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Wo der Teufel einen Turm zum Himmel bauen wollte ...

Teufelstein

Zwergenwanderung, Fischbacher Alpen, April 2004

Teufelstein

Text/Bilder: Johnny, mit Tanja, Rita + Shin & Nena

Die Sage vom Teufelstein

Im Norden des Bezirkes Birkfeld dehnen sich die Fischbacheralpen aus. Auf einem Berge derselben, zu höchst oben, befinden sich drei große, übereinanderliegende Felsenklötze, welche "der Teufelstein" genannt werden.
Der TeufelsteinNachdem Luzifer vom Himmel in die Hölle hinab verstoßen worden war, trieb er Jahrtausende hindurch daselbst als oberster der Teufel sein Unwesen, doch wollte ihm dies ganz und gar nicht behagen. Er bat daher den lieben Herrgott um seine Wiederaufnahme in den Himmel. Gottvater bewilligte ihm die Bitte, jedoch unter der Bedingung, daß Luzifer in der heiligen Christnacht in der Zeit, als der Priester am Altare die heilige Hostie aufhebt, einen Turm von der Erde bis zum Himmel baue; derselbe müßte bis zum zweiten Glockenschalle, dem Zeichen zur Aufhebung des Kelches, fertig sein. Im Glauben, dies Werk trotz der kurzen Frist leicht vollbringen zu können, ging der Teufel auf die Bedingung ein.
Er machte sich ein eigenes Traggestell zurecht, und als das erste Glockenzeichen ertönte, erfaßte der Satan drei große Riesensteine und trug sie durch die Luft auf die Fischbacheralpe. Nun wollte er ein zweitesmal dasselbe tun, warf aber in seiner Hast die Steine mit zu großer Gewalt auf das Traggestell, so daß dieses brach. Bevor er nun das Gestell wieder zusammengerichtet hatte, ertönte vom Tale herauf das zweite Glockenzeichen, und der Priester am Altare hob den Kelch empor.
Da war nun die Frist für Luzifer zu Ende. Wild fuhr er in die Hölle zurück, die drei Steine aber ließ er auf der Fischbacheralpe liegen, und sie heißen nach ihm "der Teufelstein".

(Sagen aus der grünen Mark, Hans von der Sann, Graz 1911)
Quelle: http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/steiermark/sann/derteufelstein.html


Anfahrt & Aufstieg

Zellerkreuz (1232 m) - Teufelsteinhütte (1386 m) - Teufelstein (1498 m) - GH auf der Schanz (1171 m) - Zellerkreuz (1232 m)

HU ca. 250 m / GZ 1 Stunden

Teufelsteinhütte

Der Ausgangspunkt ist das Zellerkreuz nahe bei Fischbach. Wenn man von der A2 bei Hartberg abfährt und westlich davon Birkfeld erreicht, befindet sich der auf 1000 m Seehöhe liegende Ort Fischbach ca. 10 km nördlich.

Fährt man die Straße weiter, geht es über eine Serpentine noch höher hinauf nach Gmoa (1118 m). Nur wenige 100 m weiter steht am rechten Straßenrand das Zellerkreuz (1232 m). Dort ist auch ausreichend Parkmöglichkeit.

Vom Parkplatz folgt man nach dem Schranken der roten Markierung. Nach kurzer Zeit erreicht man ein Bankerl mit einem Hinweisschild in Richtung Hochlansch. Dieser Anblick war uns allerdings an diesem Tag verwehrt.

Es dauert ungefähr eine halbe Stunde, ehe man die kleine Teufelsteinhütte sieht. Von dort geht man entlang der grünen Markierung noch weitere 15 Minuten bis zum Gipfel.

Am Gipfel des Teufelstein
Am Gipfel des Teufelsteins

Abstieg

GZ 1 ½ Stunden

Zwerg Rita mit Mutter
Zwerg Rita mit Zwergenmutter Tanja

 

Vom Gipfelplateau führt eine grüne Markierung in Richtung Westen. Dieser folgend dauert der Abstieg etwas mehr als eine halbe Stunde bis zum Gasthof auf der Schanz. Schließlich führt der gelb markierte Weg in Richtung Osten zurück zum Lackenriegel und weiter zum Ausgangspunkt. Abschließend kann man noch in Gmoa die Hochlandrinderzucht bewundern.


Schwierigkeiten:
Keine
Höhenmeter: Etwa 400 in Auf- und Abstieg
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 -3 Stunden
Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst
Kinder: Lohnende Tour vor dem Hintergrund der Teufelsteinsage, dem Gipfelkreuz mit Gipfelbuch und den Hochlandrindern in Gmoa.
Hund und Katz': Gut geeignet
Ausrüstung: Pack-Checkliste Wandertag >>>
Pack-Checkliste Kinder
>>>
Pack-Checkliste Hunde
>>>
Einkehrmöglichkeiten:

Teufelsteinhütte, 1386 m (nur in den Sommermonaten bewirschaftet)
Gasthof auf der Schanz, 1171 m

Karte: Freytag & Berndt Wanderkarte 021 "Fischbacher Alpen - Roseggers Waldheimat" (1:50.000)