

 

Montag, 3. September

Die Wiener Alpen - Unterwegs mit Freunden
Das Gebiet erstreckt sich über die Bucklige Welt, das Wechselland, die Semmering - Rax - Schneeberg Region und das Schneebergland. In einer Rundreise stellt der Film Menschen vor, die sich der Nachhaltigkeit, einer Besinnung zum Wesentlichen, verschrieben haben: Nachhaltige Landbewirtschaftung, hochwertige Lebensmittel aus regionaler Erzeugung und ein bewusster Umgang mit einer der schönsten Kulturlandschaften Mitteleuropas.
Vor 21 Jahren hat sich Lukas Heilingsetzer einen Lebenstraum erfüllt und ein altes Bauernhaus in der Buckligen Welt gekauft. Er bewahrt hier alte, teils fast schon verschwundene Obstsorten für die Nachwelt auf und erzählt stolz, dass er etwa 450 Apfelsorten sein Eigen nennt. In Lichtenegg verarbeiten die beiden Jungbauern Antonia Krenn und Michael Mandl die Milch ihrer 100 Ziegen zu köstlichem Biokäse und Biojoghurt. Eine 1576 in Gutenstein entstandene Mühle dient nun als Waldbauernmuseum, und wenn man nach deren Besuch gut einkehren will, lädt der Steinfeldhof von Michael und Gerald Jeitler zu regionalen Schmankerln.
ORF 2 um 9.30 Uhr

 

Dienstag, 4. September

Chiemsee - Juwel der Alpen
Man nennt ihn das Meer der Bayern - tatsächlich ist er der drittgrößte See Deutschlands und erstreckt er sich über 2000 km². Er ist das Juwel der Chiemgauer Alpen, die Bayern mit Tirol und Salzburg verbindet. Paradies für eine vielfältige Tierwelt, aber auch seit jeher eines er beliebtesten Erholungsgebiete des Menschen: Ein See mit Blick auf die fast 2000 Meter hohen Berge - eine einzigartige Kulisse. Nicht umsonst ließ König Ludwig von Bayern hier auf einer der Inseln eines seiner berühmten Schlösser bauen.
ORF 2, 20.15 Uhr

 

Mittwoch, 5. September

Abenteuer Alpenüberquerung
Vom Tegernsee nach Sterzing
Einmal zu Fuß über die Alpen wandern - für viele ein unvorstellbarer Gedanke, für andere dagegen eine willkommene sportliche Herausforderung. In der Tat sollte man als Wanderer schon einigermaßen geübt und ausdauernd sein, aber der Weg vom Tegernsee nach Sterzing in Südtirol ist die wohl „einfachste“ Möglichkeit, einmal von Nord nach Süd über den kompletten Alpenhauptkamm zu wandern.
Denn im Gegensatz zu anderen bekannten Routen, wie dem Europäischen Fernwanderweg E5 oder der Strecke München-Venedig, die über teilweise sehr schwierige Bergwege führen, bleibt diese Tour auf eher leichten und mittelschweren Wegen. Dabei muss man aber keineswegs auf grandiose Ausblicke verzichten, wie etwa rings um den Achensee oder beim Durchqueren der mächtigen Zillertaler Alpen.
rbb Fernsehen um 12.15 Uhr

Land der Berge
Sehnsucht nach Altaussee: Torberg, Trisselwand und Totes Gebirge
Lange bevor Landschaft und Berge rund um den Ausseer See endgültig zur Sommerfrische,- und Lederhosenmetropole trachtenverliebter Städter wurden, hat der Schriftsteller Friedrich Torberg hier viele Sommer und nach den Kriegsjahren schließlich seinen Lebensabend verbracht.
Aus dem  kalifornischen Exil beschwor er in einem Gedicht die "schönste Sackgasse der Welt", wie er diese Landschaft nannte:... Gelten noch die alten Strecken? Streben Gipfel noch zur Höh? Ruht im bergumhegten Becken noch der Altausseer See? Kulm und Kuppe: noch die kleinern hielten Wache rings im Land. Aufwärts ragten grün und steinern Moosberg, Loser, Trisselwand ... "
Von seiner Sekretärin und  Freundin ließ er sich Bilder, zusammengefügt als Panorama-Ansicht, ins Exil schicken: Mit dem 52 Meter tiefen, geheimnisvollen See, umrahmt von der Trisselwand und dem mächtigen Loser, einem Ausläufer des Toten Gebirges. Klaus Maria Brandauer, der Torberg einen seiner "Lehrer" nennt, wird diese Land der Berge-Ausgabe im Gedenken an Friedrich Torberg und seine Welt präsentieren.
ORF III um 21.05 Uhr

 

Freitag, 7. September

Winter am Großglockner
Wo Österreich am höchsten ist
Der Großglockner, mit 3.798 Meter der höchste Berg Österreichs, steht auf der Grenze zwischen Tirol und Kärnten und gehört zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten der Alpenrepublik. Über eine Million Besucher kommen jährlich in die Region, vor allem über die Großglockner-Hochalpenstraße. Doch während die meisten Besucher im Kärntner Teil bleiben, geht es auf der Tiroler Seite ruhiger zu.
rbb Fernsehen um 12.15 Uhr

Ratgeber - Freizeit & Fitness
Der Ratgeber - Freizeit & Fitness zeigt wöchentlich, wie man sich direkt vor der eigenen Haustür fit machen kann - und liegt damit voll im Trend. Denn die Deutschen entdecken die heimische Natur wieder. Sie wandern und klettern in den Alpen, surfen an der Ostsee und setzen sich direkt nach Dienstschluss auf das Rad, um durch die Felder jenseits der Stadtgrenzen zu fahren.
n-tv um 18.35 Uhr

mein ausland: Nepal
Geschichten zwischen Himmel und Erde
Mehr als zwei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben kämpfen sich die Menschen in Nepal zurück in den Alltag. Noch immer liegen die alten Königsstädte in Trümmern, hausen viele Erdbebenopfer in Notunterkünften. Doch es gibt auch ermutigende Entwicklungen. ARD-Südasien-Korrespondent Markus Spieker reist quer durch ein Land, das sich in einem Schwebezustand befindet, zwischen Trauma und Triumph, zwischen sozialer Not und kulturellem Reichtum, zwischen den in den Himmel ragenden Himalaya-Gipfeln und dem quirligen Kathmandu-Tal.
Phoenix um 19.15 Uhr

Kölner Sommer Treff
Im Kölner Sommer Treff begrüßen Micky Beisenherz und Susan Link ihre Gäste, darunter Andy Holzer, der als blinder Bergsteiger unter anderem den Mount Everest erklomm.
WDR Fernsehen um 22.00 Uhr

 

Samstag, 8. September

Über die Alpen und bis an die Grenzen
Nur mit Wasser, Messer, Feuerstein, Kompass und Regenponcho wollen Ronny Schmidt und Daniel Meier in fünf Tagen auf dem Fernwanderweg E5 von Oberstdorf bis nach Meran laufen. Schaffen sie es?
Was sie zum Essen brauchen, wollen sie in der Natur finden. Übernachten werden sie draußen - ohne Zelt, Schlafsack und Matte. 130 Kilometer weit ist die Strecke über die Alpen. Das Survival-Duo will zeigen, wie wenig man eigentlich zum Leben braucht.
Die Dokumentation begleitet die beiden Männer bei ihrer anstrengenden Wanderung über insgesamt 10.000 Höhenmeter mit all ihren Schattierungen: kleine und große Erfolgserlebnisse, Momente der Erschöpfung, der Mutlosigkeit und des Scheiterns.
3sat um 13.15 Uhr

