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Mountainbiken rund um Wien

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Rundumadum-Etappe 8

Rodaun
Liesinger Platz
Liesing-Promenade
Wohnpark
Alt-Erlaa

April 2007

8. Etappe

Text/Bilder: Thomas Rambauske

Intro

Eine ganz andere Etappe als bisher ist die 8., verläuft der Weg hier doch großteils durch dicht bewohntes Stadtgebiet. Allein die Promenade entlang der Liesing zwischen Liesinger Platz und Alterlaa verleiht diesem Teilstück des Rundumadum-Wanderweges zumindest einen Hauch von Natur.


Anfahrt & Route

Rodaun (60, 60 A) - Pfitznergasse - Ambrosweg - Lehmanngasse - Liesinger Platz - Fröhlichgasse - Meisgeyergasse - Reigermühle - Liesinger Steg - Wohnpark Alterlaa - Anton Baumgartner-Straße (U-Bahn-Station 6)

GZ ca. 2 Stunden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


BaumArt kurz vor dem Wohnpark Alterlaa

Entweder mit der Straßenbahn 60 oder dem Bus 60 A nach Rodaun. Von nun an heißt es aufpassen, im folgenden Straßl-Gewirr ist der Weg nicht leicht zu finden. Anfang auf dem Ambrosweg, einer schmalen Siedlungsstraße, unter einem Aquädukt hindurch in die Heckelstraße und der Liesing nach bis zum Liesinger Platz (Einkehrmöglichkeiten). Von hier ab weist uns der Liesingbach den Weg. Immer an seinem Ufer, das neuerdings umgestaltet wird, bis zum Atzgersdorfer Platz. Von hier wird's etwas naturnaher und netter, vor allem dann, wenn man ins Bett der Liesing hinabsteigt.


Im Bett der Liesing lässt es sich halbwegs naturverbunden marschieren.

Immer stärkeres Aufkommen von Radlern, Spaziergängern und Müßiggängern verrät, dass man dem Wohnpark Alterlaa näher kommt. Kurz davor noch ein "Wohlfühlweg" und die Baumschau "BaumArt", ehe man die riesigen Wohnblöcke von Alterlaa vor sich aufragen sieht. Etwa 10.000 Menschen leben in diesem Genossenschaftsbau, der den Startschuss für einen gänzlich neuen Stadtteil gab. Dass der Architekt des Wohnparks allerdings ein naturverbundener Mensch war, beweist die Tatsache, dass jede der über 3.000 Wohnungen über einen großen Balkon verfügt. Bei der U-Bahnstation der Linie 6 ist Schluss oder man marschiert weiter Richtung, Wienerberg, wo uns eine ganz besonders nette Etappe erwartet - aber das ist eine andere Geschichte.


Rodaun

Rodaun, bis 1938 eigenständige Gemeinde und heute ein Stadtteil Wiens im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing, liegt am Eintritt der Liesing aus dem Wienerwald in das Wiener Becken auf einer Höhe von 266 m.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1170 als "Radune". Mit dem Gesetz vom 1. Oktober 1938 nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde Wien zu „Groß-Wien“ vergrößert. Dies hatte eine Eingemeindung Rodauns zu Folge. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde diese im Jahre 1954 bestätigt. Heute ist der Ort bereits stark verstädtert. Teilweise findet sich jedoch noch Weinanbau in Rodaun.
Rodaun ist vor allem bekannt für das Schloss Rodaun, das vermutlich bereits zur Zeit der Babenberger erbaut wurde, sowie die daneben befindliche Bergkirche Rodaun, ein reiner Barockbau. Des Weiteren befinden sich in Rodaun das Hofmannsthal-Schlössl und das ehemalige Wohnhaus des österreichischen Dichters Hugo von Hofmannsthal.

Wohnpark Alterlaa

Der Wohnpark Alterlaa wurde in den Jahren 1973 bis 1985 am Südrand Wien als neues Wohngebiet erbaut. Insgesamt finden sich im Wohnpark rund 3.300 Wohnungen und zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen wie 7 Schwimmbäder auf den Dächern der Hochhäuser, 7 Hallenbäder, Saunen, Clubräume u.v.m. Der Wohnpark Alt-Erlaa gilt als eines der typischen Beispiele für die Wohnbauplanung Ende der 1960er Jahre in Österreich.


Schwierigkeiten:
Keine
Gesamtgehzeit: ca. 2 Stunden
Beste Jahreszeit: Jederzeit möglich.
Kinder: Die kurze Etappe bereitet auch Kindern keine große Schwierigkeiten. Allerdings sind - bis auf die Liesing und manche Spielplätze unterwegs - die kindgerechten Attraktionen dünn gesät.
Hund und Katz': Null problemo
Ausrüstung: Pack-Checkliste
Einkehrmöglichkeiten:

Verhungern wird man auf diesem Gassl-Weg nicht

Karte: Karte zum Ausdrucken
Internet:

Infos zum Rundumadum-Wanderweg