Die Geschwister Unnütz (auch "Unnutz") bauen sich als unübersehbare Wächter des Rofangebirges am Achensee-Ufer auf. Vonwegen unnütz! Das Gipfel-Trio wartet mit fantastischen Ausblicken, feinsten Wandergenuss und zwei urigen Almen auf ...
Das Bergsteigen lässt sich nicht mit pathetischen Floskeln etikettieren, bestimmt nicht mit "Eroberung des Unnützen". Im Gegenteil, der Alpinismus ist gerade eine der nütztlichsten Aktivitäten, die der Mensch sich zugelegt hat.
Das "Katergebirge" zwischen Bad Ischl, Bad Goisern und dem Wolfgangsee ist trotz Seilbahn und touristischem Almauftrieb recht ursprünglich geblieben ...
Die Donau-Auen gehören wohl zu den wertvollsten Naturkostbarkeiten Österreichs. Diesen Dschungel und seine Flusslandschaft erkundet man besten mit dem Kanu ...
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Montblanc-Besteigung mit Sauna :-)) ... Video ansehen
Eigener Verband zweifelt an Oh Eun Suns Rekord ... mehr lesen
Schwerer Rückschlag für eine umstrittene Top-Alpinistin: Der eigene Verband hält eine der Achttausender-Besteigungen der Südkoreanerin Oh Eun Sun für nicht glaubwürdig. Das erhärtet Zweifel, ob die 44-Jährige tatsächlich die erste Frau auf den 14 höchsten Gipfeln der Welt war.
Der von Experten seit längerem angezweifelte Achttausender-Rekord der südkoreanischen Bergsteigerin Oh Eun Sun wird auch von ihrem eigenen Verband nicht für glaubwürdig gehalten. Oh habe den Gipfel des Kanchenjunga möglicherweise gar nicht erreicht, teilte der südkoreanische Bergsteigerverband am Freitag in Seoul mit. Alle Teilnehmer einer Sitzung am Donnerstag hätten darin übereingestimmt, dass die von Oh vorgelegten Fotos, mit denen sie die Gipfelbesteigung beweisen wollte, "nicht mit der tatsächlichen Landschaft übereinstimmen", sagte Lee Eui Jae, Generalsekretär des Verbands.
Oh akzeptierte die Entscheidung nicht. Die Sitzungsteilnehmer hätten bereits im Vorfeld Zweifel gehabt, sagte sie. "Ihre Meinung stand vielleicht schon vor dem Treffen fest." Die 44-Jährige hatte im April den Gipfel der Annapurna in Nepal bestiegen und damit für sich beansprucht, als erste Frau alle 14 Achttausender-Gipfel der Welt bezwungen zu haben. Kurz darauf erklärte auch die 36 Jahre alte Spanierin Edurne Pasaban, alle mehr als 8000 Meter hohen Gipfel erklommen zu haben.
Die in Nepal ansässige US-Expertin Elisabeth Hawley hatte zuvor Zweifel geäußert, dass Oh im Mai 2009 tatsächlich den 8586 Meter hohen Gipfel des Kanchenjunga bestiegen habe. Und auch Pasaban sagte, sie habe bereits "seit einem Jahr Zweifel" am Wahrheitsgehalt von Ohs Darstellung gehabt. Sie habe Ohs Sherpas getroffen, die gesagt hätten, mit der Südkoreanerin nicht den Gipfel erreicht zu haben. Quelle: Spiegel.de
In sechs Tagen auf die 7 Höchsten Österreichs ... mehr lesen
Die sieben höchsten Berge der Bundesländer in einer Woche zu erklimmen und die Strecke dazwischen nur mit dem Rad hinter sich zu bringen: Das war das ehrgeizige Ziel des Extremsportlers Wolfgang Fasching, das er Mittwochnachmittag in nur sechs Tagen erfüllt hat.
Nach dem problemlosen Gipfelsieg am Freitag am Piz Buin (3.312 Meter) in Vorarlberg ging es weiter zum Großvenediger (3.662 Meter) an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg. Als große Herausforderung stellte sich der höchste Berg des Landes, der Großglockner (3.798 Meter) zwischen Kärnten und Tirol, heraus. Der Aufstieg verzögerte sich am Sonntag wegen Gewitter und Schneestürmen immer wieder und kostete Fasching viel Kraft. "Wenn man eine zehnstündige Bergtour macht, danach nur eine Stunde Pause hat und dann 150 Kilometer am Rad unterwegs ist, ist das wirklich nicht ganz leicht", sagte der gebürtige Bad Radkersburger.
Der vierte Aufstieg auf den Dachstein (2.995 Meter) an der steirisch-oberösterreichischen Grenze stellte für den gebürtigen Steirer und Wahl-Oberösterreicher ein Heimspiel dar. Danach folgte eine 300 Kilometer lange Radetappe bis zum vergleichsweise niedrigen Berg des Burgenlandes, dem Geschriebenstein (884 Meter). Dann hieß es für Fasching wieder die Bergschuhe gegen den Rad-Sattel tauschen. Die Fahrt zum niedrigsten Gipfel, dem nur 542 Meter hohen Hermannskogel in Wien, stellte sich angesichts des Verkehrs als nervenaufreibend heraus. Einen Tag früher als angekündigt stand Fasching bereits Mittwochmittag am niederösterreichischen Schneeberg. Bis dahin hat der dreifache Race across America-Sieger über 1.000 Kilometer auf dem Rad und 20.000 Höhenmeter zurückgelegt.