Gut zu wissen
Wissenschaftsmagazin, 2018
Das neue Samstags-Magazin "Gut zu wissen" mit Moderator Willi Weitzel im BR Fernsehen unterhält, informiert und überrascht.
Almensterben – Wissenschaftler wollen es aufhalten
Spektakuläre Felsmassive, dazwischen grüne Almen – das Klischeebild der Alpen. Doch die Gebirgslandschaft verändert sich. Die traditionellen Bergweiden werden immer seltener bewirtschaftet. Ohne Eingriffe des Menschen wären die meisten Hänge in weniger als 100 Jahren vollständig bewaldet. Wissenschaftler versuchen das zu verhindern und die Bewirtschaftung der Almen wiederzubeleben.
Fossilien in den Alpen – Forscher auf Zeitreise
Dort wo heute die Alpen sind war vor Hunderten Millionen Jahren ein Meer. Die Spuren davon kann man heute noch finden. Selbst direkt neben Wanderwegen werden Wissenschaftler auf ihren Zeitreisen in das Ökosystem der Urzeit fündig.
Bayerisches Fernsehen um 19.00 Uhr

Die Bergretter (TV-Serie)
Losgetreten (1)
Die 18-jährige Alexandra Marbach hat vor drei Jahren ihren Vater verloren. Er war Schriftsteller sowie leidenschaftlicher Bergsteiger und ist von einer seiner Reisen nie zurückgekehrt.
Bis heute glaubt Alexandra, ihr Vater könne noch am Leben sein. Auf einer Bergtour lernt sie die 18-jährige Miriam Winkler kennen. Auf einem Foto, das Jochen Winkler - Miriams Vater - zeigt, erkennt Alexandra die alte Schreibmaschine ihres Vaters wieder.
In der Hoffnung, etwas über ihn herauszufinden, macht sich Alexandra in Begleitung von Miriam auf eigene Faust auf den Weg zur Berghütte von Lawinenforscher Jochen Winkler. Doch sie haben unterschätzt, wie gefährlich es im Winter in den Bergen sein kann.
Bei der Bergung eines Autos löst sich eine Lawine, und Tobias droht unter ihr verschüttet zu werden. Markus kommt in letzter Sekunde zu Hilfe, und beide finden Schutz im Auto. Dieses wird jedoch von der Lawine mitgerissen und vollkommen mit Schnee bedeckt. Tobias und Markus sind lebendig begraben.
ZDF um 19.25 Uhr

Die letzten Paradiese
Die Schönheit der Alpen - Teil 2
Unsere Reise beginnt auf dem Staller Sattel, einer Bilderbuchlandschaft zwischen dem Antholzer und dem Defreggental. Umgeben von hohen Bergen ist die Gegend eine alpine Bilderbuchlandschaft und bekannt für seine reichen Pflanzenpracht, allen voran den Almrosen.
Im Defreggental geht es zur Jagdhausalm, der wohl ältesten Sommerweide der Alpen. Dort oben erhalten wir Einblicke in das Sozialleben der Murmeltiere und wie sich vor ihrem gefährlichsten Feind, dem Steinadler schützen. Einmalige Adleraufnahmen zeigen den König der Lüfte dann bei seinen Flug- und Jagdkünsten und vor allem in seinem Horst bei der Aufzucht der Jungen. Selten konnte man den König der Lüfte so nah in seiner natürlichen Umgebung beobachten. Vom Blüten- und Schmetterlingsparadies Innergschlöß geht es hinauf ins eisige Reich des Großvenedigers, dessen Gipfel wir in spektakulären Flugaufnahmen ganz nahe kommen.
Vom Zugspitzmassiv aus geht es dann über die Lechtaler Alpen mit dem Fernsteinsee und dem Hahntennjoch in den Lechtaler Alpen zum Mieminger Gebirge ins Tiroler Oberland, Im Pitztal sind wie beim traditionellen Heumachen ebenso dabei wie dem alljährlichen Schafabtrieb. Die nächste Station ist die wilde Tiroler Ache, auf der wir uns dem alpinen Funsport widmen: Kajakfahren, Rafting und Canyoning, dem jüngsten alpinen Nervenkitzel. Und schließlich beobachten wir noch aus nächster Nähe, wie sich Pflanzen und Tiere langsam auf den Winter vorbereiten: Eichhörnchen und Eichelhäher, Steinböcke und Gämsen usw. Als einmaligen Höhepunkt erleben wir die Hirschbrunft vom Röhren über den Balztanz bis zur Vollendung.
ANIXE um 20.15 Uhr

Mythos Gotthard - Pass der Pioniere
Erstausstrahlung
An kaum einem anderen Ort in den Alpen liegt so viel High Tech neben Naturgewalt wie am Gotthardmassiv. Der Film erzählt die spannende Geschichte seiner Erschließung - vom kleinen Pfad durchs Hochgebirge bis hin zum längsten Eisenbahntunnel der Welt. Heute stellt vor allem die Klimaerwärmung seine Anwohner vor große Probleme. Eindrucksvolle Luftaufnahmen zeigen den Pass in der Mitte der Alpen aus neuen Perspektiven.
Der Gotthard zählt heute zu den wichtigsten Alpenübergängen Europas. Der Film erzählt die spannende Geschichte seiner Erschließung – vom kleinen Pfad durch das Hochgebirge bis hin zum längsten Eisenbahntunnel der Welt.
Einst überquerten Händler und Pilger den Pass zu Fuß in rund 30 Stunden von Flüelen bis Bellinzona. Im 19. Jahrhundert verbinden die Kutschen der Gotthardpost erstmals die Menschen im Norden und im Süden mit täglichem Postverkehr. 1872 beginnen die Bauarbeiten einer Eisbahnstrecke am Gotthard. Bauunternehmer Louis Favre, unterzeichnet einen riskanten Vertrag: In nur acht Jahren will er einen 15 Kilometer langen Tunnel durch das Gebirgsmassiv bauen. Er hinterlegt eine Kaution von acht Millionen Franken. Sie verfällt, falls er die Bauzeit überschreitet. Schon bald gefährden Steinschläge und Wassereinbrüche Favres ehrgeizigen Plan.
Heute stellt vor allem die Klimaerwärmung die Menschen am Gotthard vor große Probleme. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen Spezialisten ihre Auswirkungen zu mildern und die langfristigen Folgen besser vorherzusagen.
So soll oberhalb von Andermatt der Gurschengletscher durch eine 10.000 Quadratmeter große Vliesabdeckung vor dem Abschmelzen gerettet werden.
Eine Permafrostforscherin untersucht am Gotthard die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Stabilität der Berge. Mit ihren Daten will sie vor allem große Bergstürze, die ganze Dörfer verwüsten können, besser vorhersagen können. Im Tessin bietet ein ganz besonderer See Wissenschaftlern einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Lebens auf unserem Planeten. Manch einer hofft, hier die Antwort auf die Frage nach dem ewigen Leben zu finden.
arte um 20.15 Uhr

 

Sonntag, 9. September

Harrys liabste Hütt'n - Tiroler Adlerweg
Großglockner, Osttirol
Rund um den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, wandert Harry Prünster im Osttiroler Teil des Tiroler Adlerweges. Seine erste Station ist das Kalser Tauernhaus, das von Gerlinde und Peter Gliber betrieben wird. Peter ist gelernter Tischler und hat Gerlinde kennengelernt als er in Deutschland Fertigteilhäuser gezimmert hat. Seit 23 Jahren betreiben sie nun die Alpenvereinshütte, die auf dem Talboden des oberen Dorfertales in der 1930iger Jahren gebaut wurde. Harry erfährt einiges über die wechselvolle Geschichte der Hütte und entdeckt regionale Spezialitäten auf der Speiskarte.
Die Stüdlhütte in 2802 Meter Seehöhe ist die letzte Hütte auf Osttiroler Seite vor dem Anstieg auf den Großglockner. Die Hütte ist nach dem Prager Kaufmann und Bergsteiger-Pionier Johann Stüdl benannt und wurde durch ihren Neubau zu einem markanten Wahrzeichen. Die exponierte Lage mit Windgeschwindigkeiten über 200 km/h haben den Architekten Albin Glaser dazu inspiriert, das Gebäude tonnenförmig anzulegen. Mit solarthermischer und photovoltaischer Sonnenenergienutzung ist es auch weitgehend energieautark.
Das Lucknerhaus wurde 1953 als "Gasthof mit fließendem kalten und warmen Wasser" als Sensation eröffnet und Hans Oberlohr hat die Hütte 1983 von seinem Vater übernommen. Gemeinsam mit seiner Frau Marianne und den beiden Töchtern Kathrin und Isabella pflegt Hans die Familientradition, denn für ihn käme es nie in Frage "die Hütte zu verkaufen!"
ORF 2 um 16.00 Uhr

Einsatz in der Südwand
Die neue Dimension der Bergrettung
Weltweit suchen Bergrettungsprofis seit Langem nach neuen Methoden, die die Sicherheit in den Bergen erhöhen und Einsätze jederzeit möglich machen. Nun kommt eine solche Technik zum Gebrauch.
Das weltweit erste "Navigationssystem für die Bergrettung" wird in der Dachstein-Südwand getestet. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des wissenschaftlich-technischen Projekts.
Der Film begleitet Wissenschaftler der TU Dresden, Vermessungsspezialisten aus Österreich und Bergretter aus Ramsau am Dachstein bei ihrem Versuch, eine bislang nicht gewagte Rettungsübung in der Dachstein-Südwand durchzuführen - ohne Sicht, nur geleitet per Satellitennavigation und digitaler Karte. Zum ersten Mal steigen die Ramsauer Bergretter absichtlich bei dichtem Nebel in die gewaltige Wand und lassen sich dabei nur durch die neue Navigationstechnologie führen - denn sie wissen, dass eine solche Technik die Bergrettung revolutionieren kann.
3sat um 2.30 Uhr (in der Nacht von Sonntag auf Montag)

 

Montag, 10. September

Kühle Schönheiten
Alpenseen
Die Naturdokumentation taucht ein in nie gesehene Wasserwelten der Alpenseen: mit Eisbergen wie in der Arktis, kleinen Inseln in türkisblauem Wasser und Höhlen mit ewiger Finsternis.
Aufgefaltet vor Jahrmillionen durch Erdplatten, die aneinanderstoßen, werden die Alpen auch geprägt von Sturzbächen, Strudeln und Wasserfällen, die an den Felsen nagen. Das Wasser frisst spektakuläre Höhlen ins Gebirge und lässt zauberhafte Tropfsteine wachsen.
3sat um 21.00 Uhr

 

Dienstag, 11. September

Sonniges Südtirol
Wo der Süden beginnt
Die beliebte Urlaubsregion liegt eingebettet zwischen Ostalpen und Dolomiten, dort, wo schroffe Berge auf liebliche Weinlandschaften treffen, wo die Sonne an 300 Tagen im Jahr scheint und wo sich Tiroler Bodenständigkeit und italienische Leichtigkeit die Hand geben.
Die beliebte Urlaubsregion liegt eingebettet zwischen Ostalpen und Dolomiten, dort, wo schroffe Berge auf liebliche Weinlandschaften treffen, wo die Sonne an 300 Tagen im Jahr scheint und wo sich Tiroler Bodenständigkeit und italienische Leichtigkeit die Hand geben. Die Reise durch Südtirol beginnt unweit des Brennerpasses, im schmalen Eisacktal, in einer der ältesten Städte Tirols – Brixen.
Die ehemalige Bischofsstadt ist das Tor zum sonnigen Süden. In einer wirklich originellen Führung kann man die Stadt und ihre 1000-jährige Geschichte kennenlernen. Ein Aufstieg auf die Plose, Brixens Hausberg, ist ein Muss, allein schon wegen der atemberaubenden Panoramablicke. Auf den Almen leuchten im Sommer Wildblumen und Kräuter um die Wette. Am nördlichen Ende des Eisacktals in Vahrn liegt das Kloster Neustift. Es zählt zu den besonderen Kulturschätzen Tirols.
Südtirols Landeshauptstadt Bozen zeigt Krimiautor Lenz Koppelstädter. Er verrät unter anderem, wo es in seiner Heimatstadt die besten Knödel und den leckersten Aperitivo gibt. Früher war der Ritten die Sommerresidenz für wohlhabende Bozener Familien. Auf dem Hochplateau rund 1000 Meter über der Stadt herrschen im Hochsommer angenehme Temperaturen. Mit dem Rad erkunden wir die malerischen Weindörfer entlang der Südtiroler Weinstraße bis an den Kalterer See. Und wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, darf guten Gewissens auch den einen oder anderen guten Tropfen probieren!
rbb Fernsehen um 12.15 Uhr

Mount Everest, Cerro Torre, Makalu
Die schönsten Gipfel mit Romolo Nottaris
Sein ganzes Leben verbrachte der Bergführer Romolo Nottaris auf Reisen zu den schönsten Gipfeln der Erde. Er kennt jeden Berg, den es sich lohnt zu besteigen.
Seine Freunde Erhard Loretan, Ueli Steck, Simon Anthamatten sowie Nina und Cedric Lachat Carprez begleiteten ihn auf den Bergtouren. Heute genießt Romolo Nottaris einfach das Leben.
Sein Revier ist der Süden Patagoniens, wo er inzwischen wohnt und immer noch auf den einen oder anderen Berg steigt. Mit Archivmaterial werden seine Himalajabesteigungen wieder in Erinnerung gerufen. Auch seine Misserfolge auf dem Mount Everest und sein wiederholter Angriff auf den Cerro Torre.
3sat um 17.35 Uhr

 

Mittwoch, 12. September

Land der Berge
Vom Teufelsgraben zum Untersberg: Salzburger Hausberge
Vom knapp 2000 Meter hohen, von  Sagen und Mythen umrankten Untersberg - bei Wanderern durch seine steilen Wege und tiefen Höhlen berüchtigt - führt dieses Land der Berge nach  Glanegg und Fürstenbrunn, einem der Trinkwasserreservoire der Stadt Salzburg. Das Wasser kommt hier kristallklar direkt aus dem Berg. Über das Freiluftmuseum Großgmain, dem größten Bauernhofmuseum der Ostalpen geht die Reise weiter Richtung Nordnordost zu Voggenberg, Haunsberg und Buchberg.
Er ist Salzburgs jüngster Naturpark mit zahlreichen Kraftplätzen und dem Panoramablick auf mehr als 120 schroffe Kalkalpengipfel und das sanft-hügelige Salzburger Seenland. Iydllisch eingebettet liegen einem hier Obertumersee, Mattsee, Wallersee und Grabensee zu Füßen.
Am Haunsberg - nur einen Steinwurf vom historischen Platz der "Kaiserbuche" entfernt, entsteht eine der modernsten Sternwarten Europas.  Den Endpunkt unserer Reise über die Salzburger Hausberge markiert der Teufelsgraben  bei Seeham, umgeben von mystischen Geschichten und einem Hochseilpark in den Baumwipfeln.
Unterwegs in dieser Landschaft der Gegensätze mit ihren vielen Aussichtspunkten, magischen Orten und fesselnden Geschichten treffen wir auf Naturburschen und Künstler,  Gourmets und Esoteriker  - und Himmelsstürmer.
ORF III um 21.05 Uhr