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Christian Stangl schafft K2 ... mehr lesen
Nur eine Woche nach dem Drama um Gerlinde Kaltenbrunner am K2 gibt es erfreuliche Nachrichten vom Schicksalsberg. Der Extrembergsteiger Christian Stangl hat am Donnerstag als erster Alpinist in diesem Jahr den Gipfel erreicht. Wie schwer es ist, den K2 zu bezwingen, musste der 44-Jährige im August 2008 am eigenen Leib miterleben. Nur knapp entging der Steirer damals einem Drama mit mehreren Toten. Er stieg bis 8100 Meter auf, ehe eine Eislawine elf Bergsteiger in den Tod riss. 2009 versuchte Stangl erneut sein Glück und erreichte 8300 Meter. Gewaltige Schneemengen vereitelten jedoch jedes Vorwärtskommen. Im Juli 2010 hatte er einen entsprechenden Versuch wegen Erkrankung abbrechen müssen, im August scheiterte der Gipfelsturm erneut.
Der 44-jährige Extremsportler hat 1998 seine ersten hohen Berge erklommen und 2001 erstmals hohe Wände allein an den Achttausendern und im Alpinstil durchstiegen, wie es in seinem Lebenslauf heißt. Die erste „beabsichtigte Schnellbegehung“ erfolgte im März 2002. Den Aconcagua (6956 Meter) schaffte Stangl in nur vier Stunden und 25 Minuten vom Basislager aus – ohne Rucksack, nur in Laufschuhen. Den neuen Stil, nicht angewandt am K2, nannte er „Skyrunning“. „Ich möchte das Bergsteigen in eine neue Dimension katapultieren“, erklärte Stangl, als er im Dezember 2007 seine „Seven Summits Speed Tour“ geschafft hatte: Dabei hatte er die höchsten Gipfel aller sieben Kontinente in der Rekordzeit von insgesamt 58 Stunden und 45 Minuten bestiegen. Er hatte den Mount Everest, den Elbrus, den Kilimandscharo, den Carstenz, den McKinley und den Mount Vinson bezwungen.
Sein nächstes Ziel: Als erster Mensch alle „14 seven summits“ besteigen. Gemeint sind die sieben höchsten und zweithöchsten Gipfel aller Kontinente inklusive Antarktis und Ozeanien. Dazu fehlt Stangl nun nur noch der Mount Tyree in der Antarktis. Bereits Mitte November will er zu dieser Expedition aufbrechen.
Tödlicher Unfall bei Gerlindes K2-Versuch ... mehr lesen
Auch ihr 6. Versuch, den zweithöchsten und zugleich schwierigsten Achttausender der Welt, zu besteigen, schlug wenige hundert Meter unter dem Gipfel fehl. Nach der Übernachtung auf dem 8000 m hoch gelegenen Lager IV startete sie mit ihrem schwedischen Seilgefährten Fredrik Ericsson Richtung Gipfel, während ihr Ehemann Ralf Dujmovits die Besteigung wegen Steinschlags schon am Donnerstag aufgegeben hatte. Ericsson wollte den K2 als erster Mensch mit Skiern befahren. Laut dem Tiroler Wetterexperten Karl Gabl, der das Team beriet, stürzte der Schwede jedoch am Freitagmorgen rund 1.000 m ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Bei Redaktionsende hieß es, Kaltenbrunner werde die Besteigung abbrechen und ins Lager zurückkehren. Mit einem Gipfelerfolg wäre die 39-jährige diplomierte Krankenschwester die erste Österreicherin und weltweit die dritte Frau gewesen, die alle 14 Achttausender bewältigt hätte.
March-Thaya-Auen sollen Nationalpark werden ... mehr lesen
Der WWF strebt den dauerhaften Schutz der March-Thaya-Auen an, indem sie zum 7. Nationalpark erhoben werden sollen. Die 16.000 Hektar große, äußerst artenreiche und einzige naturnah erhaltene Tiefland-Flusslandschaft Österreichs ist nach einhelliger Fachmeinung durchaus nationalparkwürdig, jedoch noch völlig unzureichend geschützt. "Über 500 gefährdete Arten leben in diesen Auen, fast hundert davon werden in Österreich aussterben, wenn das Gebiet zerstört wird", so Gerhard Egger vom WWF Österreich. Zu den Bedrohungen der Aulandschaft zählen Gewerbegebiete, Straßenbauprojekte wie die S8 und Pläne für den Donau-Oder-Elbe-Kanal. "Das beste Instrument um der massiven Bedrohung der Marchauen zu begegnen, ist eindeutig ein Nationalpark", erklärt Gerhard Egger vom WWF Österreich.
Wer die WWF-Kampagne unterstützen will, stimmt auf www.die-au.at für den dauerhaften Schutz der March-Thaya-Auen.
Die Frau, die in die Wolken stieg – Das ungewöhnliche Leben einer großen Bergsteigerin
Tyrolia
Sie führte ein Leben jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen und wurde zu einer der besten und anerkanntesten Bergsteigerinnen ihrer Zeit: Die Holländerin Jeanne Immink bestieg Viertausender in den Schweizer Alpen, überschritt zwei Mal das Matterhorn und kletterte die schwierigsten Dolomitenrouten. "Ich fordere die Herren Alpinisten auf, meinen Schritten zu folgen", schrieb sie nach einer Erstbesteigung. Doch es gab nur wenige Männer, die es ihr gleichtun konnten ...