 

Donnerstag, 13. September

Abenteuer Alpenüberquerung
Vom Tegernsee nach Sterzing
Eine Überquerung des Alpenhauptkamms zu Fuß, auf den Spuren legendärer Vorbilder von Hannibal bis Goethe, ist für viele Wanderer ein Traum. Eine vergleichsweise einfach zu begehende Route ohne Kletterei führt vom Tegernsee über den Achensee und das Zillertal bis ins Südtiroler Sterzing, von wo aus es (fast) nur noch bergab bis zum Mittelmeer geht. Die Gemeinden in Deutschland, Österreich und Südtirols, durch deren Gebiet diese Route führt, haben sich inzwischen zusammengetan und bieten Wanderern eine durchgehende Beschilderung und Unterstützung bei der Organisation ihrer Route. So kann man bequeme Quartiere bereits im Voraus buchen und sich das Gepäck vorschicken lassen. Monika Birk hat eine Wandergruppe auf ihrem Weg begleitet.
rbb Fernsehen um 12.15 Uhr

Die letzten Paradiese
Die Dolomiten aus der Luft
Das Konzept zu dieser Dokumentation war denkbar einfach. Über viele Jahre hat Hans Jöchler lange Stunden im Hubschrauber verbracht, um seine geliebten Berge aus der Perspektive des Adlers zu filmen. Diesen Blick kennt kaum ein Bergsteiger. Für ihn bietet nur der Gipfel den erhabenen Blick übers Land. Der Hubschrauber fliegt noch ein paar Etagen höher und meistert so manche schwierige Wand in wenigen Sekunden Aufstieg. Wie ein Vogel über die Berge zu fliegen ist ein ganz besonderer optischer Genuss, vor allem wenn ein fliegerischer Superstar wie Gabriel Kostner das Fluggerät dirigiert. Der Bergpilot flog Hans und seinen Navigator Heinz Kugler in zum Teil atemberaubenden Manövern durch die vielleicht schönsten Berge der Welt. So sieht das zumindest Hans Kammerlander, einer der besten Extrembergsteiger aller Zeiten. Von 14 Achttausendern hat er 13 bestiegen und sich sogar eine Skiabfahrt vom Mount Everest gegönnt. Für unser Team nahm er sich ein wenig Zeit und stellte uns seine Heimatberge vor. Nur wenige davon hat er nicht bestiegen. An manchen Plätzen erinnert er sich an spektakuläre, gefährliche Situationen. Die haben ihm aber niemals die Freude am Bergsteigen nehmen können.
ANIXE um 17.30 Uhr

 

Freitag, 14. September

Unsere wilde Schweiz
Der Aletschgletscher
Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen.
Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna.
3sat um 13.15 Uhr

Die Bergpolizei - Ganz nah am Himmel
Expedition ins Ungewisse
TV-Serie, Italien 2012
Bergdrama an der Sextner Nordwand: Während der Expeditionsleiter mit seiner Gruppe gerettet werden kann, fehlt vom erfahrenen Bergführer Sergio jede Spur. Pietro (Terence Hill) und Roccia (Francesco Salvi) begeben sich auf die Suche, sobald es die Witterung zulässt. Die temperamentvolle Astrid (Miriam Leone) hält unterdessen Kommissar Vincenzo (Enrico Ianniello) ganz schön auf Trab.
Bei schlechtem Wetter geraten Bergsteiger an der Sextner Nordwand in Bergnot. Fünf Personen, darunter der Expeditionsleiter Stefan Arbeiten, können geborgen werden, doch vom Bergführer Sergio Minardi und dessen Maultier fehlt jede Spur. Wie der Expeditionsarzt Ugo bestätigt, war es zum Streit zwischen Stefan und Sergio gekommen, der wegen des Wetters umkehren wollte.
Beim Klettern entdeckt Giorgio das verletzte Maultier und bringt es zurück ins Tal. Aufgrund einer Blutspur am Sattel vermutet Pietro, dass jemand Sergio töten wollte. Der Verdacht erhärtet sich, als Pietro und Roccia Sergios Ausrüstung finden. Da Sergio als erfahrener Bergführer diese niemals zurückgelassen hätte, setzen Pietro und Roccia ihre Suche fort.
Miriam überredet Giorgio zu einem nächtlichen Ausflug in ein leerstehendes Hotel, um eine heimliche Poolparty zu feiern. Dabei bekommt die alkoholisierte Miriam einen Kreislaufkollaps und Giorgio muss den Rettungsdienst verständigen. Für Miriam geht alles gut aus, aber Giorgio ist verzweifelt, da ihm klar wird, dass sein mangelndes Verantwortungsbewusstsein katastrophale Folgen bei seiner Bewerbung haben wird.
Nachdem ihr Auto gestohlen wurde, braucht Astrid Vincenzos Hilfe. Er kümmert sich natürlich gerne darum und er vermittelt ihr sogar einen Job bei der Forstwache, wo sie für allerlei Chaos sorgt.
Pietro und Roccia kämpfen sich unterdessen bis zum Basislager in den Bergen hoch und entdecken dort in einem Zelt eine Armbanduhr. Sie führt Vincenzo schließlich auf die richtige Spur.
Bayerisches Fernsehen um 20.15 Uhr

Ein.Blick
Auf der Glocknerstraße
Jährlich zieht sie Massen an. Denn sie gilt als ein Juwel, als planerisches Meisterwerk. Mitten im Hochgebirge. Umgeben von zahlreichen Dreitausendern. Dass im Sommer die Verkehrslawine über einen der schönsten Alpenpässe rollen kann, dafür sind die "Grohagler" verantwortlich. Die Hackler der Großglockner Hochalpenstraßen AG.
Allein die Straße unter der meterdicken Schneedecke hervorzuzaubern ist jedes Jahr eine Herausforderung. Rundherum Naturgewalten, Schneestürme, Lawinenabgänge. Und manchmal doch atemberaubendes Kaiserwetter. Ein.Blick auf Männer und ihre museumsreifen Räummaschinen. Ein.Blick auf nervenstarke Kassierinnen. Auf Hüttenwirte, die Murmeltiere dressieren, Kaiserschmarren mit religiösem Eifer zubereiten und über Burn-out, Beziehungskrisen und Personalprobleme philosophieren.
Ein.Blick auf Radfahrer im Seniorenalter, die hoffen, sich durch das Bezwingen der Straße ein wenig Jugend zu bewahren. Ein.Blick auf Menschen, die die Straße der Nation prägen. Und von ihr geprägt werden.
ORF 2 um 21.20 Uhr

 

Samstag, 15. September

Rindviecher und Bergsteiger - Das Passeiertal
Zwei Gesichter hat das Passeiertal, das sich von Meran nordwärts bis zu Timmelsjoch und Jaufenpass erstreckt: Nach Meran hin weitet es sich zu einem idyllischen Obstgarten, am Fuße der Dreitausender aber ist es wild und verwinkelt. In dem Tal mit seiner markanten und bezaubernden Landschaft siedeln die Pseirer, ein wetterhartes und kantiges Völkchen. Hier war auch der Tiroler Volksheld Andreas Hofer zu Hause. Darum heißt das Passeier Tal im Volksmund "Das Heilige Land". Heute ist es ein Urlaubsparadies, das alles bietet, was das Herz begehrt.
Das Passeiertal, das sich von Meran nordwärts bis zu Timmelsjoch und Jaufenpass erstreckt, hat zwei Gesichter: Nach Meran hin weitet es sich zu einem idyllischen Obstgarten, am Fuße der Dreitausender aber ist es wild und verwinkelt. In dem Tal mit seiner markanten und bezaubernden Landschaft siedeln die Pseirer, ein wetterhartes und kantiges Völkchen. Hier war auch der Tiroler Volksheld, der Freiheitskämpfer Andreas Hofer (1767 - 1810) zu Hause. Darum heißt das Passeiertal im Volksmund "Das Heilige Land".
Mittlerweile ist es ein Urlaubsparadies, das alles bietet, was das Herz begehrt: Paragliding, Fliegenfischen, Felsklettern, Canyoning und Bergwandern. Ein Besuch im Hofer-Museum ist dort natürlich Pflicht. Und wer Zeit und Muße hat, kann anschließend im Museumsgarten beim traditionellen Brotbacken zuschauen und das bekannte Vinschger Brot verkosten.
Keinesfalls versäumen sollte der Gast einen Besuch im Schneeberger Bergwerk, das auf 2.350 Meter Höhe wieder zur Besichtigung hergerichtet ist. Einst war es Europas höchst gelegenes Bergwerk.
Im Herbst zieht dann von den Pfelders Almen einer der größten und schönsten Viehabtriebe im gesamten Alpenraum herab. Und wenn dann auf einem der zahlreichen Almfeste der Musiker und Komponist Herbert Pixner auf seiner Steirischen Harmonika aufspielt, dann ist das Tirol von seiner besten Seite.
SWR Fernsehen um 16.15 Uhr

Meine Traumreise in die Sextner Dolomiten
Einmal auf die Große Zinne
Die 46-jährige Beate Gabelt will sich einen Lebenstraum erfüllen und auf die Große Zinne in den Sextner Dolomiten klettern. Auch wenn die 46-Jährige als frühere Ultramarathonläuferin immer noch sehr sportlich ist, so ist sie bislang noch nie geklettert und hat großen Respekt vor der Höhe. Wie wird es sich anfühlen, am Fels in einer Seilschaft zu klettern und das Leben in die Hand des Bergführers zu legen? Wie trittsicher wird sie sein, wenn der Blick mehrere hundert Meter in die Tiefe geht?
Begleitet wird Beate von ihrer Freundin Anja Mahlmeister. Die wollte eigentlich mit auf den Berg, muss nun aber wegen einer Knieentzündung unten bleiben. Doch schon die Reise als solches ist für beide ein Traum, sie lieben die Dolomiten mit ihren schroffen Bergen, den türkisblauen Seen und dem Hauch von norditalienischem Flair, der im deutschsprachigen Südtirol herrscht. Die beiden sind sich einig: "Allein ein Cappuccino in dieser Gegend ist ein Traum!"
Um sicher auf den Gipfel zu kommen, hat Beate einen Bergführer engagiert. Erwin Steiner aus Toblach ist seit 25 Jahren Bergführer und hat schon viele Neulinge auf die Südtiroler Gipfel gebracht. Im Klettergarten, der am Pragser Wildsee liegt, zeigt er Beate, wie man angeseilt klettert und sich wieder abseilen lässt. Nach den ersten Kletterübungen geht es gleich am nächsten Tag auf den Berg. Da am Nachmittag Schönwetter-Gewitter drohen, geht's früh los. Um 5 Uhr morgens ist Abfahrt, kurze Zeit später steht Beate am Felsen, 450 Höhenmeter sind zu erklettern. Das hier ist dann doch gewaltiger als der Klettergarten am Vortag. Wird sie den Weg hinauf schaffen? Und wie wird es ihr in der Höhe ergehen? Und werden sie sicher vor dem Gewitter rechtzeitig vom Berg hinunterkommen? Ein unvergessliches Erlebnis wird dieser Tag am Berg auf alle Fälle werden.
SWR Fernsehen um 17.00 Uhr

Die letzten Paradiese
Die Schönheit der Alpen - Teil 3
Die Reise beginnt am Almsee im Salzkammergut. Dort besuchen wir die Forschungsstation des Verhaltensforschers Konrad Lorenz. Wir beobachten dabei nicht nur Graugänse, sondern auch Fischotter, Luchs und Raben hautnah. Dann machen wir einen Sprung nach Bayern mit einem Rundgang durch das prunkvolle Schloss Herrenchiemsee. Das letzte Traumschloss des Märchenkönigs Ludwig II ist seinem Vorbild Versailles detailgetreu nachempfunden. Von dort geht es in Salzburgerland in den bekannten Fremdenverkehrsort Zell am See und seine Bergwelt - bis hinauf nach Kaprun mit seinen mächtigen Stauseen und dem markanten Kitzsteinhorn.
Auf der wohl spektakulärsten Straße der Hochalpen fahren wird durch eine höchst abwechslungsreiche Berglandschaft Richtung Großglocknermassiv. Unterwegs machen wir an der Fuscher Lacke, beim Herbert Haslinger Station. Als "Mankeiwirt" kümmert er sich liebevoll um Murmeltiere, die in Not geraten sind. Vom Glocknerhaus kommen wir dann den Nagern auch in freier Wildbahn ganz nah - genauso wie den Steinböcken, die hier im Hochgebirge daheim sind. Am Glocknergletscher, der Pasterze, erfahren wir zudem eindrucksvoll, wie der Klimawandel zum Sterben des ewigen Eises führt. Bei Heiligenblut widmen wir uns den Schätzen des Berginneren mit einer eindrucksvollen Sammlung funkelnder Bergkristalle und dem Tauerngold, das selbst gewaschen wird.
Letzte Station ist das wilde Verzasca-Tal im Tessin nah des Lago Maggiore. Berühmtheit hat es erlangt durch einen spektakulären Bungee-Sprung im James-Bond- Film "Golden Eye" - an einer 220 Meter hohen Staumauer des Lago di Vogorno.
ANIXE um 20.15 Uhr

 

Sonntag, 16. September

Die Kaiserstraße
Schauspieler und Autor Rudi Roubinek begibt sich auf eine unterhaltsam satirische Reise über die Großglockner Hochalpenstraße zwischen Heiligenblut und Bruck Fusch.
Bereits vor 160 Jahren kamen die k.-u.-k.-Majestäten Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth nach Heiligenblut, um den Großglockner zu bestaunen. Nach ihnen sind die Kaiser-Franz-Josephs-Höhe mit 2396 Metern und die Elisabethruhe mit 2131 Metern benannt.
Rudi Roubinek besucht diese und weitere "Fußabdrücke" des Kaisers, die zur Idee der Straßenplanung geführt haben, und macht sich seine eigenen Gedanken über den Besuch der Majestäten.
Mehr als 65 Millionen Menschen aus der ganzen Welt haben die Großglockner Hochalpenstraße, erbaut in den Jahren 1930 bis 1935, seit ihrem Bestehen besucht. Sie ist ein Monument großer Straßenbaukunst, das in 36 Kehren über die Alpen zum Fuße des Großglockners führt. Seit 2015 steht sie offiziell unter Denkmalschutz.
3sat um 13.05 Uhr

Bergauf - Bergab
Das Magazin für Bergsteiger
Bayerisches Fernsehen um 18.45 Uhr

Die Alpen-Radshow
Stars, Hits und Straßenrad-WM in Tirol
Als Auftakt zur UCI-Straßen-Radweltmeisterschaft am 22.09.2018 in Tirol, bevor die Rennrad-Profis in die Pedale treten, präsentieren die österreichische TV-Moderatorin Verena Scheitz und Ski-Olympiasieger Stephan Eberharter die schönsten Tiroler-Radrouten zum "Nach-Radeln“ für jedermann.
Stars, Hits und Straßenrad-WM in Tirol: Auf ihrer Reise durch die attraktiven WM-Regionen treffen die zwei Moderatoren Verena Scheitz und Olympiasieger Stephan Eberharter prominente Talkgäste wie Skilegende Markus Wasmeier und den überraschenden alpinen Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen. Aber auch Begegnungen mit interessanten Einheimischen und deren Lebensgeschichten liegen auf der Strecke des Moderatoren-Duos wie z.B. Michael Wilhelm. Der Yak-Züchter verbringt jeden Sommer vier Monate ohne Strom mit seinen Rindern auf der Windach-Alm im hintersten Ötztal.
Bayerisches Fernsehen um 20.15 Uhr

 

Montag, 17. September

Die letzten Paradiese
Nationalpark Hohe Tauern - Teil 1
Die Reise beginnt mit dem König der Ostalpen, dem majestätischen König der Hohen Tauern, dem Großglockner und seinem ausgedehnten Bergmassiv. In ihrem natürlichen und geschützten Lebensraum des Nationalparks gewinnen wir dann faszinierende Einblicke in das Leben der fünf bedeutenden großen Alpenbewohner: Steinbock, Gämse, Hirsch, Bartgeier und Steinadler - erbitterte und selten gefilmte Revierkämpfe eingeschlossen. Auch rare Tiere wie weiße Rehe konnten wir mit der Kamera einfangen.
Wir verfolgen den Weg des Wassers, dem Elixier des Lebens - vom Hochgebirgsgletscher wie dem Umbalkees, über die spektakulären Umbalfällen oder der Dabachklamm bis hin zu den Tümpeln, Seen und Bächen der Talgründe. Dabei beobachten wir das Frühlingserwachen der Springfrösche ebenso wie das Leben der Wasseramsel in der Gischt der Wasserfälle. Wir spazieren durch den ebenso geheimnisvollen wie artenreichen Bergwald, es geht über blumen- und kräuterreiche Wiesen und in die Dörfer und Bauernhöfe und Almen am Rande des Nationalparks.
In Kals am Großglockner nehmen wir an einer prächtigen Fronleichnamsprozession teil, wir besuchen einen Ziegenbauern, bei dem wir die prämierten Glöckner-Käse-Kugeln probieren und wir lassen uns auf der Gorgasser Alm die traditionelle Herstellung von Butter und Graukäse zeigen. Schließlich geht es noch durch das Familienwandergebiet Dorfertal hinauf in das Reich des Großvenedigers, mit dem wir Abschied vom Nationalpark Hohe Tauern nehmen.
ANIXE um 17.30 Uhr

 

Dienstag, 18. September

Zurück in die Steinzeit
Über die Alpen
Ein Toter liegt im Schnee. Seine Haut ist lederartig. Teile seiner Kleidung und Ausrüstungsgegenstände finden sich. Es ist eine Gletschermumie, ein Mann aus der Steinzeit. Seit 5.000 Jahren liegt er in den Ötztaler Alpen. Schon nach wenigen Tagen bekommt der Steinzeitmensch von den Medien den Namen Ötzi verpasst. Archäologen rekonstruieren akribisch seine gut erhaltene Wanderausstattung, Kleider, Waffen und Taschen.
Ingo und Henning sind bereit, den Spuren des Ötzi zu folgen. Vom Bodensee aus werden sie die Alpen überqueren. Über uralte Transitwege und steinzeitliche Jägerlager wollen sie bis zum Similaun, wo der Ötzi lag. Zu Fuß und in der gleichen Ausrüstung, die der Mann aus dem Eis trug. Aber ist das machbar? In Steinzeitkleidern über schneebedeckte Dreitausender?
SWR Fernsehen um 7.15 Uhr

Sommerfrische - Reisen wie zu Kaisers Zeiten
In der Habsburg-Monarchie machte man nicht einfach Urlaub, man fuhr zur Sommerfrische. Eine oft wochenlange Erholung auf dem Land, am See oder am Meer war damals keine Seltenheit.
Adelige und wohlhabende Großbürger reisten mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land und verbanden die Vorzüge idyllischer Natur mit urbaner Geselligkeit. Das Salzkammergut, der Wörthersee, Triest und Abbazia sind nur einige der damaligen Traumziele.
Das Vielvölkerreich der Habsburger stellte einen kulturell wie gesellschaftlich einzigartigen Kosmos dar. Die nostalgische Verklärung dieser Ära begann noch vor dem Ende des Habsburgerreichs und hält bis heute an, vor allem in Orten, die mit einer der schönsten Errungenschaften der Donaumonarchie verbunden sind - der Sommerfrische. Das vornehmlich adelige und großbürgerliche Sommervergnügen, dessen Wurzeln in der Biedermeierzeit liegen und dem - wenn auch in bescheidenerem Rahmen - bis in die Zwischenkriegszeit gefrönt wurde, wird in dieser Dokumentation in all seinen Facetten gezeigt: von den populärsten Reisezielen vergangener Tage über die spezielle Reisekultur bis zu Transportmitteln und -wegen.
Das "Fin de siècle" wurde zum Höhepunkt der Sommerfrische. Man reiste aufs Land, um dort wie in einem Freiluftsalon eine gesellige Zeit miteinander zu verbringen. Man schwärmte von Triest, von der Riva in Pola und vom milden Klima Abbazias. Damals entdeckte man den Lago di Garda, den Wörthersee und eroberte die Gipfel der Alpen. Das Reisen im alten Österreich war untrennbar mit der verkehrstechnischen Erschließung des Großreichs verbunden.
Das Salzkammergut gilt als Wiege der Sommerfrische. Der Kurbetrieb am Traunsee war zutiefst verbunden mit dem österreichischen Kaiserhaus und der Nähe zu Ischl, wo Kaiser Franz Joseph seine Sommer verbrachte. Bis heute konnten Orte wie Gmunden viel vom Flair vergangener Tage bewahren. Während am Traunsee überwiegend Mitglieder der nationalen und internationalen Aristokratie dominierten, wurde das restliche Salzkammergut bald durch das gehobene Bürgertum erschlossen. Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte man den Attersee, und die ersten Sommervillen der Bourgeoisie entstanden. Fasziniert vom Türkisblau des Wassers, mischten sich Fotografen, Maler, Komponisten und Dichter - von Gustav Mahler bis Gustav Klimt - unter das reiche Großbürgertum. In der 1890 erbauten Villa Langer in Steinbach am Attersee wird die Sommerfrische wiederbelebt, wie sie Adelige, Großbürger und berühmte Künstler genossen haben. Der 1886 gegründete "Union Yacht Club Attersee" zählt zu den ältesten und heute zu den größten Segelclubs Österreichs.
Wenn Komponisten Urlaub machten, suchten sie meist nach Inspiration und Ruhe. Als kreative Refugien dienten ihnen gerne Seebäder, Komponier-Häuschen oder ein abgelegenes Waldhaus. Gerne bedienten sie dabei das Klischee des genialen Eremiten, auch wenn so mancher von ihnen den Freuden des Lebens nicht abgeneigt war. Johannes Brahms war einer jener Komponisten, die ihre produktivsten Zeiten während ihres Urlaubs hatten. Sommerfrische war für ihn niemals nur Amüsement. Einige seiner berühmtesten Werke komponierte er in Pörtschach am Wörthersee. Mit dem Anschluss der Bahnstrecke Wien-Klagenfurt an die "k.u.k. Südbahn" wurde der Aufenthalt am Wörthersee zu einer gut erreichbaren Attraktion und Pörtschach zu einem der edelsten Sommerfrische-Orte in der Donaumonarchie. Die "Johannes-Brahms-Gesellschaft Pörtschach" rief 1993 den "Brahms Musiksommer" ins Leben - mit Konzerten bekannter Interpreten, Festwochen und internationalem Wettbewerb. Das Programm dieser Veranstaltung, das Musikliebhaber aus ganz Europa anzieht, weist jährlich wechselnde Schwerpunkte auf.
Mit dem Entstehen eines neuen Naturgefühls im 18. Jahrhundert wurden die Alpen zum Ausgangspunkt einer neuen Naturbewegung. Die bisher nur Angst erweckenden Berge wurden zu einer Art irdischem Paradies stilisiert. Auch hier fokussierte sich die Aufmerksamkeit rasch auf das Salzkammergut. Es war in der Nähe von Gößl, wo der bis heute als "Steirischer Prinz" hoch verehrte Erzherzog Johann beim Klettern im Toten Gebirge das Ausseerland entdeckte. Johann, der "Grüne Rebell aus dem Hause Habsburg", lebte seine Philosophie vom Bewahren und Erneuern. Der volksnahe Erzherzog vertrat das Motto "zurück zur Natur" lange bevor es zum Modetrend verkam. Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen am Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Bergsteigen schließlich zur Massenbewegung.
Es gibt sie noch, die Orte und Landschaften, wo trotz zeitgemäßer Technik versucht wird, das Flair vergangener Tage zu erhalten. Dieses Flair gilt es zu erspüren und zu ergründen, um den Mythos der Sommerfrische erfahrbar zu machen.
3sat um 13.15 Uhr

 

Mittwoch, 19. September

Ikarus
Der Traum vom Fliegen
Der Film dokumentiert Patrick Kerbers Rekordsprung von der Jungfrau, einer der bergsteigerischen Traumziele der Schweiz. Wenige Monate nach den Dreharbeiten stürzt Kerber in den Tod.
Auf traurige Weise ist dieser Film zu seinem Vermächtnis geworden. 2013 entdeckte Kerber eine Sprungmöglichkeit von der Wengen Jungfrau und realisierte den längsten Sprung der Welt. Sogenannte Wingsuit-Anzüge ermöglichen es, dem Traum des freien Fliegens nahezukommen.
In diesem Film flog er eine neue Linie über das Silberhorn hinweg bis ins Lauterbrunnental hinunter. Bei perfekten Wetterbedingungen entstanden einmalige Aufnahmen von Kerbers Flug.
Bauer Adolf von Allmen, dessen Hof nahe des Landeplatzes liegt, meint, dass "selbst die Besten mit dem Tod abgegangen" seien. Seine Worte sollten sich bitter bewahrheiten als Patrick Kerber am 13. März bei Engelberg tödlich verunglückte.
Im "Wingsuit-Mekka" Lauterbrunnental führen Pilotinnen und Piloten aus der ganzen Welt jährlich über 20 000 Sprünge durch. Die Obsession hat so manches Opfer gefordert, und die Anfänge reichen weit zurück. Tragisch ist auch das Schicksal von Schneidermeister Franz Reichelt, der 1912 mit seinem untauglichen Fluganzug vom Eifelturm ungebremst auf den Boden aufschlug. Trotzdem steht der Traum vom Fliegen in einer uralten Tradition, die beim Mythos von Dädalus und Ikarus beginnt.
Stephan Siegrist ist gleichzeitig Profi-Alpinist und Base-Jumper. Er kletterte an der Eigernordwand die Extremroute "Magic Mushroom" und stürzte sich anschließend von dem pilzförmigen Felsen in die Tiefe. Umstritten und faszinierend zugleich steht die Risikosportart auch für einen neuen Umgang mit dem Berg: Das Gipfelziel wird zur Nebensache. Basejumper Michael Schwery blättert im Absprungbuch auf dem Hinterrugg und sucht die letzte Eintragung seines mexikanischen Freundes Gabo. Einige hundert Meter unter der Absprungstelle hielt Pfarrer Hörler auf der Alp Tschingla damals seine Bergpredigt, als Gabo in Sichtweite der Gemeinde zu Boden prallte. Der Theologe stellt das Wingsuit-Fliegen in einen Zusammenhang mit Matthäus 4, Vers 6, wo Luzifer versucht, Jesus zum Sprung von den Tempelzinnen zu verführen. Wie ist eine Gesellschaft beschaffen, fragt Pfarrer Hörler, die derartige Risiken sucht?
3sat um 5.15 Uhr

Die letzten Paradiese
Nationalpark Hohe Tauern - Teil 2
Unsere Reise beginnt auf dem Staller Sattel, einer Bilderbuchlandschaft zwischen dem Antholzer und dem Defreggental. Umgeben von hohen Bergen ist die Gegend eine alpine Bilderbuchlandschaft und bekannt für seine reichen Pflanzenpracht, allen voran den Almrosen.
Im Defreggental geht es zur Jagdhausalm, der wohl ältesten Sommerweide der Alpen. Dort oben erhalten wir Einblicke in das Sozialleben der Murmeltiere und wie sich vor ihrem gefährlichsten Feind, dem Steinadler schützen. Einmalige Adleraufnahmen zeigen den König der Lüfte dann bei seinen Flug- und Jagdkünsten und vor allem in seinem Horst bei der Aufzucht der Jungen. Selten konnte man den König der Lüfte so nah in seiner natürlichen Umgebung beobachten. Auch dem Buntsprecht, der Schleiereule und einer Bergfuchsfamilie kommen wir im angestammten Lebensraum ganz nahe. Natürlich sind wir auch auf den Spuren des Steinbocks, der Gämsen und der Hirsche, deren Sozialverhalten, Brunft und Paarung wir aus nächster Nähe beobachten. Und schließlich sind wir mit dabei, wenn sich Eichelhäher und Eichkätzchen um die Vorräte für den Winter kümmern.
Die Vielfalt und Heilkraft der Alpenkräuter lernen wir auf dem Strumerhof beim Zedlacher Paradies kennen. Anna Holzer zeigt die ganze lukullische Palette dieser Naturapotheke. Dann begleiten wir Alois Steiner aus Fedl bei Matrei bei seiner gefährlichen Arbeit: er ist einer der letzten Holzknechte der Hohen Tauern.
Die nächste Station auf unserer Reise ist das Innergschlöß, ein wahres Naturparadies. Dort beobachten wir eine reiche Blumen - und Blütenpracht und farbenfrohe Schmetterlinge. Schließlich geht es hinauf ins Hochgebirge - über das Schlatenkees und die neu Prager Hütte bis zum zweithöchsten Gipfel der Hohen Tauern, zum Großvenediger.
ANIXE um 17.30 Uhr

Land der Berge
Von den Lienzer Dolomiten zu den Karnischen Alpen
Land der Berge erzählt von Menschen, Bergen und Geschichten. Diesmal geht die Reise von den Lienzer Dolomiten hinüber ins Lesachtal und von dort über die Karnischen Alpen ins Cadore. Cadore ist heute italienisch und der Provinz Belluno unterstellt, die Besiedlung erfolgte seinerzeit aber von Auswanderern aus dem Villgratental.
ORF III um 21.05 Uhr

 

Donnerstag, 20. September

Mit dem Rad durch China - An den Grenzen Tibets
Großartige Natur, unendliche Weiten, schneebedeckte Berge – und eine Vielzahl faszinierender Kulturen. Das lockt ARD-Korrespondentin Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze auf das Rad, um die entlegenen Regionen Chinas hoch im Himalaya vor den Toren Tibets zu erkunden.
Die anstrengende Tour soll ARD-Korrespondentin Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze vom Qinghai-See bis hinauf zum Animaqing führen, einem heiligen Berg der Tibeter. Doch nach einigen Tagen werden Ariane Reimers und das Team gestoppt – nicht vom drohenden Wintereinbruch, sondern von den lokalen Behörden. Die Gesetze Pekings, die die Fahrt gestatten, gelten hier am Rande des Riesenreichs nicht viel. Die Provinzfürsten fürchten mögliche Berichte über die Freiheitsbestrebungen der Tibeter. Und so muss die Unterkunft in den Bergen noch in der Nacht verlassen werden, mit Polizeieskorte.
Soll man den Dreh nun abbrechen? Für Ariane Reimers keine Frage: jetzt erst recht! Und so setzen sich Ariane Reimers und Ronald Schütze ein neues Ziel: Chengdu, die Millionenstadt in Szechuan.
Auf dem Weg dorthin liegen Gebirgszüge, Passstraßen in 4.000 Metern Höhe und jeden Tag müssen über 100 Kilometer Strecke mit dem Rad zurückgelegt werden.
Die neue Strecke führt nicht nur durch grandiose Landschaften, sondern auch durch das Gebiet misstrauischer Muslime und Tibeter, die sich voneinander abschotten. "Grenzerfahrungen" im wahrsten Sinne des Wortes.
Bayerisches Fernsehen um 11.10 Uhr

 

Freitag, 21. September

Entdecke die Welt
Kitzbühel
Noch vor 70 Jahren kannte kaum jemand den Ort am Fuße des heute so berühmten Hahnenkamm. Kitzbühel war eine Kleinstadt wie viele andere in Tirol auch, von Landwirtschaft geprägt und keine Spur von Jetset und Stars aus aller Welt. Im Gegenteil, der Tourismus steckte noch in den Kinderschuhen und man kämpfte ums überleben. Heute zählt die Region zu den weltweit bekanntesten Wintersportorten, doch auch im Sommer erliegen immer mehr Urlauber dieser Mischung aus Adrenalin und Entspannung. Wilden Bächen und sanften Wiesen. Wanderwegen und Bikepfaden.
Der moderne Gast will gefordert werden und da ist er in Kitzbühel genau richtig. Kitz wie man den Ort auch nennt treibt einen auf den Berg, aufs Rad, in die Luft und in die Seen. Es ist die Mischung aus Metrostyle und Alpenglühen, Almrausch und Catwalk. Man lebt und liebt die Elemente springt in Bäche und Seen oder steigt mit dem Paraglideschirm hinauf in die Lüfte. Kaum eine andere Alpenmetropole zeigt sich derart facettenreich wie die Gamsstadt inmitten der Kitzbüheler Alpen.
ANIXE um 11.00 Uhr

Sonniges Südtirol - Wo der Süden beginnt
Die beliebte Urlaubsregion Südtirol liegt eingebettet zwischen Ostalpen und Dolomiten, dort, wo schroffe Berge auf liebliche Weinlandschaften treffen, wo die Sonne an 300 Tagen im Jahr scheint und wo sich Tiroler Bodenständigkeit und italienische Leichtigkeit die Hand geben. Die Reise durch Südtirol beginnt unweit des Brennerpasses, im schmalen Eisacktal, in einer der ältesten Städte Tirols – Brixen. Die ehemalige Bischofsstadt ist das Tor zum sonnigen Süden. In einer wirklich originellen Führung kann man die Stadt und ihre tausendjährige Geschichte kennenlernen. Ein Aufstieg auf die Plose, Brixens Hausberg, ist ein Muss, allein schon wegen der atemberaubenden Panoramablicke. Auf den Almen leuchten im Sommer Wildblumen und Kräuter um die Wette. Am nördlichen Ende des Eisacktals in Vahrn liegt das Kloster Neustift. Es zählt zu den besonderen Kulturschätzen Tirols. Der Krimiautor Lenz Koppelstädter zeigt Südtirols Landeshauptstadt Bozen. Er verrät unter anderem, wo es in seiner Heimatstadt die besten Knödel und den leckersten Aperitivo gibt. Früher war der Ritten die Sommerresidenz für wohlhabende Bozener Familien. Auf dem Hochplateau rund tausend Meter über der Stadt herrschen im Hochsommer angenehme Temperaturen. Mit dem Rad werden die malerischen Weindörfer entlang der Südtiroler Weinstraße bis an den Kalterer See erkundet. Und wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, darf guten Gewissens auch den einen oder anderen guten Tropfen probieren.
hr-fernsehen um 21.00 Uhr

 

Samstag, 22. September

Wilder Kaiser und Kitzbüheler Alpen
Zwischen den schroffen Felsen des Wilden Kaisers im Norden und den Kitzbüheler Alpen im Süden Österreichs liegen zwei Täler und ein Dutzend Dörfer. Die Natur ist ihr größtes Kapital.
Der Film stellt Menschen aus der Region und ihre Arbeit vor. Viele leben vom Tourismus und bemühen sich, die unbeschadeten Landschaften zu erhalten, die im Winter ein Vergnügen für Liebhaber aller Sportarten, im Sommer für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer sind.
3sat um 10.00 Uhr

 

Mittwoch, 26. September

Semmering - Über den Zauberberg
Es gibt kaum eine österreichische Gebirgslandschaft, die so viele alpine, alpinhistorische, wirtschaftliche, touristische und künstlerische Facetten bietet wie der Semmering.
Der Film zeigt die Entwicklung einer Gebirgslandschaft vom Mittelalter bis ins dritte Jahrtausend. Prominente Gäste sind Otto Schenk und Trude Klecker, Österreichs erste Ski-Weltmeisterin, die nicht aus Tirol oder Vorarlberg kam.
In dieser Landschaft zeigt sich auch der Wandel von einer einst bedrohlichen Wildnis mit einem beschwerlichen Passübergang in einen Zufluchtsort großstadtmüder Menschen. Diesen Wandel ermöglichte ein Meisterwerk der Technik des 19. Jahrhunderts: die Semmeringbahn.
3sat um 16.10 Uhr

Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab
Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder.
Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.
3sat um 16.55 Uhr

 

Freitag, 5. Oktober

Kamp - Ein Fluss für alle Sinne
Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel prägen entspringt ein Fluss, der bis zu seiner Mündung in die Donau eine faszinierende Vielfalt an geologischen Gegebenheiten durchfließt: der Kamp. Er bietet die Lebensader für eine breite Palette an Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die hier im Laufe der Zeit eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film verfolgt den Fluss im Wandel der Jahreszeiten - eine spannende Reise durch ein faszinierendes Tal und seine Geschichte.
3sat um 13.15 Uhr

Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen
Er ist ein Fluss mit vielen Gesichtern und vielen Geschichten - der Inn. Er verwandelt sich vom Gletscherbach im Hochgebirge in einen großen Strom im Voralpenland. Sein Wasser stürzt über turmhohe Felsen in die Tiefe und plätschert beschaulich durch Seengebiete und Auwälder. Die "Universum"-Dokumentation "Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen" von Franz Hafner folgt seinem Flusslauf von der Quelle am Lunghinpass bis zur Mündung in die Donau.
3sat um 14.00 Uhr

Traun - Ein Fluss wie ein Kristall
Die Traun in Oberösterreich wird gespeist von tosenden Gletscherbächen, Wasserfällen, 76 Seen, zahllosen Quellen, Höhlengewässern und tausenden Kilometern von Bach- und Flussläufen.
Diese Vielfalt ist kaum fassbar und dennoch überschaubar, und zwar buchstäblich: Von einer Anhöhe nördlich der Donau sieht man die gesamte Länge des Flusses - von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer Stadtgebiet bis zum Dachstein.
3sat um 16.10 Uhr


Logo
  LDB